Bangkok: Facebook-Betrügerin mit 40 Millionen Baht auf der Flucht

Eine Gruppe von 10 Facebook Nutzern hat am Montag um Hilfe von der “Crime Suppression Division” ( CSD ) für rund 300 Opfer gebeten. Sie wollen ihr Geld von einer Frau zurückzubekommen, die sie angeblich dazu verleitet hatte, über Facebook in einem Goldinvestitionsplan massiv zu investieren.Allerdings scheinen sie dabei alle ihr Geld verloren zu haben.

Die Gruppe der 10 Facebook Nutzern sagte am Montag, dass sie rund 300 Leute vertreten, die von Frau Rungtawan Pimkotha über ihre Facebook Seite betrogen worden waren. Sie gaben gegenüber der Presse an, dass sie bei dem offensichtlichen Betrug nicht nur Kleingeld verloren, sondern gleich Verluste von insgesamt 40 Millionen Baht gemacht haben.

Die Sprecherin der Gruppe erklärte dazu, Frau Rungtawan habe ursprünglich eine Facebook-Seite eröffnet, um andere Facebook-Nutzer dazu einzuladen, an einem sicheren Goldinvestitionsplan teilzunehmen. Dabei hatte sie ihren Opfern hohe Renditen versprochen, wenn sie in den Goldhandel investieren.

Zum Beispiel wurden den ahnungslosen Opfern bei einer Investition von 100.000 Baht jeweils 6.000 Baht als Gewinn innerhalb von nur 10 Tagen versprochen, berichtet die Sprecherin der Gruppe gegenüber den lokalen Medien weiter.

Am Angang wurde ihr Misstrauen dadurch zerstreut, dass sie tatsächlich in den ersten Monaten nach der Einzahlung ihrer Investition die versprochene Rendite wie versprochen ausgezahlt bekamen. Danach verlief die Rückzahlung nur noch schleppend, sagten sie weiter, bis schließlich nach etwa einem Jahr überhaupt keine Gewinne mehr ausgezahlt wurden.

Viele Mitglieder sprachen daraufhin Frau Rungtawan direkt an und forderten ihre eingezahlten Investitionen zurück. Allerdings blieb es auch dabei, da keiner der Opfer jemals auch nur einen eingezahlten Baht zurückbekommen hat.

Wie die Sprecherin weiter erklärte, vermuten die Opfer, dass Frau Rungtawan die Situation offensichtlich zu brenzlig wurde. Sie schloss ihre Facebook Seite ohne weitere Kommentare zu hinterlassen und war von dann an bis heute spurlos verschwunden.

Die Gruppe Facebook Nutzer hat sich nun am Montag an die “Crime Suppression Division” ( CSD ) Einheit in Bangkok gewendet, und sie um Hilfe in diesem Fall gebeten. Die CSD hat bisher zumindest noch keine weitere Stellungnahme zu dem Fall abgegeben. Daher ist es bisher noch unklar, ob sie den Fall übernehmen und ob überhaupt jemand der rund 300 geschädigten Opfer jemals einen Baht wiedersehen wird.

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