Forschungsergebnisse zeigen Erfolg der Gesundheitsversicherung

Bangkok Pundit – 29,. April 2013

Neue Forschungsergebnisse zeigen weiterhin den Erfolg von Thailands

Universalversicherungs- Regelung im Gesundheitswesen.

BP hat über das  ( auch hier :  asiancorrespondent.com/74913/thai-univer…ies-from-bankruptcy/ )  allgemeine Gesundheitsversorgungs-System  ( UCS )  gebloggt, das Vorher ….und Nachher,  seine Popularität heute, aber auch die Abneigung gegenüber der Regelung aus einigen Sektoren der thailändischen Gesellschaft.

Die Regelung war eine Teil jener Politik, die in den Worten der Nation um die   “gewissenlosen Wünsche, Bedürfnisse und die Aufmerksamkeit jener mangelhaften und politisch apathischen Massen”,  buhlte.

Dennoch, wie   “The Economist”,   unter Berufung auf einen akademischen Forschungs-Bericht erklärte :

Das System, so unvollkommen es auch ist, drückte die Anzahl der Thais ohne Krankenversicherung von16,5 Mio. im Jahr 2001 …..auf 2,9 Mio. im Jahr 2005 herunter, auf nur 4% der Bevölkerung.  content.healthaffairs.org/cgi/content/full/28/3/w457

Dann im letzten Jahr, in der   “The Nation”,   erklärte Mushtaque Chowdhury und Natalie Phaholyothin von der Rockefeller-Stiftung im Asien-Regionalbüro in Bangkok, dass der Antei mit einer Versicherung aich auf 99% erhöht habe. ( dh. der Teil ohne Krankenversicherung beleuft sich heute auf nur noch 1%) :

Im Jahr 2002, als Thailand noch ein Land mit einem BIP / pro Kopf von $ 1.900 und lediglich niedriges bis mittleres Einkommen erreichte, schuf das Land die UHC.
Dies passierte nicht über Nacht, aber allmählich seit den 1970er Jahren durch die Schaffung von drei Krankenkassen :   Die Civil Servant Medical Benefit Versicherung (CSMBS),  ………das System der sozialen Sicherheit (SSS) und anschließend  ……..die Universal-Deckungs Versicherung der (UC) oder Universal Care – früher als  “30-Baht Krankenkasse”   bezeichnet.

Das Erreichen einer Abdeckung von 99 Prozent der Bevölkerung ist mehr als nur die Erfüllung eines nationalen Zieles, es stellt auch eine Quelle der Inspiration für andere Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen dar. In der Tat, Beamte aus verschiedenen Gesundheitsministerien und NGOs aus Asien und Afrika hegen oft den Wunsch nach einem Besuch der öffentlichen Gesundheits Institutionen Thailands, wie dem National Health Care Büro, den International Health und Policy Programmen, dem Health Systems Research Institute und dem Ministerium für Gesundheit, um zu   “studieren, wie Thailand diese organisiert”.

Ab sofort werden  99 Prozent der thailändischen Bevölkerung durch ein umfassendes Paket des Gesundheitswesens aus gesundheitlicher Prävention und der medizinischer Grundversorgung abgedeckt.
Zudem ist die Hospitalisierung aufgrund von Verkehrsunfällen, die Nierenersatztherapie und der Zugang zur ART Behandlung für HIV möglich.

Es hat sich gezeigt, dass die UC Versicherung wesentlich zur Verringerung von katastrophalen Gesundheitsausgaben, vor allem in den verarmten Gebieten des Landes beigetragen hat.

Basierend auf der jüngsten Bewertung der zehn Jahre mit dieser Krankenkasse, sank die Zahl der verarmten Haushalte von 3,4 Prozent im Jahr 1996 auf 0,8 bis 1,3 Prozent zwischen 2006 und 2009, und hat damit einen klaren Beitrag zur Verringerung der Armut, den Aufbau einer größeren Finanzstabilität für gefährdete Haushalte und eine verbesserte langfristige Existenzsicherung geleistet.

