Mekong-Staaten planen Einheitsvisa

Die Realität eines Single-Visum für Besucher der erweiterten Mekong Subregion (GMS) nahm einen weiteren kleinen Schritt in Richtung Realität an einem Forum, bei dem Vertreter der öffentlichen und privaten Sektoren aus den betroffenen Ländern ihre Regierungen aufforderten, die Umsetzung des Vorschlags zu beschleunigen.

pch Chiang Rai. Die CHIANGRAI TIMES berichtet, dass die Vertreter aus Thailand, Burma, Kambodscha, Laos, Vietnam und China (speziell die Provinz Yunnan und die autonome Region Guangxi) erwarten, dass mit dem GMS Single-Visum eine deutliche Steigerung des Tourismus zwischen den Mitgliedsländern erfolgt.

Und es soll der Auftakt zu einem größeren Asean Plan (Association of Southeast Asian Nations) werden, um Touristen aus weiteren sechs Ländern die Möglichkeit zu geben, am Einheitsvisum teilhaben zu können. Dabei denkt man an die Länder Japan, China, Südkorea, Indien, Australien und Neuseeland.

Obwohl bis jetzt noch kein Asean-Mitglied den erweiterten Plan angenommen hat, sagte Arkhom Termpittayapaisith, Generalsekretär des nationalen Wirtschafts-und Sozialausschusses, seine Agentur setzt die Asean Single-Visa Frage auf einer Tagung des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den Nachbarländern in diesem Monat auf die Tagesordnung.

Während es unwahrscheinlich erscheint, dass alle sechs Nationen der GMS in der Lage sind, den Visum Plan gleichzeitig umzusetzen, hat die Handelskammer Chiang Rai vorgeschlagen, dass diejenigen, die den Plan umsetzen können, als Vorreiter mit der Umsetzung des Planes so schnell wie möglich zu beginnen sollten.

Die Autobahn R3, die Kunming mit Laos und Thailand verbindet, ist in Vorbereitung auf die Umsetzung des Visums für GMS Staaten abgeschlossen. Die chinesische Regierung zahlt des Weiteren die Hälfte der Kosten für den Bau einer vierten Brücke über den Fluss Mekong zwischen Chiang Khong in der Provinz Chiang Rai und Huay Xai in Laos, der im nächsten Jahr abgeschlossen wird.

Einreisen von Touristen auf dem Landweg sollen demnach nochmals vor allem durch chinesische Besucher gesteigert werden können. Die „UN World Tourism Organisation“ (UNWTO) schätzt, dass China bis im Jahr 2020 die weltweit viertgrößte Nation sein wird, mit 100 Millionen Touristen, die das Ausland besuchen.

Die UNWTO sagte auch, dass die Anzahl ostasiatischer Touristen in Thailand im vergangenen Jahr um 11,4 Prozent auf 4,41 Millionen angestiegen ist. Dabei ist die Zahl der chinesischen Besucher um 44 Prozent auf 1,12 Millionen angestiegen.

Laut Herrn Arkhom haben die GMS Länder verstanden, wie wichtig Tourismuswirtschaft ist, und unternehmen viel an der Verbesserung der bestehenden Einrichtungen, um mehr Besucher für Orte wie Luang Prabang in Laos, einem Unesco-Weltkulturerbe, zu gewinnen. So hat die Stadt die Modernisierung seines Flughafens vorangetrieben, um auch Flugzeugtypen wie der Boeing 737 handeln zu können. Auch die Autobahn zwischen Thailands Provinz Nan und Jinghong City in China wird verbessert.

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