Singapur: Prayuth trifft Putin beim ASEAN-Gipfel

Der thailändische Premierminister Prayuth Chan o-cha hat sich beim 33. ASEAN Gipfel in Singapur mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen. Beide Parteien setzten sich zusammen und führten ein gutes Gespräch zu Themen, die sich auf die wirtschaftlichen Beziehungen der beiden Nationen beziehen.Dabei bestätigten sowohl Premierminister Prayuth Chan o-cha als auch der russische Präsident Wladimir Putin, dass die beiden Länder großen Wert auf ihre guten wirtschaftlichen Beziehungen legen.

Die Gespräche waren das Ergebnis des letzten Treffens in China im vergangenen Jahr. Bei den damaligen Gesprächen hatten sich die beiden Nationen darauf geeinigt, interne Änderungen im privaten und öffentlichen Sektor vorzunehmen, um sich an die Beschlüsse des Treffens in China anzupassen.

Alleine im vergangenen Jahr stieg der Handelswert zwischen Russland und Thailand im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 50 %. Dies stellt ein schnelles und konstantes Wachstum dar, das die beiden Nationen mit den guten gemeinsamen Gesprächen und dem wirtschaftlichen Austausch der beiden Länder verbinden.

Bei den gemeinsamen Gesprächen sagte Präsident Putin, dass er innerhalb des Jahres 2020 den Handelswert der beiden Länder auf 10 Milliarden US-Dollar anheben möchte. Premierminister Prayuth forderte im Gegenzug Russland außerdem dazu auf, in den östlichen Wirtschaftskorridor ( EWG ) in Thailand zu investieren. Russland sollte dabei auch Thailand als zentralen Marktknotenpunkt für die „ The Ayeyawady – Chao Phraya – Mekong Economic Cooperation Strategy ( ACMECS ) „ nutzen.

Die „ Ayeyawady – Chao Phraya – Mekong-Strategie „ für wirtschaftliche Zusammenarbeit ist eine politische, wirtschaftliche und kulturelle Organisation zwischen Thailand, Laos, Vietnam, Kambodscha und Myanmar. Der damalige thailändische Premierminister Thaksin Shinawatra hat im April 2003 die Einrichtung dieses Kooperationsrahmens initiiert, um die unterschiedlichen Stärken der Mitgliedsländer zu nutzen und gleichzeitig auch eine ausgewogene Entwicklung in der Subregion zu fördern.

Premierminister Prayuth war erfreut, dass der Präsident der „ Eurasischen Wirtschaftsunion ( EAEU ) „ vom 16. bis 19. September dieses Monats Thailand besuchen wird. Bei seinem Besuch soll er eine Vereinbarung mit dem thailändischen Handelsministerium unterzeichnen.

Präsident Putin teilte Premierminister Prayuth weiter mit, dass er die positiven wirtschaftlichen Beziehungen zu Thailand unterstützen und gleichzeitig thailändische Investoren willkommen heißen wird, die auch im Gegenzug in Russland investieren wollen.

Premierminister Prayuth informierte daraufhin Präsident Putin darüber, dass Thailand im nächsten Jahr, in dem Thailand den ASEAN Vorsitz übernehmen wird und sich dabei auf die Fortsetzung und Entwicklung der bisherigen Errungenschaften der Nationen konzentrieren wird.

Dabei hat Thailand vor, künftige Ziele in der Öffentlichkeitsarbeit als Gemeinschaft gemeinsam zu planen, fügte Premierminister Prayuth hinzu.

Zum Abschluss der gemeinsamen Gespräche lud Premierminister Prayuth Präsident Putin auch dazu ein, am Ostasiengipfel 2019 ( EAS ) teilzunehmen.

Präsident Putin versicherte Thailand, dass Russland auch in der Zukunft die Fortsetzung seiner Zusammenarbeit mit Thailand erwartet. Zu guter Letzt wünscht er viel Glück bei den Wahlen, die nächstes Jahr in Thailand stattfinden.

 

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2 Kommentare zu Singapur: Prayuth trifft Putin beim ASEAN-Gipfel

  1. berndgrimm sagt:

    Anhang

    Apec summit ends in disarray

    West-China divisions spill into public view

    • 18 Nov 2018
    • PORT MORESBY: An acrimonious meeting of world leaders in Papua New Guinea failed to agree Sunday on a final communique, highlighting widening divisions between global powers China and the US.

    Hauptsache der Chefdiktator hat ein schönes Selfie mit nach Hause gebracht.

    Für den Nicht Wahlkampf.

  2. berndgrimm sagt:

    Premierminister Prayuth forderte im Gegenzug Russland außerdem dazu auf, in den östlichen Wirtschaftskorridor ( EWG ) in Thailand zu investieren.

    Erst wurde hier die EU verleumdet und nun die viel ältere EWG!

    Ja, natürlich, die Russen können die weglaufenden Japaner locker ersetzen.

    Statt Toyota und Panasonic wird man hier in Zukunft Kalashnikov und Matrioshka

    zusammennieten. Same,same.

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