Darüber hinaus hilft es Thailand, das Prinzip des Rechts auf Gesundheit für alle zu erreichen.

In einem Land mit einer hohen Einkommens-Ungleichheit wie er durch den Gini-Koeffizienten gemessen wird, ist der Zugang zu bezahlbarer Gesundheitsversorgung eine Brücke, die viele der sozio-ökonomische Ungleichheiten welche dieses Land immer noch plagen, mildern hilft.

BP :  Allerdings, und abgesehen vom oben erwähnten   “The Nation”   op-ed, seit dem BP Beitrag vor über einem Jahr, gab es eine Reihe von Papieren / Zeitschriftenartikeln über diese universelle Gesundheitsversorgungs Regelung.

 

 

Untenstehend sind drei frei zugängliche davon.

A :  “Die Nachfrage und Auswirkungen  der Rückerstattungen der Gesundheitsreform :   Inanspruchnahme des Gesundheitswesens und Säuglingssterblichkeit in Thailand”, Jonathan Gruber, Nathaniel Hendren und Robert Townsend, NBER Working Paper Nr. 17739, im Januar 2012.

Aus der Zusammenfassung :

Das thailändische 30-Baht Programm war eine der größten Gesundheitsreformen die jemals von einem Niedriglohnland mit mittlerem Einkommen vorgenommen wurde.
Neben der Senkung der Kosten für die Pflege, der bisher nicht versicherten in öffentlichen Einrichtungen ( durch den Staat = ST ), beinhaltete es auch eine vierfache Erhöhung der bereitgestellten Mittel die vorgesehen sind, für Krankenhäuser die sich um die ärmsten 30% der Bevölkerung kümmern  ( die sich bereits öffentlich versichert haben ).  Für die zuvor nicht versicherten ist erkennbar, dass das 30-Baht-Programm zu einer erhöhten Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen sowie einer Verschiebung von privaten zu öffentlichen Quellen der Versorgung geführt haben.
Aber wir stellten auch einen größeren Anstieg für die Armen fest, die zuvor öffentlich versichert waren und vor allem auch bei Säuglingen und Frauen im gebärfähigen Alter.
Anhand der Aufzeichnungen der Bevölkerungsstatistik sehen wir, dass die Verbesserung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung durch die Armen öffentlich versicherten, zu einer Verringerung der Kindersterblichkeit bei diesen, von mindestens 6,5 pro 1.000 Geburten geführt hat. Dies legt nahe, das eine signifikante Verbesserung bei der Säuglingssterblichkeit durch verbesserten Zugang zu Gesundheitsleistungen für die armen und marginalisierten Gruppen erreicht werden kann.
…… [ Aus dem Papier weiter ]

Mit den Datensätzen zur Bevölkerungsstatistik aus dem Thailändischen Minsiterium für öffentliche Gesundheitsvorsorge, konnten wir zunächst eine robuste positive Korrelation zwischen dem Bruchteil der in einer Provinz im MWS Programm eingeschriebenen, und der Säuglingssterblichkeit der Provinzhauptstadt in jedem der 4 Jahre vor und bis 2001 feststellen, für die wir Daten finden konnten.
Mit anderen Worten, ….vor dem 30 Baht Programm gab es eine klare negative Beziehung zwischen Einkommen und Kindersterblichkeit in den Provinzen von Thailand.

Doch nach dem 30 Baht Programm, verflüchtigte sich diese Beziehung, sie ist statistisch nahezu auf Null gesunken in den Jahren 2002 bis 2008  ( beide in jedem Jahr und gemeinsam ).  Wir schätzen, dass das 30-Baht-Programm, für das ein Finanzierungsbedarf von weniger als $ 25 pro Kopf vorgesehen ist, zu einer Verringerung der Säuglingssterblichkeit unter den Armen in Thailand von mindestens 6,5 pro 1.000 Geburten geführt hat. Da die MWS  Gruppe [ Vorläufer der universellne Versicherung für die Armen ]   bei etwa 30% der Bevölkerung liegt, bedeutet dies eine Reduktion der Säuglingssterblichkeit von mindestens 2 pro 1.000 Geburten im gesamten Thailand.
BP :   So reduziert sich die Sterblichkeit von mindestens 2 pro 1.000 Geburten für die gesamte Bevölkerung oder 6,5 Geburten pro 1.000 Geburten für die Armen  ( die im Rahmen eines früheren System versichert waren ).

