Was das WSJ hätte berichten sollen

Political Prisoner Thailand – ……….Eigentlich ist das Wall Street Journal in seiner Berichterstattung über die Ereignisse in Bangkok sonst ausgewogen. Ihr Bericht über die Demonstration der Pitak Siam erscheint uns aber vollkommen aus der Art zu schlagen. Deshalb nehmen wir uns die Freiheit und stellen fest, wie er hätte geschrieben werden sollen :

Protest in Thailand verpufft : Er wird von den meisten Thais als undemokratisch abgelehnt.

Die regierungsgegnerische Demonstration in Bangkok löste sich auf, da es ihr misslungen war, Unterstützung durch eine größere Zahl von Thailändern zu erhalten. Inmitten tropischen Regengüssen hatten enttäuschte Organisatoren ( eine Gruppe aus Militär und mit dem Palast verbundene Kriecher ) am Samstag ihre Demonstration für beendet erklärt. Mit ihr war beabsichtigt worden, die gewählte Regierung von Yingluck Shinawatra zu unterminieren und zu stürzen.

Nachdem einige hundert Schläger die Polizeilinien angegriffen hatten, waberten Schwaden von Tränengas durch zwei oder drei Straßen der Altstadt von Thailands Hauptstadt, als Erinnerung daran, wie sehr sich die thailändische Ministerpräsidentin anstrengen muss, um ihre Regierung aus dem Schatten der konservativsten Politikers Asiens zu befreien, von denen die meisten mit dem Militär und dem Palast verbunden sind. Und alle behaupten Unterstützer der das Land zutiefst spaltenden und politisierenden Monarchie zu sein.

Die Polizei verhaftete 138 Demonstranten und entließ kurz darauf alle bis auf einen, ohne Anklage. Der verbliebene Inhaftierte hatte einen großen LKW in eine Gruppe von Polizisten gefahren und mehrere davon schwer verletzt.

In vielerlei Hinsicht waren die Proteste vom Samstag, auch wenn sie kleiner waren als erwartet, ein unerfreulicher Rückblick auf die monarchistischen Demonstrationen in Bankgok im Jahr 2006 und 2008, mit der gewählte Regierungen gestürzt wurden.

Nachdem Ms. Yingluck im Juli 2011 mit einem Erdrutschsieg gewählt wurde, begann eine Annäherung zwischen dem populistischen Lager von Thaksin sowie Thailands konservativem Militär und Bürokratie, wobei das damalige starke Wirtschaftswachstum seinen Teil beitrug. Aber der Hass der Monarchisten auf Thaksin, Yingluck und die Demokratie blieb im Hintergrund bestehen.

Die Organisation der Demonstration am Samstag wurde durch Behauptungen unterstützt, dass die Regierung von Mrs. Yingluck als einziges Ziel hätte, die langfristigen Ziele von Mr. Thaksin zu unterstützen. Dies, obwohl es wenig Beweise dafür gibt, dass die Regierung etwas anderes tut als die Regierungsprojekte zu realisieren, die zu ihrem massivem Wahlerfolg geführt hatten. Mehr als 90% der Thailänder standen daher auch der Demonstration von Pitak Siam kritisch gegenüber, was vermuten lässt, dass die Regierung Yingluck weiterhin eine große Unterstützung durch die Öffentlichkeit erhält.

Es wird erwartet, dass die Niederlage der Pitak Siam dazu führen wird, dass die undemokratischen Kräfte des Landes neue Ideen entwickeln werden, und versuchen werden, mehr Gewalttaten und Verschwörungen zu organisieren, um die Regierung zu stürzen ….

…..Und so weiter.

http://thaipoliticalprisoners.wordpress.com/2012/11/25/what-the-wsj-should-have-reported/

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2 Responses to Was das WSJ hätte berichten sollen

  1. berndgrimm says:

    Da die Verdreher mit der Realität in Thailand nicht zurechtkommen
    und ihnen selbst die immer noch zu Thaksinfreundlichen Kommentare
    der westlichen Medien nicht reichen,
    verdrehen sie auch diese bis sie in ihr verschrobenes Thailandbild passen.

