BBC: Abhisit verteidigt Niederschlagung

BBC – ……..Der ehemalige thailändische Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva verteidigt seine Anordnung vor zwei Jahren scharfe Munition gegen die Anti-Regierungs-Demonstranten verwendet zu haben. Abhisit erklärte der BBC, dass bewaffnete Demonstranten Granaten abgefeuert hätten und Terrorakte verursachten. Er sagte, dass er um seine Unschuld zu seiner Mordanklage im Bezug auf die Niederschlagung kämpfen werde und dass er ein mögliches Gerichtsurteil gegen ihn akzeptieren wird. Bei den Protesten kamen mehr als 90 Personen ums Leben, Zivilisten und Soldaten.

Abhisit war Ministerpräsident als Tausende von Demonstranten auf die Straßen der Hauptstadt gingen, um gegen die damalige Regierung der   “Demokratischen Partei”   zu demonstrieren.

Er sagte der BBC, dass die Regierungstruppen  “sehr wenig Optionen”  hatten und handeln mussten, als sie beschossen wurden.

“Wir haben versucht mit den Demonstranten zu verhandeln, aber sie akzeptierten unser Angebot nicht”,  sagte er.

“Leider wurden wir mit einer Situation konfrontiert, bei der die Innenstadt besetzt wurde … Es war unsere Pflicht die Ordnung wiederherzustellen und das ist das, was wir versuchten zu tun.”

Abhisit sagte, dass er kämpfen werde, um beweisen, dass er unschuldig sei, fügte aber hinzu :  “.. Sollte ich aus irgendeinem Grund für schuldig befunden werden werde ich den Schuldspruch akzeptieren.”

Die Rothemden besetzten im Jahr 2010 die Innenstand von Bangkok und es kam zu Gewalt, als die Polizei versuchte das Gebiet zu räumen.

Sie blieben bis zum 19. Mai, als bewaffnete Regierungstruppen die Demonstration niederschlugen. Mehr als 90 Menschen wurden im Laufe der Proteste getötet.

Abhisit, jetzt der Führer der Opposition, und sein Stellvertreter  ( Suthep Thaugsuban )  sind die ersten Offiziellen die im Zusammenhang mit der Niederschlagung angeklagt wurden. Mehrere Anführer der Rothemden wurden bereits des Terrorismus angeklagt.

http://www.bbc.co.uk/news/world-asia-20670854

https://www.youtube.com/watch?v=WzSJyFVQlTU

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6 Kommentare zu BBC: Abhisit verteidigt Niederschlagung

  1. berndgrimm sagt:

    Dooooch…..
    geschrieben von hanseat , Dezember 12, 2012

    Das schreibt der rote Vordenker Walter hier im Forum: „..Das die “Roadmap” nur ein Ablenkungsmanöver war haben wir hier bis zur Erchöpfung abgehandelt und es hat sich nichts an der Erkenntniss geändert..“

    Walter, widersprichst du nicht den Realitäten?
    Du schreibst ja auch, „wir“ hätten, richtiger sollte heißen, du hast es bis zur Erschöpfung so abgehandelt, bis es für dich halt passte.
    Zurück zur Wahrheit. Eben die beinahe angenommene Roadmap durch Dr. Weng und Freunde beinhaltete doch eben diese Neuwahlankündigung deiner Abhisit-Ratte, wie du ihn immer so liebevoll titulierst.

    Weiter versuchst du dich wie eine Schlange zu winden, in dem du unbewiesen behauptest: „..Abhisit hatte die gewaltsame Niederschlagung wohl bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt geplant und wollte diese auch durchziehen..“

    Lieber Freund, dein Dubai-Papi war mit der Roadmap nicht einverstanden, er wollte wohl vorweg Bangkok brennen sehen (Kaiser Nero lässt grüßen!) und das hat er mit seinen Hardlinern Juthaporn und Konsorten auch geschafft. Schon vergessen?

    Deine roten Terroristen, die zur Zeit in den Gefängnissen sitzen und teilweise auch schon abgeurteilt wurden, sind doch der überführten Brandlegung in Bangkok oder in den Provinzen, auf Anordnung von der roten Bühne in Bangkok durch die Einpeitscher wie Juthaporn und via Video durch Dubai-Papi angeklagt gewesen.

    Was hast du dagegen zu meckern? Ist es etwa in der Schweiz erlaubt, Schulen und Rathäuser anzuzünden?

