Reisprojekt ist zu Ende

Die Übergangsregierung kann ihr Reis -Projekt zur Haupternte 2013-2014 nicht mehr fortsetzen, da sie nicht mehr über die Autorität verfügt, um das System zu überwachen, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Finanzminister Kittiratt Na – Ranong.
Herr Kittiratt machte den Vorschlag, das sich die nächste Regierung darum kümmern soll, hier eine Regelung zu finden.

Der Vorsitzende derThai Farmers Association Wichian Puanglamjiak, schlug vor, dass die Übergangsregierung 40 Milliarden Baht vom Haushaltsbudget abzweigen sollte, um damit die ausstehenden Schulden an die Farmer bezahlen zu
können.
Vize-Wirtschafsminister Yanyong Puangrat stand dieser Idee positiv gegenüber, Finanzminister Kittirat erklärte aber, dass das Kabinett darüber erst noch diskutieren müsse.
Ausserdem müsste die Wahlkommission dem Vorschlag Wichians erst zustimmen, damit der Betrag für die Bezahlung der Resifarmer verwendet werden könne.
Ausserdem meinte Vize-Finanzminister Thanusak Lekuthai, das die bei weiten nicht reichen würde. Es stünden
immerhin aus der letzten Saisan noch ca. 90 Milliarden Baht aus. Es würden also auf jeden Fall noch weitere 50 Milliarden Baht fehlen, die die Übergangsregierung aufbringen müsste.
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3 Responses to Reisprojekt ist zu Ende

  1. hanseat says:

    So steht’s geschrieben:
    „Herr Kittiratt machte den Vorschlag, das sich die nächste Regierung darum kümmern soll, hier eine Regelung zu finden.“

    Moin an die Runde,
    wir erinnern uns an die Geldgeschenke des damaligen MP Thaksin an seine Genossen Landbevölkerung. Wegen eben dieser Geldgeschenke, die leider keine waren, wurde er, der Thaksin, von eben dieser Landbevölkerung so geliebt.

    Dass diese Geldgeschenke auch wieder zurückgezahlt werden mussten, stand im sogenannten Kleingedruckten.

    Thaksins Glück und des Abhisits Pech, dass eben die Rückzahlungen in der Amtszeit des „bösen“ Abhisit fiel.

    Und schon hatte diese in Demokratie hoch motivierte Landbevölkerung den Schuldigen der plötzlich von der Regierung Abhisit geforderten Zahlungen ermittelt.

    Viele der Kreditnehmer waren nicht in der Lage, diese (korrekten) Forderungen zu begleichen.
    Landverkäufe und auch Besuche bei Kredithaien waren angesagt, was ja nicht gerade der Stimmung der Landbevölkerung in Punkto Freundschaft zum Abhisit und seiner DP förderlich war.

    Kredite und auch Kleinkredite sind generell keine schlechte Sache.

    Dafür wurde sogar ein Asiat mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Nur, diese Kredite müssten nachhaltig angesetzt werden! Mit der Gießkanne Mittel über einer ihm gesonnenen Bevölkerungsschicht auszugießen, ohne auf Nachhaltigkeit zu achten, hat eben viele in Verschuldung getrieben. Nur wenige dieser „Genossen“ haben den wirklichen „Bösen“ erkannt. Ihr Liebling wurde nicht als der „Böse“ gesichtet, der Abhisit war es. Das sind eben die Erkenntnisse von angeblich so demokratisch gebildeten Leutchen!

    Vielleicht hofft der Herr Kittiratt, das noch einmal ein Abhisit oder ein anderer Thaksinferner die Kastanien für diese verfehlte Politik aus dem Feuer holt und die Realität des wahren Verursachers geheim bleibt?

      (Zitat)  (Antwort)

  2. hanseat says:

    Moin an die Runde,
    so können wir es lesen:
    „Die Übergangsregierung kann ihr Reis -Projekt zur Haupternte 2013-2014 nicht mehr fortsetzen, da sie nicht mehr über die Autorität verfügt, um das System zu überwachen, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Finanzminister Kittiratt Na – Ranong.“

    Sie, die Regierung, verfügt nicht mehr über die Autorität, das System zu überwachen?

    Kein Wort über die fehlenden Mittel, die der Regierung zur Verfügung standen und die bei der damals ja wohl „noch vorhandenen Autorität über das System“ sich ins Nirwana aufgelöst haben!

    Diese Kaoten-Regierung hat in den gut drei Jahren ihrer Amtszeit nur Negativ-Schlagzeilen produziert.