B :  “Universal Health Care und Informelle Arbeitsmärkte …The Case of Thailand”,  Adam Wagstaff und Wanwiphang Manachotphong, Policy Research Working Paper 6116 ( Weltbank, Juli 2012 ) :

 

 
Unsere Ergebnisse weisen auch auf Arbeitsmarkteffekte hin :

Die UC Universal Care [ universelle Gesnudheitsvorsorge ] scheint auf Arbeitsmarkteffekte hinzudeuten. Vor allem bei verheirateten Frauen, reduziert es den formellen Beschäftigungssektor zumindest bei verheirateten Männern, und hat zu einer erhöhten Beschäftigung im informellen Sektor wiederum bei verheirateten Frauen geführt. Wir sehen den grössten positiven Beschäftigungseffekt im informellen Sektor der Landwirtschaft.
Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit unserer Hypothese, dass durch den Wegfall der Ausgaben für medizinische Risiken, die der Beschäftigung im informellen Sektor zugeordnet werden, es Paaren in dieser Situation ermöglicht wurde, das beide arbeiten….

Unsere Effekte lassen vermuten, dass durch die UC im informellen Sektor die Beschäftigung um zwei Prozentpunkte stieg, zunächst auf knapp 10 Prozentpunkte nach drei Jahren.

Thailands UC Programm – wie in Mexiko die Seguro Popular Regelung – hat offenbar ermöglicht, das die Beschäftigung im informellen Sektor ein Wachstum erlebte, und die negativen Auswirkungen auf den formellen Sektor in Thailand sehr gering gewesen zu sein scheinen.
BP :  Das Papier erkennt Wunder, über die Vorzüge dieses, aber es bietet mehr Auswahl für Familien.

C :  “Warum hat das universelle Versicherungs Programm in Thailand, pro-Arme öffentliche Zuschüsse für das Gesundheitswesen errmöglicht ?”  In BMC Public Health 2012, 12 ( Suppl 1 ) :  S6. Key Auszug : www.biomedcentral.com/1471-2458/12/S1/S6
Die gesamten staatlichen Zuschüsse, abzüglich direkter Haushalts Zahlungen die für kombinierte ambulante  ( OPs )  und stationäre  ( IPs )  an öffentliche Krankenhäuser und Einrichtungen die für UCS Mitglieder zur Verfügung gestellt werden, wurden von 30 Milliarden Baht  (1 Mrd. US $ )  im Jahr 2003 auf 40 erhöht – 46`000`000`000 Baht in 2004-2009.
Im Jahr 2003 für 23% und 12% der UCS Mitglieder, die zu den ärmsten und reichsten im Mittel der Population des ganzen Landes gehörten, war der Anteil der öffentlichen Subventionen für die OP-Dienste 28% und 7% für die ärmsten und die reichsten, wobei der Anteil für IP-Services bei 27% und 6% für die ärmsten und reichsten lag. Dies spiegelt ein pro-Armen Ergebnis der öffentlichen Zuschüsse zur Gesundheitsversorgung. Die öffentlichen OP und IP Subventionen blieben konsequent pro-Arme in den Folgejahren.

Der pro-Arme Nutzen Inzidenz ( Vorfall ) wird durch eine höhere Auslastung der ärmsten als die des reichsten Anteils, vor allem in den Gesundheitszentren und Krankenhäusern im Landkreis bestimmt. So ist die Wahrscheinlichkeit, das die Menge des Haushalts der direkten Zahlungen, für öffentliche Geundheits Einrichtungen durch die ärmsten UCS Mitglieder, weniger gross war, als die ihrer Kollegen von den reichsten.