    Nebenbei, auch das habe ich mit dir bis zur Erschöpfung abgehandelt.

    Nebenbei und zur Info, in den roten Gebieten ist schon das Stimmenkaufen für eine bevorstehende Abstimmung der neuen Thaksin-Verfassung voll im Gange. Es lebe die Demokratie!
    Moin vom Quallenstrand
    Hanseat

      (Zitat)  (Antwort)

  2. berndgrimm sagt:

    Da der wilde Besenschwinger ausSt.Gallen kein Thai TV sehen konnte,
    oder wollte, selbst Thaksins Hetzsender PTV nicht, behauptet er
    weiter die Propagandamärchen des ST.de
    Auf den Sendern die Live übertragen haben incl. Thaksins PTV
    konnte man miterleben wie Thaksins Hassprediger dort
    aufgetreten sind, von Abhisits weitgehendem Entgegenkommen
    überrascht waren und dieses erst auf Anweisung des grossen
    Führers in Dubai ablehnten.

      (Zitat)  (Antwort)

  3. bukeo sagt:

    Nööööööö………
    geschrieben von Walter Roth , Dezember 12, 2012

    ……Hansefrieschen.

    dDs die “Roadmap” nur ein Ablenkungsmanöver war haben wir hier bis zur Erchöpfung abgehandelt und es hat sich nichts an der Erkenntniss geändert

    die Roadmap wurde international für ok befunden und hätte eine Chance verdient.
    Hätte Abhisit das Parlament dann wie versprochen nicht aufgelöst, hätten neue Proteste stattfinden können.
    Veera und Weng wären dafür gewesen, Jatuporn anfangs auch noch, bis er die SMS aus Dubai erhielt – dann wurden alle Gespräche abgebrochen. Thaksin wollte Chaos und das hat er auch erhalten.

    …..das sie eben nur das war, eine Farce für die Weltöffentlichkeit die denken sollte Abhisit habe ja versucht zu verhandeln.

    Abhisit war der erste PM, der sich an einen Tisch mit den Demo-Führern setzte.

    Nööööö, Abhisit hatte die gewaltsame Niederschlagung wohl bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt geplant und wollte diese auch durchziehen.

    nein, das war Seh Daeng und Thaksin, siehe Erklärung Seh Daengs zum Angriff auf die Soldaten.

    Die Roadmap war nur die Fassade für die Weltöffentlichkeit mit der man sugerieren wollte die Demokratiebewegung sei das Problem, nicht man selber.

    es gab keine Demokratiebewegung. Die Rothemden wollen Thaksin zurück, dazu schrecken sie vor Mord, Morddrohungen usw. auch nicht zurück. Siehe Mordrohung gegen Abhisit, als dieser nach Chiang Mai reisen wollte.

    WR

      (Zitat)  (Antwort)

  4. hanseat sagt:

    An den ST-Walter,

    wirst du auch schon alt? Wieso meinst du so süffisant in deinem roten Kommentar, ich zitiere: „..Neuweahlen zu fordern ist ja auch eine ungeheuerlichkeit sondergleichen…“

    Wir erinnern uns, die Ratten, wie du die Akteure von damals zu nennen pflegst, hatten sich doch mit der Abhisit-Ratte, wie du ja auch den zu nennen pflegst und mit den Roten-Rattenführern getroffen, um eben über Neuwahlen zu verhandeln.

    Ergebnis war eben, dass Dubai-Papi sein „OK“ nicht gab und es somit abgelehnt wurde, seitens der Roten Ratten, wie gesagt.

    Auch du behauptetest damals, dass die Abhisit-Ratte Neuwahlen gar nicht veranstalten wollte und diese Ratte nur lügen würde.

    Wir erinnern uns.

    Als die rote Rallay mit all den Schrecken beendet war, verkündete diese böse Abhisit-Ratte, dass gut ein Jahr vor Ende der Legislaturperiode Neuwahlen stattfinden werden. Wie gesagt, ohne Erpressung seitens der Rotenratten!

    Nun meine Frage an dich, den großen Zampano in Punkto Glaubwürdigkeit, warum haben sich die roten Rattenführer nicht mit dem Abhisit-Rattenführer vorher auf gerade dieses Ergebnis einigen können?
    Ok, es passte dem Dubai-Papi nicht ins Konzept. Bangkok sollte brennen, Blut sollte fließen.

