Viele Staudämme haben nicht genug Wasser für die Trockenzeit

Das königliche Bewässerungsamt „ Royal Irrigation Department ( RID ) „ hat offiziell bekannt gegeben, dass die Wasservorräte in vielen Dämmen knapp werden, und deshalb in einigen Teilen des Landes in der kommenden Trockenzeit kein Wasser zur landwirtschaftlichen Bewässerung bereit steht. Das betrifft natürlich in erster Linie die Landwirte, die dann während der Trockenzeit keine neue Ernte anpflanzen können.

Herr Thongplew Kongjun, der Generaldirektor des königlichen Bewässerungsamt ( RID ), versicherte gestern jedoch gegenüber der Öffentlichkeit, dass das Land während dieser kommenden Trockenzeit über ausreichend Wasser für den Inlandsverbrauch und die Unternehmen verfügen wird. Allerdings, so sagte er weiter, sind davon die Landwirte in einigen Teilen des Landes betroffen, die aufgrund des Wassermangels keine Ernte in der Trockenzeit anpflanzen können. Es steht einfach nicht genügend Wasser für die Bewässerung zur Verfügung, berichtet Herr Kongjun.

Er erklärte dazu, dass der Wasserstand im Mae Mok Damm in Sukhothai und der Ubonrat Damm in Khon Kaen mit 28 Prozent bzw. nur 10 Prozent ihrer Kapazität schon jetzt sehr niedrig seien.

Daher hätten die Landwirte in der Bewässerungszone dieser Dämme kein Wasser für die Landwirtschaft bzw. zum Anpflanzen der neuen Ernte. Gleichzeitig versicherte er jedoch, es sei noch genug Wasser vorhanden, um die Haushaltshähne zu speisen und um das wichtige Ökosystem zu erhalten.

“ Wir sind sicher, dass für den Rest dieser Trockenzeit genug Wasser zum Verzehr vorhanden ist, bis im Mai der Regen wieder zurückkommt „, sagte er weiter.

“ Trotzdem ermutigen wir die Menschen, das Wasser auch weiterhin sinnvoll zu nutzen und nicht zu verschwenden. Außerdem ermutigen wir auch die Landwirte, Kulturpflanzen anzubauen, die weniger Wasser als der Reis verbrauchen. Dazu gehört unter anderem auch Mais, fügte er hinzu.

Dem königlichen Bewässerungsamt zufolge haben die zuständigen Behörden in der vom 1. November bis zum 30. April laufenden Trockenzeit rund 23,1 Milliarden Kubikmeter Wasser für das gesamte Land vorgesehen. In allen Reservoirs stehen bundesweit aktuell jetzt 36,5 Milliarden Kubikmeter zur Verfügung.

Das Wasser, das dem Chao Phraya Becken für alle Zwecke zugeteilt wird, wird 8 Milliarden Kubikmeter betragen, sagte der Generaldirektor des königlichen Bewässerungsamt ( RID ), Herr Thongplew Kongjun weiter.

Das derzeit verfügbare Wasser im Chao Phraya Becken liegt bei 12,4 Milliarden Kubikmeter, fügte er hinzu.

Das für die Beobachtung der Staudämme zuständige „ Smart Water Operation Center “ hat jedoch im Gegensatz dazu berichtet, dass viele Reservoirs schon jetzt sehr niedrige Werte aufweisen.

Laut dem aktuellen Wasserbericht des „ Smart Water Operation Center “ zufolge sind die fünf großen Staudämme:

  • Der Mae Mok Damm ( 28 Prozent ),
  • der Sirindhorn Damm ( 25 Prozent ),
  • der Thab Salao Damm ( 21 Prozent ),
  • der Kraseaw Damm ( 13 Prozent )
  • und der Ubonrat Damm ( 10 Prozent )

zu weniger als 30 Prozent gefüllt.

Darüber hinaus sind auch noch weitere 36 mittelgroße Reservoirs zu weniger als 30 Prozent gefüllt, warnte das „ Smart Water Operation Center „ in seinem Bericht weiter.

Angesichts des geringen Wasservorrats hat das RID ein Wassermanagementverfahren eingeführt, in dem gesagt wird, dass Staudämme, die zu weniger als 60 Prozent gefüllt sind, beim Ablassen von Wasser sehr vorsichtig sein sollten, um das Risiko einer Dürre zu vermeiden

Die Dämme im Nordosten des Landes, die bekanntermaßen regelmäßig unter der Dürre leiden, sollten dabei besonders vorsichtig sein und ihren Wasservorrat permanent im Auge behalten.

Das RID fordert außerdem alle Reservoirs mit einem Wassergehalt von unter 30 Prozent dazu auf, nur noch Wasser für den Hausgebrauch abzuleiten und um das wichtige Ökosystem zu erhalten.

Herr Thongplew dabei hinzu, dass das RID bereits in jeder Region viele neue Bewässerungsprojekte zur Bewältigung der Dürreprobleme geplant hat.

Er sagte, dass viele Projekte bereits den Prozess einer Prüfung zur Umweltverträglichkeit bestanden hätten. Daher seien sie dazu bereit, schon im nächsten Jahr mit dem geplanten Bau zu beginnen. Dazu gehören auch das Sri Songrak Watergate in Loei und das Lam Saphung Reservoir in Chaiyaphum, fügte er hinzu.

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