Thailändische Intellektuelle und die Modernität

Die Reaktionen mancher Thailänder auf den Druck von “Farangs” (allen voran der USA, der EU und Australiens), die Forderung, dass Thailänder deren Produkte boykottieren sollen und Thailand die bilateralen Beziehungen zu den Farangs einfrieren soll, haben mich nicht überrascht. Denn ich bin es gewohnt, dass diese Leute dem Weg der jeweiligen Machthaber folgen und den Machthabern oft sogar einen Schritt voraus sind. Ganz nach dem Motto: Lieber vorne mit dabei sein, damit Ihre Exzellenzen einen sehen, denn bleibt man hinterher, werden Ihre Exzellenzen einen nicht sehen.

Aber ich bin geschockt und besorgt über die Meldungen, dass manche führende Intellektuelle die Farangs leidenschaftlich kritisieren. Vor einigen unter ihnen habe ich schon immer Respekt gehabt. (Und bis heute hat sich daran nichts geändert.) Ich bin nicht geschockt, weil ich mir Sorgen mache, dass die Farangs nun an Ansehen in Thailand einbüßen. Sondern ich bin geschockt und besorgt an Stelle aller Thailänder. Denn es stellt sich die Frage, wie wir in der von Farangs dominierten Welt bestehen können, wenn unsere führenden Intellektuellen so eine oberflächliche Vorstellung von den Farangs haben.

Mit der von mir so genannten Farang-Welt ist tatsächlich nicht einfach jene hellhäutige Rasse, sondern vielmehr die Modernität (ความทันสม้ย) gemeint. Farangs, die wir in den letzten 100 Jahren kennengelernt haben, haben sich von jenen unterschieden, die während der Ayutthaya-Periode nach Thailand gekommen waren. Denn die Farang-Generation [der letzten 100 Jahre] hat die Modernität repräsentiert. Auch “diese” [Farangs] selbst dachten, sie sind der Inbegriff der Modernität. Und die Thailänder, sowohl die Elite als auch die einfachen, haben ebenfalls begriffen (sei es fälschlicher oder richtiger Weise), dass die [Farangs] der Inbegriff der Modernität waren. Die [thailändische] Elite hatte sich für Kontakte mit den Farangs entschieden, nicht nur weil es notwendig war, sondern weil auch sie Teilhabe an der Modernität haben wollten. (Dazu gehörten solche Dinge wie Dampfschiffe, Feuerwaffen, Teleskop, Astronomie, das zentralistische Verwaltungssystem etc.)

Aber die Modernität bedeutete nicht nur Sternwarten oder ein 2-stöckiges Haus aus Zement, wie wir sie von den Farangs während der Herrschaft des Königs Narai erhalten hatten. Die Modernität war nicht nur etwas Materielles. Sie beinhaltete zugleich den Aufbau sozialer, ökonomischer und politischer Organisationen und schloss neue Ideen und veränderte Denkweisen mit ein. Bei der Modernität handelte es sich um eine soziale Transformation, die nicht nur mit materiellen Fortschritten und neuen Verfahren zu tun hatte, die für eine Vermehrung von Macht, Wohlstand und Bequemlichkeit für die Menschen sorgten.

Und da die Modernität nicht nur etwas Materielles war, mussten andere immaterielle, also abstrakte, Teile an diese soziale Transformation angepasst werden. Dies betraf beispielsweise den Aufbau sozio-ökonomischer und politischer Organisationen sowie die Vermittlung von und die Suche nach Wissen etc. Selbst das Wertesystem geriet unvermeidlich ins Wanken, weil materielle Fortschritte vom Verwalten anderer Organisationen nicht zu trennen waren.

Die Mächtigkeit von Feuerwaffen in einem Krieg konnte sich erst entfalten, wenn Soldaten in großer Anzahl ausgebildet wurden, diese Waffen zu bedienen. Dies konnte erst erreicht werden, wenn man Soldaten trainierte. Man konnte Soldaten erst trainieren, wenn eine dauerhafte Armee vorhanden war. Eine dauerhafte Armee konnte erst entstehen, wenn die Leibeigenschaft (ระบบไพร่) abgeschafft wurde. Die Leibeigenschaft konnte erst abgeschafft werden, wenn die Oberschicht andere Einnahmequellen hatte. Andere Einnahmequellen waren erst möglich, wenn die Gesellschaft sich der Marktwirtschaft öffnete. Es war eine Kette von Anpassungen und Veränderungen, die dazu führte, dass die Gesellschaft nicht mehr so bleiben konnte, wie sie einmal war. In der Ayutthaya- und zu Beginn der Bangkok-Periode verfügte der thailändische Staat auch über eine große Menge von Feuerwaffen. Aber die vorhandenen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Strukturierungen haben es uns nicht erlaubt, diese Waffen effizient zu nutzen. Es haben nur Leibwächter der Könige solche Waffen erhalten, wenn sie in einem Umzug mit ihren Königen unterwegs waren. Die Könige wollten keinen anderen Leuten solche Waffen geben. Schließlich waren Feuerwaffen Waffen. Und von Waffen konnte Gefahr ausgehen.