BP :  Die Regelung kostet derzeit rund 120 Milliarden Baht pro Jahr, ab 2011 und nach Angaben der Weltbank. Da es ein relativ erfolgreiches System ist, welches allgemein gelobt wird und dessen Bereitstellung positive gesundheitliche Folgen besonders für die Armen zeitigte, scheint es wenig Diskussionen darüber zu geben.
Wie bereits zuvor gebloggt, als die Wähler vor ein paar Jahre befragt wurden, kristalisierten sich Hauptsächlich zwei Dinge heraus, nämlich das Universal-Gesundheitsversicherungs-Programm  ( das heisst die 30 Baht-Versicherung )  und der Village-Fonds ( Dorf Kredit Programm = ST ) – was auch den eigenen Beobachtungen von BP entspricht.

Solche Maßnahmen sind nicht auf die   “gewissenlosen Wünsche und Bedürfnisse der Aufmerksamkeits-Vernachlässigten, durchweg politisch desinteressiert Massen”   zurückzuführen, und sie führtenauch  nicht in den Konkurs Thailands. Es gab viele andere politischen Fehlschläge, aber es gibt gute Daten für die Universalen-Gesundheitsprogramme und dieser Gesundheitspolitik die zeigen, dass sie funktioniert.

Daher erklärt dies, teilweise Thaksins anhaltende Popularität bis heute und das Problem für eine nicht-Thaksin Partei eine Wahl zu gewinnen, angesichts der großen Zahl von Menschen, die von seiner Politik profitiert haben.

http://asiancorrespondent.com/106809/new-research-continues-to-demonstrate-the-success-of-thailands-universal-coverage-healthcare-scheme/

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2 Kommentare zu Forschungsergebnisse zeigen Erfolg der Gesundheitsversicherung

  1. emi_rambus sagt:

    Verdreherei pur! 🙄
    Es gibt keine “30-Bath-Krankenversicherung”!
    Es gibt eine Kostenfreie Gesundheitsversorgung seit Jahrzehnten fuer alle Thailaender!!!
    Lediglich die Dichte des Versorgungsnetz wurde aufgrund der langfristigen Gesundheitsplanung immer weiter verbessert.
    Die 30-Bath sind lediglich eine Art Behandlungsgeld. Damit werden etwa 1-2% der Gesamtkosten gedeckt.
    Wanderarbeiter muessen daneben mehr als 2500TB/a bei der Erteilung der Arbeitserlaubnis fuer die Teilnahme an der kostenloesen Versorgung bezahlen. Dabei werden zur Zeit schwangere Frauen ueber Blutuntersuchung ausgeschlossen.

    Das alles ist in etwa vergleichbar, als wuerde man den Waehlern in Deutschland erzaehlen, mit Zahlung der Praxisgebuehr von 10 Euro waeren sie voll in der gesetzlichen Krankenversicherung abgedeckt.
    In Thailand gewinnt man mit solchen Luegen Wahlen. 😆

  2. bukeo sagt:

    diese Forschung kann man getrost in der Pfeife rauchen, da sie von Ausländern aufgrund von Statistiken und Vorlagen erstellt wurde.

    Fakt ist nun mal, das gewisse Untersuchungen schon lange nicht mehr auf diese Karte erfolgen, so verweigert hier das Krankenhaus generell Röntgen – auch wenn man schon Blut spuckt.
    Ferner wird man nach Vorzeigen der Karte in den grossen Wartesaal gebeten und wartet dann Stunden auf einen Arzt, der ein paar Fragen stellt und dann meist Paracetamol verordnet. Das wurde im Bericht nicht berücksichtigt.
    Weiters trieb diese Versicherung um die 400 Krankenhäuser (von 800) in den Ruin und konnte gerade noch von Abhisit vor dem Konkurs gerettet werden, indem er alle Schulden dieser 400 Krankenhäuser tilgte.

    Weiters wurde in diesem Bericht auch nicht berücksichtigt, das man auch vorher schon kostenlos behandelt wurde – so kostete die Entbindung einer Verwandten, die kein Geld hatte – schon 1998 nix. Man musste damals nur ein Formular ausfüllen und eben erklären, dass man mittellos ist.

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