    Sie selbst trauen sich aber auch unter Thaksins Marionettenregierung
    nicht in dieses einstmals schöne Land.
    Realitätsflucht nennt man sowas.

      (Zitat)  (Antwort)

  2. bukeo says:

    naja, im verdrehen sind die Rothemden-Farangs ja immer gut, aber hier wird es schon zum Keisel.

    Dann wollen wir mal richtig stellen, sowie es im TV (also keine Rot- oder Gelb-Medien) zu sehen war.

    —————————————————————————————————–

    Protest in Thailand verpufft : Er wird von den meisten Thais als undemokratisch abgelehnt.

    nein, ien Protest auch gegen eine gewählte Regierung ist demokratisch.

    Die regierungsgegnerische Demonstration in Bangkok löste sich auf, da es ihr misslungen war, Unterstützung durch eine größere Zahl von Thailändern zu erhalten. Inmitten tropischen Regengüssen hatten enttäuschte Organisatoren ( eine Gruppe aus Militär und mit dem Palast verbundene Kriecher ) am Samstag ihre Demonstration für beendet erklärt.

    Boonlert löste die Demo aus aufgrund mehrerer Probleme auf:

    1. wurde Teilnehmer gehindert, an der Demo teilzunehmen. Busfahrer im Süden wurde von der Polizei verboten, Protester nach Bangkok zu bringen. Auch ansonsten wurden derart viele Kontrollen aufgestellt und Protester angehalten, das es für die keine Chance mehr gab, rechtzeitig nach BKK zu gelangen, um an der Demo teilzunehmen.

    Mit ihr war beabsichtigt worden, die gewählte Regierung von Yingluck Shinawatra zu unterminieren und zu stürzen.

    richtig, mit einem friedlichen Protest.

    Nachdem einige hundert Schläger die Polizeilinien angegriffen hatten, waberten Schwaden von Tränengas durch zwei oder drei Straßen der Altstadt von Thailands Hauptstadt,

    auch falsch. Im TV war deutlich zu sehen, wie ca 500 Protestler versucht hatten, eine Sperre zu öffnen, um zu den anderen zu gelangen. Die Polizei feurte daraufhin sofort Tränengasbomben auf diese Gruppe, die dann natürlich aggressiv wurde. Es waren alle scheinbar unbewaffnet, keine M79, keine M16 oder andere Schusswaffen. Einige hatten Schleudern mit, wie halt die Rothemden 2010 auch, die aber zusätzlich noch lange Messer, Molotows usw. auf die Soldaten warfen.

    als Erinnerung daran, wie sehr sich die thailändische Ministerpräsidentin anstrengen muss, um ihre Regierung aus dem Schatten der konservativsten Politikers Asiens zu befreien, von denen die meisten mit dem Militär und dem Palast verbunden sind. Und alle behaupten Unterstützer der das Land zutiefst spaltenden und politisierenden Monarchie zu sein.

    nein, eben nicht. Yingluck und Thaksin haben sich mit dem berüchtigten Hun Sen wieder verbündet, wo sogar Obama unwohl wurde – als er Hun Sen besuchte.

    Die Polizei verhaftete 138 Demonstranten und entließ kurz darauf alle bis auf einen, ohne Anklage. Der verbliebene Inhaftierte hatte einen großen LKW in eine Gruppe von Polizisten gefahren und mehrere davon schwer verletzt.

    nein, der LKW-Fahrer versuchte mit seinem LKW Betonsteine wegzuschieben, dabei wurden mehrere Polizisten, es waren wohl 5 verletzt, 2 davon schwerer. Ob Absicht dahintersteckte, konnte man im TV nicht erkennen.