Dies war ein großes Problem der absoluten Monarchie in Thailand. Sie wollte zwar die materielle Modernität, lehnte die ideellen Teile dieser Modernität jedoch ab; vor allem was soziale, ökonomische, politische und kulturelle Organisation betraf. König Rama V. sagte zum Adel und hohen Beamten, die ihn auf eine Veränderung der Verwaltungsform drängten, Siam sei dafür noch nicht bereit. Die Einführung eines parlamentarischen Systems werde nur zu Uneinigkeit führen. König Rama VI. sagte das Gleiche und tadelte zudem die Lebensweise “der neuen Generation” der Thailänder. Er warf ihr vor, den Farangs blind zu folgen. (Die neue Generation demonstrierte mit ihrer Lebenseinstellung eine Gleichheit viel zu deutlich. In einem Kabarett beispielsweise wurde der Status eines Kunden nicht nach seiner Geburt, sondern nach der Geldmenge in seiner Hosentasche bemessen.) König Rama VII. war sich der Problematik der siamesischen absoluten Monarchie bewusst. Dennoch war er der Ansicht, dass Siam noch nicht reif für ein anderes Regierungssystem war. Und am Ende kam es zu dem Umsturz.

Manche heutige Intellektuelle in Thailand unterscheiden sich von den Intellektuellen zur Zeit der absoluten Monarchie nur unwesentlich.

Die Intellektuellen zur Zeit der absoluten Monarchie unterscheiden sich von manchen heutigen Intellektuellen in Thailand nur unerheblich. Auch sie wollten modern werden (oder so werden, wie die Farangs waren), jedoch nur in materieller Hinsicht. Dabei versuchten sie die Gesellschaft zu behindern, sich zu einer modernen Gesellschaft zu entwickeln. Die heutigen Intellektuellen und die Intellektuellen von damals sind sich auch in dem Punkt ähnlich, dass sie am Ende vom Nationalismus oder dem “Thai-Sein” (Thainess/ความเป็นไทย) als Ideologie Gebrauch machen, um die thailändische Gesellschaft lediglich in materieller Hinsicht “modern” werden zu lassen.

Ich tue so, als wären der Nationalismus und das “Thai-Sein” ein und dieselbe Sache. In Wirklichkeit unterscheiden sich die beiden Ideen sehr voneinander. Der Nationalismus fußt auf der Vorstellung, dass alle Bürger einer Gesellschaft gleich sind. Ihnen gehört die Nation gleichermaßen. Die Freiheit einer Nation ist wichtig; nicht nur wegen des Satzes: “Wenn jemand sich zum Herrscher dieser Nation erhebt, müssen wir ihn wohl verjagen“, sondern weil die Eroberung der Nation durch Feinde die Gleichheit zerstört, die als Fundament einer Nation dient. Die Liebe zur Nation kann in dieser Hinsicht nichts anderes bedeuten, als die Liebe zur Gleichheit aller Mitbürger.

Aber das “Thai-Sein” hat gar nichts mit dem Nationalismus zu tun. Denn das “Thai-Sein” erklärt sich eindeutig zum Feind der Gleichheit. Die Betonung des Thai-Seins zielt darauf ab, jegliche Dimensionen der thailändischen Identität sowohl im konkreten wie auch im abstrakten Sinne aufrechtzuerhalten. Dazu gehören ein 4,5 Kilometer großes Gebiet auf der Landkarte[2] genauso wie das Sitzen in der Nang Phab Phiab (นั่งพับเพียบ) Haltung[3] und die strenge und starre klassenartige Gesellschaftsordnung. Das “Thai-Sein” ist deshalb ein wichtiges Instrument zur Zementierung des Macht- und Profitverhältnisses, des Klassensystems und des Beziehungsgeflechts etc., ohne dass irgendeine Änderung erlaubt wird.

