Der GT200 Bombendetektor wird weiter verwendet

Bangkok Post – …….Die Armee wird trotz der Zweifel an der Effizienz der Geräte nicht aufhören den GT200 Bombendetektor oder ein ähnliches Gerät zu verwenden, sagt Armeechef Prayuth Chan-Ocha. Er erklärte, dass der Detektor weiterhin im Süden von der Armee eingesetzt wird. Er zuckte nur mit den Schultern als er auf einen Bericht der BBC angesprochen wurde, in dem erläutert wurde, dass gegen Jim Mc.Cormick, 55, wegen der Herstellung und Lieferung von ADE 651 Geräten, die als wirkunglos entlarvt wurden, in Großbritannien Anklage in sechs Punkten erhoben wurde. Der GT200 ist dem ADE-651 sehr ähnlich. Beide nutzen die Wünschelruten Technik.
“Ich bestätige, dass das Gerät immer noch wirksam ist. Andere Streitkräfte benutzen es auch,” sagte der Armeechef.

“Sollte das GT-200 Gerät dennoch aus irgendeinem Grund widerrufen werden, muss es durch ein anderes Gerät ersetzt werden.”

Die britische Regierung hat den Export der ADE-651-Geräte an den Irak und Afghanistan verboten.

Der GT200 wurde in großem Stil von Sicherheitsbeamten im tiefen Süden Thailands verwendet.

Der Armeechef sagte, dass der GT200 in der Vergangenheit gezeigt hat, dass er effektiv arbeitet. Aber er würde jede wissenschaftliche Untersuchung respektieren, wenn sich das Gegenteil herausstellen sollte.

http://www.bangkokpost.com/news/local/302383/use-of-gt200-will-continue

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3 Responses to Der GT200 Bombendetektor wird weiter verwendet

  1. emi_rambus says:

    DAS muss man sich mal geben:

    emi_rambus: ….Dabei hatte das britische Innenministerium bereits 2001 eine frühe Version des GT200 getestet und war zu dem Schluss gekommen, bei dem vermeintlichen Wunder der Technik handele es sich um einen „nutzlosen Haufen Plastik“: Er funktioniere „weder in der Theorie noch in der Praxis“. Laut „Guardian“ wurde diese Warnung in tausendfacher Ausfertigung an mehrere britische Ministerien und Sicherheitsbehörden verschickt. ….
    Dass das Geschäft jahrelang so blendend lief, hatte Bolton nicht zuletzt der britischen Regierung zu verdanken. Die Exportbehörde UK Trade and Investment und einzelne Botschafter Ihrer Majestät waren eifrig bemüht, Kontakte für den Betrüger herzustellen und sein Produkt im Ausland zu vermarkten. Das belegen nun freigegebene Regierungsdokumente, die der „Guardian“ unter dem Informationsfreiheitsgesetz einsehen konnte.

    So schrieb der damalige britische Botschafter in Mexiko, Giles Paxman, Briefe an die Regierungen einzelner Bundesstaaten, in denen er Bolton vorstellte und die „hervorragenden Leistungen der britischen Sicherheitsindustrie“ anpries. Die Botschaft organisierte für den Geschäftsmann aus der englischen Grafschaft Kent Treffen mit Regierungsvertretern in den Bundesstaaten Sonora, Baja California und Guadalajara. Sie bot auch an, Artikel in der lokalen Presse zu platzieren. ….
    Doch da war der Schaden längst angerichtet: Bolton hatte von 2007 bis 2012 mehr als 7000 seiner wirkungslosen Geräte in Mexiko, Thailand, China, Indien, Pakistan, Ägypten und Tunesien verkauft. Mancherorts sind sie bis heute im Einsatz. Wie viele Menschen bereits bei Explosionen gestorben sind, weil sie sich auf Grund der Detektoren in falscher Sicherheit wiegten, ist nicht bekannt.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/falscher-bombendetektor-britische-regierung-half-betrueger-beim-export-a-945759.html

    Welcher Botschafter empfiehlt denn das GPS-Fahrtenbuch fuer Steuererklaerungen, auch zur Verkehrsueberwachung???? :evil:

      (Zitat)  (Antwort)

  2. emi_rambus says:

    Zwischen

    für tauglich befunden, nur halt nicht 100%

    und

    4 von 20

    ist aber nochmal ein grosser Unterschied, …. vielleicht gibt es fuer den Unterschied ja auch eine Ursache?!!

      (Zitat)  (Antwort)

  3. bukeo says:

    Und so ein Ignorantes…………….
    geschrieben von Walter Roth , Juli 14, 2012

    …..und obendrein korruptes Arschloch darf in Thailand Armeechef sein……….

    naja, wen sogar korrupte Arschlöcher PM´s, Innenminister, Landwirtschaftsminister usw. – sein dürfen, warum dann nicht auch Armeechef.

    Tja, also da bleibt einem die Spucke weg.

    ja, ist mir auch – als man den Brandstifter Nattawut als Minister holte.

    Er will also einen wissenschaftlichen Beweis das die Geräte lediglich hohle Plastikschachteln sind, die nur zum Zwecke des Betruges erzeugt wurden….?

    das glaub ich gar nicht. Diese Geräte haben die NVIDIA-Technologie, ich vermute also, sie werden ev. bei Metall anschlagen, mehr nicht.

    Wir haben das im ST ja lange mitverfolgt, und nun sagt uns der Idiot das seine Sicherheitskräfte diese Atrappen weiterhin einsetzen……..

    naja, die USA hat diese Geräte, damals hiessen die noch MOLE – getestet und sie für tauglich befunden, nur halt nicht 100%, sondern sie schlagen mal an, mal wieder nicht.
    Abhisit hat die Geräte ebenfalls testen lassen. Von 20 Bomben, wurden 4 erkannt. Also können es keine Atrappen sein.

    Mir ist schon klar, bei dem Geschäft sind wie üblich exorbitante Beträge für die Korruption abgezweigt worden, desshalb denkt man wohl das man die Beschaffung dieser Detektoren keinesfalls nachuntersuchen darf, diese Gelder sind ja längst versickert und es müsste dann wohl erklärt werden, wohin.

    das sind Spekulationen, natürlich kann hier Korruption mit im Spiel sein, war ja auch so beim Flughafen und bei den Scannern, wo sich Thaksin bereichert hat.

    Sogar die UN benutzt scheinbar heute noch 15 G200. Solange nichts besseres nachkommt, wird man die G200 halt benutzen. Auch wenn sie nur 4 von 20 erkennen, besser als gar nichts.

      (Zitat)  (Antwort)

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