    In vielerlei Hinsicht waren die Proteste vom Samstag, auch wenn sie kleiner waren als erwartet, ein unerfreulicher Rückblick auf die monarchistischen Demonstrationen in Bankgok im Jahr 2006 und 2008, mit der gewählte Regierungen gestürzt wurden.

    die Proteste 2006 und 2008 haben keine Regierung gestürzt, das war 2006 das Militär und 2008 das Gericht.

    Nachdem Ms. Yingluck im Juli 2011 mit einem Erdrutschsieg gewählt wurde, begann eine Annäherung zwischen dem populistischen Lager von Thaksin sowie Thailands konservativem Militär und Bürokratie, wobei das damalige starke Wirtschaftswachstum seinen Teil beitrug. Aber der Hass der Monarchisten auf Thaksin, Yingluck und die Demokratie blieb im Hintergrund bestehen.

    kann man so nicht sagen. Hier im Norden, sind die meisten Rothemden – verehren aber paralell dazu auch die Monarchie sehr stark. Sah man am 12.08 und wird man wohl auch am 5.12. bei den Feierlichkeiten zum den Geburtstagen von Königin und König sehen. Also gibt es auch Monarchisten bei de n Rothemden.

    Der Erdrutschsieg Yinglucks war mehr oder weniger gekauft. Hier bekamen alle, die bei den Veranstaltungen sich für die PT entschied, Geldbeträge ausgehändigt.
    Somit kann man die Wahl als nicht unbedingt demokratisch bezeichnen. 2001 gab es ja sogar die schmutzigsten Wahlen aller Zeiten.

    Die Organisation der Demonstration am Samstag wurde durch Behauptungen unterstützt, dass die Regierung von Mrs. Yingluck als einziges Ziel hätte, die langfristigen Ziele von Mr. Thaksin zu unterstützen. Dies, obwohl es wenig Beweise dafür gibt, dass die Regierung etwas anderes tut als die Regierungsprojekte zu realisieren, die zu ihrem massivem Wahlerfolg geführt hatten.

    sämtliche Projekte Yingluck, sind Flops
    So verschlingt das Reisprojekt mittlerweile Milliarden, der Reisexport ist zusammengebrochen, Thailand verlor den ersten Platz.
    Die Tablets halten 2 Stunden, die Batterien der ersten Lieferungen sind bereits vielfach defekt.
    Die Mindestlöhne bei Studienabgänger sind lt. Gesetz nicht umsetzbar, kommen also nur der Mittelschicht, also den Beamten zugute.
    Ebenso die Steuerermässigung beim Neu-Autokauf, ebenso nur interessant für die Mittelschicht, nicht für den armen Reisbauern.

    Mehr als 90% der Thailänder standen daher auch der Demonstration von Pitak Siam kritisch gegenüber, was vermuten lässt, dass die Regierung Yingluck weiterhin eine große Unterstützung durch die Öffentlichkeit erhält.

    lt. einer neuen Umfrage, erhält momentan weder die PT noch die DP von der Mehrheit eine Unterstützung. Die Mehrheit glaubt, das keine der Seiten besser ist und nur zum eigenen Vorteil agiert.

    http://farang-magazin.com/2012/11/thais-haben-die-nase-voll-von-der-politik/

    Es wird erwartet, dass die Niederlage der Pitak Siam dazu führen wird, dass die undemokratischen Kräfte des Landes neue Ideen entwickeln werden, und versuchen werden, mehr Gewalttaten und Verschwörungen zu organisieren, um die Regierung zu stürzen ….

    ansonsten warten, bis sich der Klon selbst stürzt. Spätestens wohl dann, wenn die Reissubventionierung nicht mehr bezahlbar ist und zurückgenommen werden muss.

    http://thaipoliticalprisoners.wordpress.com/2012/11/25/what-the-wsj-should-have-reported/

      (Zitat)  (Antwort)

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