Bangkok: Ex-Fussball-Nationalspieler in Thailand festgenommen – trotz UN Flüchtlingsstatus – Update 2

Das internationale Fußballgremium der FIFA gab bekannt, dass ein bahrainischer Fußballspieler, der möglicherweise aus Thailand abgeschoben wird, befreit werden müsse und nach Australien zurückkehren darf, um seine Karriere fortzusetzen.

Die thailändischen Behörden verhafteten Hakeem Al Araibi, der in Australien spielt, wo er den Status eines Flüchtlings hat, bei seiner Ankunft auf dem Flughafen in Bangkok im November auf der Grundlage einer Interpol-Mitteilung auf Bahrains Bitte. STIN berichtete hier.

Al Araibi wurde wegen Vandalismus in einer Polizeiwache in Bahrain zu 10 Jahren Gefängnis in Abwesenheit verurteilt. Er hat jegliches Fehlverhalten bestritten.

“Nach einem erneuten Austausch mit dem australischen Fußballverband fordert die FIFA erneut eine humane und rasche Lösung des Falls in Bezug auf den Spieler Hakeem Al Araibi”, gab die Organisation am Mittwoch in einer Erklärung bekannt.

“Dieser Spieler, ein Staatsbürger aus Bahrain, ist derzeit in Thailand inhaftiert und wartet auf den Ausgang eines Auslieferungsverfahrens an Bahrain, wo er zuvor wegen einer Straftat verurteilt wurde, deren Gültigkeit er strikt bestreitet”, so die Erklärung weiter.

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2 Responses to Bangkok: Ex-Fussball-Nationalspieler in Thailand festgenommen – trotz UN Flüchtlingsstatus – Update 2

  1. Avatar SF sagt:

    Anhang

    Das ist irgendwie nicht mehr das TH,  das ich kennen gelernt habe! 

    Ob große Reis-,  oder kleine Gullaschsuppe, ich halte den von STIN goutierten Herrn nicht für einen guten Repräsentanten für das Königreich. 

    Er mag für thailändische Verhältnisse ein  …  guter Polizist sein,  aber sicher kein Rechtskundiger,  kein Politiker,  kein Diplomat,  ….

    Und all das andere,  was STIN ihm andichtet. Schuster bleib bei deinen Leisten! 

    Der junge Mann hat sich in TH noch viel weniger zu Schulden kommen lassen,  wie der hübsche Teenager! 

     

    • STIN STIN sagt:

      Das ist irgendwie nicht mehr das TH, das ich kennen gelernt habe!

      richtig, ist nicht mehr das Thailand was ich von den 80ern kenne.
      Aber ich muss sagen, ich war auch sehr überrascht, als ich 2016 nach 8 Jahren wieder mal nach D reiste.
      Ist auch nicht mehr das Deutschland, das ich vor 2008 kannte.
      Absolut anders geworden.

      Ob große Reis-, oder kleine Gullaschsuppe, ich halte den von STIN goutierten
      Herrn nicht für einen guten Repräsentanten für das Königreich.

      Big Joke ist kein Repäsentant des Königreiches. Er ist Chef der Immigration – nicht mehr und nicht weniger.
      Seine Aufgabe ist es, illegale Aktivitäten und Aufenthalte von Ausländern zu verhindern und das macht er recht gut.

      Lediglich aktuell hat er Thailand international sehr gut repräsentiert, indem er dem Saudi-Mädchen geholfen hat, dass sie ausreisen kann.
      Wäre es nach der Regierung gegangen, wäre sie schon tot.

      Er mag für thailändische Verhältnisse ein … guter Polizist sein, aber sicher kein Rechtskundiger, kein Politiker, kein Diplomat, ….

      er ist weder Polizist, noch ist er ein rechtskundiger Staatsanwalt, auch kein Politiker und schon gar nicht ein Diplomat.
      Er ist lediglich Chef der Immigration.

      Und all das andere, was STIN ihm andichtet. Schuster bleib bei deinen Leisten!

      nein, ich dichte ihm nix an. Er macht seine Aufgabe, für die er eingestellt wurde, sehr gut – nicht mehr und nicht weniger.
      Wenn nun Bernd meint, der sollte auch Thais wegsperren – so muss man dazu sagen – dafür ist er nicht zuständig.
      Er ist als Immigration-Chef lediglich für die Jagd auf kriminelle Ausländer zustündig und auch für Illegale.

      Der junge Mann hat sich in TH noch viel weniger zu Schulden kommen lassen, wie der hübsche Teenager!

      das muss man juristisch auseinanderhalten.

      Das Saudi-Mädchen hat lediglich Einwanderungsgesetze verletzt, mit Hilfe von Kuwait-Airways.
      Die bekommen nun eine Verwarnung, weil sie das Mädchen mitgenommen haben – ist nach intern. Gesetzen verboten.

      Der Fussball-Spieler aus Bahrain ist wieder ein anderer Fall, für den besteht ein Haftbefehl bei Interpol und er wird
      weltweit gesucht. Er hätte nicht nach TH kommen sollen, das war ein grosser Fehler.
      Hier wird es wesentlich schwieriger für TH, weil TH nicht befugt ist, die Anklage in Bahrain anzuzweifeln und zu überprüfen.
      TH hätte normalerweise das Recht, ihn nach Australien zurückzuschicken, da er UN-Flüchtlingsstatus hat. Nur ist TH nicht
      Mitglied der UN-Flüchtlungskommission. Sie können also, müssen aber nicht – für den Bahrainer entscheiden.

      Ich hoffe aber, Sie tun es.

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