Bangkok: Treffen Prayut mit Merkel war grosser Erfolg

Der Premierminister hat seinen Besuch in Deutschland am 27. und 28. November als Erfolg erachtet und sagte, er habe die Gelegenheit gehabt, der Kanzlerin zu bestätigen, dass im Februar in Thailand Parlamentswahlen stattfinden werden.

Außenminister Don Poramudwinai sagte, dass der Besuch von Ministerpräsident Prayut Chan-ocha in Deutschland ein großer Erfolg sei, da er von den Staats- und Regierungschefs des Landes gut aufgenommen wurde.

Er merkte an, dass der Premierminister trotz der kurzen Reise in der Lage war, sich mit dem Team Thailand, thailändischen Unternehmern in Deutschland und deutschen Unternehmern zu treffen und mit ihnen einen wertvollen Austausch zu führen.

In seinem Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel konnte der Premierminister sowohl politische als auch wirtschaftliche Angelegenheiten erörtern und um ihr zu versichern, dass Anfang 2019 in Thailand Parlamentswahlen stattfinden werden. Deutschland räumte ein, dass Thailand unter der Regierung von General Prayut in den letzten vier Jahren Stabilität genossen und die Entwicklung von Geschäftsbeziehungen gefördert habe.

In Bezug auf die Forderung des Kanzlers nach Thailand, so bald wie möglich zu einer echten Demokratie überzugehen, erklärte Don, dass es keine größeren Bedenken gebe.

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2 Kommentare zu Bangkok: Treffen Prayut mit Merkel war grosser Erfolg

  1. berndgrimm sagt:

    Anhang

    In Bezug auf die Forderung des Kanzlers nach Thailand, so bald wie möglich zu einer echten Demokratie überzugehen, erklärte Don, dass es keine größeren Bedenken gebe.

    Also abgesehen davon dass der Besuch des Chefdiktators in D Medien keine grosse

    Beachtung fand und wenn,dann als solcher reportiert wurde ist Prayuths D Reise

    genau wie alle seine Auslandsreisen nur eine Flucht vor der Realität in Thailand.

    Die beschreibt in seinem Sonntagskommentar Alan Dawson, der Mitherausgeber

    der BP:

    The political class Alan Dawson Online Reporter / Sub-Editor 2 Dec 2018

    While the politicians asking for your priceless vote were trying to make appointments at the spinal replacement clinic, the general prime minister went to Germany. Chancellor Angela Merkel told him he… should restore democracy in Thailand. He said he's going to have an election next year, and that was the end of it. "Next year". He said that when he seized power in 2014. He promised "next year" to… Japanese Prime Minister Shinzo Abe in 2015. He said after the 2016 constitution referendum there would be elections next year. In 2017, he swore to Donald Trump he would hold elections in 2018. In writing. One…
    year ago this month, in his New Year's message to the nation, Gen (Ret) Prayut said there would be elections. When? Next year……

    Ms Merkel's public advocacy for Thai democracy got exactly as much support from the politicians as it got from Gen (Ret) Prayut — which was none at all, not even an empty promise. The general prime minister… used the tired old trick of "elections equals democracy". It's one of the dictator's most pernicious tricks, used worldwide for a couple of centuries.

    Newsflash: As of now, the election has been delayed for four years, and there is still no election date. The Lord knows this is a spot where containers of criticism of military rulers are often available. But… the result of the professional politicians' ignoble acquiescence to green-shirt rule for five years is clear. This military regime has won more consecutive victories than Manchester City. At least City's… opponents have the sand and the stamina to sometimes battle them to a draw.

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    Ich kann auch die berechtigte Kritik von Alan Dawson an Thailands Politikern sehr gut

    verstehen und unterschreiben.

    Als einziger Politiker äusserte sich regelmässig Abhisit kritisch zu den Winkelzügen

    der Militärdiktatoren.Aber leider im Stile eines Elder Statesman und nicht wie jemand

    der für sich selber noch eine Zukunft in der thailändischen Politik sieht.

    Aus Thaksins Politladen kam garnix!Khunying Sudarat war mit dem internen

    Machtkampf beschäftigt und der Pateivorsitzende Polizei General war wohl

    selbst von den eigenen Leuten als zu blöd um in der Öffentlichkeit zu sprechen

    eingeschätzt worden.

    Die Hassprediger Nattawut und Jatuporn waren mit der Selbstverteidigung beschäftigt.

    Die einzige Rote die mal was sagte war Thida aber die hat ja bekanntlich in der

    UDD nix mehr zu sagen!

    So macht man es einem Diktator naturlich leicht.

    Und wer will schon freiwillig zum Attitude Adjustment des Kindergarten Generals?

    Ich möchte aber gerechterweise die Politiker in Schutz nemen!

    Ich bin genauso auf das Gesülze des Chefdiktators hereingefallen wie Chamberlain

    auf Hitler: "Peace in our time…"

    Es klang ja auch gerade für einen Farang so verlockend…

    Da hat ein Machthaber alle Probleme Thailands richtig erkannt und versprach

    sie Alle anzugehen…..Ich hab über ein Jahr dran geglaubt…. und dann?

    Lost in translation!

    Jetzt steht der grösste Herrscher den Thailand je gehabt hat da,

    und weiss nicht mit welchen Tricks er noch dafür sorgen kann

    dass die Wahl (falls sie wirklich einmal stattfinden sollte)

    nicht zu einer totalen Blamage für ihn werden soll.

    Dabei hat er wirklich Alles getan um seinen Endsieg herbeizuführen:

    Er hat die 11.Verfassung Thailands schreiben lassen, er hat den politischen

    Parteien den Mund verbieten und die Hände binden lassen.

    Er hat Militärparteien gründen lassen, Kandidaten,Mitglieder und Wähler

    kaufen lassen und fährt selber durchs Land und verteilt Wahlgeschenke.

    Dagegen siehr selbst der notorische Wahlbetrüger Thaksin blass aus.

    Und trotzdem bekommt er keine Mehrheit im Parlament zusammen!

    Wenn er nicht seine 250 Militärsenatoren hätte die ihm ein Weiterregieren

    garantieren so wäre er ein Total Flopp!

     

    • STIN STIN sagt:

      Also abgesehen davon dass der Besuch des Chefdiktators in D Medien keine grosse

      Beachtung fand und wenn,dann als solcher reportiert wurde ist Prayuths D Reise

      genau wie alle seine Auslandsreisen nur eine Flucht vor der Realität in Thailand.

      Die beschreibt in seinem Sonntagskommentar Alan Dawson, der Mitherausgeber

      der BP:

      naja, bleiben wir mal bei den Fakten.

      Warum sollte er vor der Realität fliehen.
      Was stimmt aktuell denn an der Realität in TH nicht?

      Die Lage ist stabil. Die Wirtschaft steigt mehr als in Deutschland. Auch sonst passt eigentlich alles oder besser gesagt, es hat sich
      eher verbessert. Darum kann ich nicht nachvollziehen, warum er vor der Realität fliehen sollte.

      Und trotzdem bekommt er keine Mehrheit im Parlament zusammen!

      das mag sogar sein, weil die Isaaner weiterhin ihren korrupten Thaksin bzw. Marionette wählen werden.
      Kann man mit den TÜrken vergleichen, die weiterhin ihren Diktator Erdogan wählen.

      Aber wählen sie wirklich wieder eine Thaksin-Marionette, dann wird halt wieder geputscht und das Militär
      regiert wieder ein paar Jahre. So einfach geht das in TH.

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