(Ich sollte ohne Berufung auf Farangs erwähnen, dass Identität eine Illusion ist. Eine fremde, eigene und bilaterale Illusion. Aber als Illusion hat die Identität eben enorme Kraft, das Denken, das Verhalten und das Leben des Menschen zu bestimmen. Deshalb wird Identität als Ideologie geformt, um Macht, Wohlstand und Ehre in jeder Gesellschaft, einschließlich der thailändischen Gesellschaft, zu verteilen.)

Über ein Jahrhundert ist nun vergangen. Dennoch sind manche thailändische Intellektuelle noch damit beschäftigt, das Thai-Sein als Antithese zur Modernität zu bewahren, wie die Intellektuellen vor 100 Jahren.

Ich meine damit nicht, dass die Ideologie des “Thai-Seins” nur Negatives beinhaltet. Aber wir sollten begreifen, dass eine Sache, die wir für “gut” erachten, immer zwei Seiten hat. Einerseits ist sie bedingt “gut”. Sie passt also zu ihrer Zeit bzw. den tatsächlichen Gegebenheiten in einer Gesellschaft zu einer bestimmten Zeit. Oder eine Sache ist zeitlos “gut”. Sie war zu früheren Zeiten gut und ist auch in der Gegenwart gut. (Als ein Kind eines chinesischen Zuwanderers würde ich hier die Dankbarkeit gegenüber den Eltern als Beispiel nennen.)

Aber man darf dabei Buddhas Lehre nicht vergessen, dass die Bewertung einer Sache als gut oder schlecht aus Klesha (กิเลส/den Geist trübende Leidenschaft) entsteht. Daher kann eine Sache nicht nur gut oder schlecht sein. Schließlich sind gut und schlecht bedingte Kategorien. Das heißt, man muss an unterschiedliche, veränderte Bedingungen der “modernen” Gesellschaft denken, wenn man “gute” Sachen als Alternative für die thailändische Gesellschaft weitergeben will. Eine Möglichkeit wäre, das Festhalten am “Thai-Sein” nicht zu übertreiben. Im Gegenteil, man sollte sich ernsthaft mit ihm befassen, um zu begreifen, unter welchen ökonomischen, sozialen und politischen Bedingungen dieses “Thai-Sein” positiv gesehen werden kann, d.h. zu welchen ökonomischen, sozialen und politischen Bedingungen es passt. Und einer der thailändischen Intellektuellen[4], die nun auf die Farangs schimpfen, hat mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten enorm zum Verständnis beigetragen, welche komplexen Bedingungen sich hinter dem thailändischen Wertesystem verbergen.

Ich bin nicht der Ansicht, dass die gesellschaftliche Transformation hin zur “Modernität” an sich gut ist. Wie alle anderen gesellschaftlichen Zustände hat auch eine moderne Gesellschaft ihre Schattenseite. Auch in einer modernen Gesellschaft gibt es Ausbeutungen verschiedener Arten: Sozial interne wie zwischenstaatliche Ausbeutungen. (Wie gesagt, kann eine Sache nicht nur gut oder schlecht sein, gemäß Buddhas Lehre.) Als sich die menschliche Gesellschaft in der Jungsteinzeit allmählich zu einer Agrargesellschaft entwickelte, wähnten sich Menschen, die noch die vorherige Lebensform als Jäger und Sammler von Waldprodukten gewohnt waren, im Nachteil. Viele von ihnen lehnten die Bildung einer Agrargesellschaft ab. Schließlich war das Leben als Jäger für sie bequemer. Man musste nicht so viel arbeiten und hatte mehr zu Essen. (Diese Tatsache ist von zahlreichen ethnologischen Untersuchungen bestätigt worden.) Aber für die politischen, sozialen und kulturellen Bedingungen waren die Jagd und das Sammeln von Waldprodukten als Grundlebensform nicht mehr geeignet. Schließlich mussten viele Menschen mit ihrer ständigen Umsiedlung aufhören und sich niederlassen, um Getreide anzubauen. Davon profitierte der immer mächtigere Staat, weil er all die Abgaben fest siedelnder Einwohner besser ausschöpfen konnte.

Die “Modernität” sorgt für eine bessere, schnellere Kommunikation und Mobilität der Menschen. Dieser Fortschritt wird sowohl positiv als auch negativ genutzt. Eine Ausbeutung wird in einem modernen Umfeld weitreichender (und subtiler). Eine Manipulation wird leichter. Man kann mit Sicherheit die Geschichten der USA, Englands und Australiens leicht ausgraben und mit solchen Befunden auf die Farangs losschimpfen. Das stimmt alles. Die wichtigere Frage ist jedoch die, wie wir uns vor deren Ausbeutung und Manipulation schützen können. Derlei wüste Beschimpfungen wie im Moment[5] helfen nicht weiter.