    Man, kannst du und deine Rotaugen die Wahrheit verdrehen. Sudelede lässt grüßen.

    Moin vom Quallenstrand.
    Hanseat

      (Zitat)  (Antwort)

  5. berndgrimm sagt:

    Je weiter die Verdreher von Thailand weg sind um so dümmer ihre Kommentare.
    Den Besenschwinger aus St. Gallen kann keiner toppen!
    Schade dass er sich selbst unter Thaksins Regime nicht mehr hier hin traut!

    Zur Sache selbst:

    Abhisit erklärte der BBC, dass bewaffnete Demonstranten Granaten abgefeuert hätten und Terrorakte verursachten. Er sagte, dass er um seine Unschuld zu seiner Mordanklage im Bezug auf die Niederschlagung kämpfen werde und dass er ein mögliches Gerichtsurteil gegen ihn akzeptieren wird. Bei den Protesten kamen mehr als 90 Personen ums Leben, Zivilisten und Soldaten.
    Er sagte der BBC, dass die Regierungstruppen ”sehr wenig Optionen” hatten und handeln mussten, als sie beschossen wurden.

    “Wir haben versucht mit den Demonstranten zu verhandeln, aber sie akzeptierten unser Angebot nicht”, sagte er.

    “Leider wurden wir mit einer Situation konfrontiert, bei der die Innenstadt besetzt wurde … Es war unsere Pflicht die Ordnung wiederherzustellen und das ist das, was wir versuchten zu tun.”

    Abhisit sagte, dass er kämpfen werde, um beweisen, dass er unschuldig sei, fügte aber hinzu : “.. Sollte ich aus irgendeinem Grund für schuldig befunden werden werde ich den Schuldspruch akzeptieren.”

    Genau so war es und wer hier war und es selbst miterlebt hat oder die Live
    Übertragungen im TV (auch Thaksins eigenem Hetzsender PTV) gesehen hat,
    weiss das die Verdrehungen nur Propaganda sind um von der Realität
    abzulenken.

      (Zitat)  (Antwort)

  6. bukeo sagt:

    Aha…..sooo ist das also…..
    geschrieben von Walter Roth , Dezember 11, 2012

    Er sagte der BBC, dass die Regierungstruppen “sehr wenig Optionen” hatten und handeln mussten, als sie beschossen wurden.

    da hatte er vollkommen recht. Solange keine Straftaten verübt wurden, ist die Armee ja auch weggelaufen. Erst als Arisman das Tor zum Regierungsgebäude durchbrach, wurden die Sicherheitskräfte aktiviert.

    Tja, die Ober-Democ-Ratte wurde in den Interview ganz schön bedrängt und hat dabei keine gute Figur gemacht.

    genau andersrum. Abhisit blieb sachlich und kühl. Obwohl ihn die Moderatorin andauernd untrbrach, blieb er ruhig und setzte danach seine Erklärung fort. Dabei wurde die Moderatorin immer lauter und unruhiger.

    Sehr gute Interview in einem Englisch, das auch alle verstehen, die Englisch können.
    Nicht wie bei Thaksin, äh, ähm. no. not, äh, äh, ähm…..

    Er hatte also nur “wenig Optionen”….. Wie wäre es mit der einen ultimativen Option gewesen, den Neuwahlen, so wie das in demokratischen Staaten eben gemacht wird….und wie es von der demokratioebewegung stets gefordert wurde.

    ein sofortiger Rücktritt wurde nicht angeboten, warum auch. Aber Auflösung des Parlaments im September und Neuwahlen im Dezember. Veera, Weng wollten das auch annehmen, der Meister aus Dubai hat aber abgelehnt. War ihm nicht genug Action…..

    Das war natürlich keine Option, dann war es wohl allemal besser über 90 Menschen tot zu sehen. Neuweahlen zu fordern ist ja auch eine ungeheuerlichkeit sondergleichen.

    warum sollte sich eine Regierung erpressen lassen. Es waren ja nur 3-5000 radikale Rothemden zum Schluss. Dann müsste Merkel andauernd zurücktreten, wenn 5000 NeoNazis wieder einmal eine Demo abhalten.
    Abhisit wurde vom Parlament korrekt gewählt, nachdem die DP mit den neuen Partnern die Parlamentsmehrheit erreichte.
    Vllig demokratischer Vorgang und auch in der EU schon derart passiert.

      (Zitat)  (Antwort)

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