    Wir können uns noch erinnern an das große Projekt der PC-Tabletts. Fazit: Außer Spesen nichts gewesen! Angeblich brauchen schon die Erstklässler dieses elektronische Spielzeug und unsere Rothemden-Farangs unterstützten vehement gegen alle Bedenken dieses Geldausgabe-Projekt. Bei Bekanntwerden von Sicherheitslücken im Ladesystem der Tabletts waren die Antworten auf Bedenken des Hanseat nur nach dem alten Muster: „Wo steht es geschrieben, zeige einen LINK!“ Nachdem diese tollen Kisten vorzeitig den Geist aufgaben und die Schulen Garantieansprüche über die Regierung (sie war ja, man staune, persönlich an Einkauf involviert) abwickeln wollte brach das System zusammen. Danach sollten die Eltern nachwachsender Schüler selber, mit Gutschein, sich die Tabletts kaufen. Somit wäre diese Gurkentruppe von Regierung raus aus der Gewährleistung.

    Als Nächstes kamen die Mega-Projekte, die man in abgespeckter Form und unter Mitwirkung aller politisch relevanter Kräfte hätte auch Planen können. Da wird von der Selbstherrlichkeit des Erbauers der ersten Eisenbahn lamentiert, nur, liebe Freunde, die vor über einhundert Jahren in Angriff genommenen Strecken wurden nicht in kürzester Zeit und unter totaler Verschuldung des Staates errichtet. Das zeugt mal wieder, dass diese Thaksin-Regierung mit Mitteln der öffentlichen Hand (Steuergeldern) nicht umgehen kann. Anstatt eine erste Referenz-Strecke in Angriff zu nehmen, um das gewisse „Know How“ sich anzueignen, wurde wieder mittels horrender Staatsverschuldung etwas aus dem Hut gezaubert, was ein hohes Gericht zumindest versuchte, zu stoppen.

    Auf dem Zettel diese Geldtanztruppe sind auch noch AKWs und andere Kraftwerke aufgeführt, die dann Strom für Myanmar und anderen ASIAN-Staaten liefern sollen. Natürlich ist auch die Privatisierung der noch in öffentlicher Hand sich befindenden Stromwerke geplant. Wer dann die geöffnete Hand sein dürfte, kann ein Jeder sich selber denken.

    Weiter zum in die Hose gegangenen Amnestiegesetz, das dem Vorbestraften und noch einige offenen Prozessen ins Auge schauenden Thaksin die Absolution gebracht hätte. Also auch kein Erfolg. Durch die leichtsinnige Auflösung des Parlamentes hatte sie versucht, die Karenzzeit von 6 Months, die sie benötigt, um das Amnestiegesetz trotzdem am Senat vorbei zu vollziehen, klappte durch verfehlte Neuwahlen auch nicht.

    Neben dem Reisproblem sollten wir die nicht durchdachte Farmer-Kredit-Card nicht in Vergessenheit verabschieden. Diese Kreditkarte verführte den Reisfarmern zur fleißigen Kreditaufnahme beim Landhandel, unter der fälschlichen Gewissheit, diese Thaksin-Regierung zahlt ja für eine Tonne Reis 15.000 Baht. Pustekuchen, wie man so zu sagen pflegt. Wieder nichts.

    Wir sollten auch die Kochöl- und Kautschuk-Farmer nicht vergessen, die ebenfalls von dieser Kaotentruppe über den Tisch gezogen wurden.

    Dann die ewigen Rufe der Rothemden und auch ihrer Rothemden-Farangs nach neuen, demokratischen Wahlen.
    Meinen diese nach demokratischen Wahlen rufenden, dass die momentane Opposition politischen Selbstmord begeht? In allen von den Rothemden dominierenden Orten und Provinzen ist es der Opposition nicht möglich, eine öffentliche Wahlveranstaltung abzuhalten, ohne um Leib und Leben fürchten zu müssen.

    Dort in den roten Provinzen werden, das sollten wir auch nicht vergessen, momentan eine 600.000 Mann starke Söldnerarmee mit Hilfe des persönlichen Sicherheitsberaters der MPin YL, dem General a.D. Panlop, aufgebaut. Dieser General ist auch als Schlächter von Tak Bai bekannt.

    Alles dieses können wir wissen, ohne die thailändische Sprache zu sprechen. Trotzdem gibt es genügende, sogar der Thaisprache gut bewanderten Farangs, die diese Kaotentruppe den Titel einer demokratischen Regierung meinen anheften zu dürfen.

    Die Liste der Negationen könnte man noch erweitern, vielleicht genügt es?

      (Zitat)  (Antwort)

  3. berndgrimm says:

    Herr Kittiratt machte den Vorschlag, das sich die nächste Regierung darum kümmern soll, hier eine Regelung zu finden.

    So billig darf man Thaksins Mafia Buchhalter nicht davonkommen lassen.
    Das ganze Projekt (genau wie das Hochwasser Programm)
    war ausschliesslich darauf ausgelegt grosse Geldmengen unkontrolliert
    in bestimmte Kanäle zu leiten.
    Kittiratt ist mutmasslich der Einzige der weiss wo das Geld hinfloss.
    Thaksins Mafia Buchhalter darf man keinesfalls mehr ausser Landes lassen!

      (Zitat)  (Antwort)

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