Ich bin der Meinung, dass wir die “Modernität” tiefer und umfassender zu verstehen versuchen sollten. Wenn wir uns über die Schattenseite der “Modernität” vergewissern, dürfen wir dabei ihre positive Seite nicht außer Acht lassen. Es stellt sich die Frage, wie wir von der Modernität profitieren können. Dabei müssen wir gewisse Dinge akzeptieren. (Zum Beispiel gehört es sich, Lizenzen und Urheberrechte zu respektieren.) Die Frage ist doch eher die, wie wir sinnvoll damit umgehen. Wir dürfen neue Kräfte, die die “Modernität” uns schenkt, nicht vergessen. Dazu gehört beispielsweise die “Demokratie”. Denn sie ist ein Verfahren, das für einen Synergieeffekt aller Menschen in einer Gesellschaft sorgt.

Wir müssen uns zwischen der Demokratie und der starren und strengen klassenartigen Gesellschaftsform unserer Kultur entscheiden. Egal wofür wir uns entscheiden, es wird immer Menschen geben, die sich im Nachteil wähnen. Deshalb ist es wichtig, dass so viele Menschen wie möglich an einem diesbezüglichen öffentlichen Diskurs teilnehmen, damit alle ihre Interessen verteidigen können. Wie auch immer eine Entscheidung darüber gefällt wird, wird eine gleichberechtigte Verhandlung der Minderheit die Möglichkeit geben, den Transformationsprozess mitzugestalten und Kompensationen für ihre Verluste auszuhandeln.

Aus diesem Grunde sind nicht wenige Menschen in unserer Gesellschaft mit der Kritik der Farangs am Militärputsch in Thailand einverstanden. Das bedeutet nicht, dass diese Menschen “Diener” der Amerikaner sind. Diese Menschen sind sich Risiken der “Modernität” bewusst. Aber sie entscheiden sich dafür, sich die Meinung der Farangs zu eigen zu machen, bei Angelegenheiten, die ihrer Ansicht nach für das Land wichtig sind. Diese Menschen können genauso falsch liegen, wie Sie, liebe Leser, falsch liegen können. Aber wir können nicht herausfinden, wer falsch und richtig liegt, wenn ein freier Meinungsaustausch nicht möglich ist.

All das, was ich hier geschrieben habe, ist den führenden Intellektuellen, denen ich Respekt zolle, durchaus bewusst. Aber wir Menschen können unsere Vorurteile nicht ganz ausrotten. Was ich bei allem Respekt machen kann, ist diesen Personen zu sagen, dass es sich hier um ein Vorurteil handelt.

von Nithi Eawsiwong

Nithi Eawsiwong (นิธิ เอียวศรีวงศ์ / * 8.05.1940) ist ein thailändischer Historiker.  Er gilt er als ein scharfsinniger Kommentator der thailändischen Politik. In seinem am 21.07.2014 in der thailändischen Tageszeitung Matichon (มติชน) veröffentlichten Aufsatz “Thailändische Intellektuelle und die Modernität” (“ปัญญาชนไทยกับความทันสมัย”)[1] reflektiert der Historiker über die aufkeimende Anti-Farang-Stimmung seit dem Militärputsch vom 22.05.2014 und in diesem Zusammenhang auch darüber, warum ein nicht unerheblicher Teil der thailändischen Intellektuellen enorme Probleme mit dem westlichen Demokratieverständnis zu haben scheint.

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5 Kommentare zu Thailändische Intellektuelle und die Modernität

  1. ben sagt:

    berndgrimm:

    ….Sobald die jetzige Militärdiktatur vorbei ist und er sein Wahlvieh wieder durch eine schön inszenierte Democrazy Oper auf unsere Kosten eingekauft hat…

    Die jetzige Junta kann damit leben, dass ein paar Regierungen – USA etc. – ihre Beweggründe noch nicht kapieren… – ausser ein paar ROT Nasen Farangs und ein paar Kamikaze Thais, läuft im Moment nicht viel gegen das Militär:

    http://www.bangkokpost.com/most-recent/426924/ruling-ncpo-shrugs-off-us-negativity-to-thai-coup

    auch die Links über die brutal gefolterte Kritsuda scheinen zu versanden… nicht einmal PR/EG bringen neuste Links darüber.. 555

      (Zitat)  (Antwort)

  2. emi_rambus sagt:

    Jetzt haette ich doch fast diesen Artikel nicht gelesen. Approve

    Er gilt er als ein scharfsinniger Kommentator der thailändischen Politik.

    Ich werde ihn gleich noch mal lesen und mich ueber Herrn Nithi Eawsiwong informieren.
    Die aufkeimende Anti-Farang-Stimmung wird von der Propaganda genauso angestachelt, wie die berdingungslose Pro-Chinesische-Stimmung.
    Als ich das letzte Bild von Takki gesehen hatte -alt und deutlich abgemagert- dachte ich echt, er hat es kapiert, dass es Zeit fuer ihn wird “alt und weise” zu werden, …. Aber er gibt nicht auf, lieber verkauft er die ganze Nation an den Kommunismus die Chinesen, um seine Interessen durchsetzen zu koennen.

      (Zitat)  (Antwort)

  3. berndgrimm sagt:

    Rolf46: Letztgenannter rangiert nach Ansicht von nicht wenigen Thailandkennern in der Werteinstufung sogar noch deutlich hinter einem Thaihund.., kann sich aber dennoch positiv davon unterscheiden und ein besseres Licht setzen , wenn er sich als besonders großzügiger Nützling der stolzen Thais erweist, ohne dafür nennenswerte Gegenleistungen zu erwarten

    Viele leere Worte um meine Aussage zu bestätigen!
    Thaksin wirds dir danken!
    Sobald die jetzige Militärdiktatur vorbei ist und er sein Wahlvieh
    wieder durch eine schön inszenierte Democrazy Oper
    auf unsere Kosten eingekauft hat,
    lässt er dir sicher von seinem nächsten Marionettenregime ein
    spezielles Bums-Dauervisum ausstellen.

      (Zitat)  (Antwort)

  4. Rolf46 sagt:

    Der Artikelschreiber scheint in einigen Dingen wohl noch nicht so richtig auf dem aktuellsten Stand zu sein..

    So schreibt er z.B. folgendes:

    “Der Nationalismus fußt auf der Vorstellung, dass alle Bürger einer Gesellschaft gleich sind. Ihnen gehört die Nation gleichermaßen..”

    In der “modernen” DDR nannte man das aber, wenn ich mich recht erinnere, Sozialismus und anderswo Kommunismus..

    In diesen Systemen gab es außer den Bürgern, die angeblich alle gleich waren, zusätzlich noch diejenigen Funktionäre, die noch erheblich gleicher waren.. ;-)
    Zum Begriff Nationalismus ist dagegen folgendes bekannt:

    “Mit übersteigertem Bewusstsein vom Wert und der Bedeutung der eigenen Nation glorifiziert der Nationalismus die eigene Nation und setzt Wert und Bedeutung anderer Nationen herab.
    Der Nationalismus ist darin aggressiv, dass er die sogenannten Rechte des eigenen Volkes sehr hoch einschätzt und dessen Wohl weit über das Wohl anderer Völker stellt.”

    Der Artikelschreiber meint jedoch:

    “Aber das “Thai-Sein” hat gar nichts mit dem Nationalismus zu tun. Denn das “Thai-Sein” erklärt sich eindeutig zum Feind der Gleichheit. “

    Unlogische Schlussfolgerung, denn “Thai-Sein” , wie er es beschreibt, ist doch am besten mit dem Wort ” Nationalismus” zu übersetzen..

    Und weil das so ist , wird der Wert eines Thais in Thailand auch bedeutend höher eingeschätzt als der eines dort streng visakontrolliert geduldeten Farangs.

    Letztgenannter rangiert nach Ansicht von nicht wenigen Thailandkennern in der Werteinstufung sogar noch deutlich hinter einem Thaihund.., kann sich aber dennoch positiv davon unterscheiden und ein besseres Licht setzen , wenn er sich als besonders großzügiger Nützling der stolzen Thais erweist, ohne dafür nennenswerte Gegenleistungen zu erwarten.

      Rolf46(Quote)  (Reply)

      Rolf46(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

  5. berndgrimm sagt:

    Leider ist der Farang Hass (i.E. das Unverständnis westlicher Werte)
    das Einzige was die Thais aller Farben heute zusammenhält.
    Es gibt sehr wenige (auch intellektuelle) Thais die westliche Werte
    wie Menschenrechte,Rechtsstaat,Demokratie und Soziale Verantwortung
    überhaupt verstehen (wollen)!

      (Zitat)  (Antwort)

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