Thaksin zu seinen Unterstützern: bleibt ruhig

Der flüchtige Ex-PM Thaksin, der sich letzte Woche in Hongkong aufhielt,  gab einer Gruppe verbündeter Politiker, die ihn in Hongkong trafen, zum Abschluss ihres Besuchs einen guten Ratschlag mit auf den Weg: Er empfahl ihnen die Köpfe still zu sein, sitzen zu bleiben und das Militär das Land ungehindert regieren zu lassen, berichtete Post Today Online unter Berufung auf eine politische Quelle.

Eine unbekannte Quelle berichtete, dass Thaksin letzte Woche in Hongkong gewesen sei und wie üblich bei seinen Besuchen in Ländern, die von Thailand aus leicht zu erreichenden sind, von einer Reihe ehemaliger Abgeordneter und Kabinettsmitglieder besucht wurde.

Dabei soll Thaksin sehr ruhig und entspannt gewirkt haben und auf bekannte politische Reden ausnahmsweise mal verzichtet haben. „In einer Situation wie dieser müssen wir die Soldaten nach bestem Gewissen ihre Arbeit machen lassen. Jeder von uns muss mit ihnen zusammenarbeiten ohne sie zu behindern, denn ansonsten könnte man uns die Schuld geben, falls sie ihr Ziel nicht erreichen sollten“, erklärte Thaksin.

Angeblich geht der gesuchte Ex-Premier davon aus, dass der Nationale Rat zur Erhaltung von Frieden und Ordnung (NCPO) tatsächlich nur für ein Jahr an der Macht bleiben wird, da er unter großem Druck steht, vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht. Allerdings glaube er (Thaksin), dass es schwer für den NCPO sein werde, politische Reformen erfolgreich durchzusetzen.

Nach Angaben der Quelle wünscht Thaksin sich bei allen rechtlichen Problemen, in die Politiker seines Lagers verwickelt sind, eine außergerichtliche Einigung.

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27 Kommentare zu Thaksin zu seinen Unterstützern: bleibt ruhig

  1. berndgrimm sagt:

    Rolf46: Dort stellt sie nun auch zwangsweise die Weichen für die Errichtung einer anschließend wieder kommenden Scheindemokratie, welche dann unter aufmerksamer Kontrolle des Militärs tätig werden und die Vorstellungen der Generäle und sonstiger Antidemokraten in einer ..nur demokratisch angestrichenen.. Militarykratie in die Tat umsetzen darf.

    Blödsinn wie immer von Schinkenstrassen Rolfi.
    Wenn Thaksin sein Wählerpotential behalten hat,
    kann er dann auch nach dem Ende der Militärdiktatur
    sein nächstes Marionettenregime an die Regierung bringen!
    Nur wird er dann (hoffentlich) nicht in der Lage sein
    die gleichen Betrügereien wie mit seinen ersten dreieinhalb
    Marionettenregimen zu begehen.
    Er muss sich also also was Neues einfallen lassen.
    Ich bin schon gespannt womit er uns dann verarschen wird!

      (Zitat)  (Antwort)

  2. berndgrimm sagt:

    Rolf46: Wenn er seine vor der Wahl gegebenen Versprechungen nicht weitgehend eingelöst hätte, wäre er von den darüber sicher sehr enttäuschten Wählern auch nicht wiedergewählt worden. Im Umkehrschluss heisst das logischerweise, dass Thaksin im Gegensatz zu den Behauptungen thaksinfeindlicher Sprücheklopfer, zu denen du auch gehörst, ganz im Sinne seiner mehrheitlich zufriedenen Wähler regiert haben muss.

    Da du doch angeblich im Issan gebaut hast solltest du doch Thaksins Wahlvieh kennen!
    Also widersprichst du deinen eigenen Erfahrungen, falls es solche überhaupt gibt.
    Ansonsten stimmt natürlich was ich über den Währungssturz 1997 geschrieben
    habe.Kannst du bei Soros inzwischen auch nachlesen.
    Aber ansonsten ist der grösste Thai CEO aller Zeiten Dr.Dr.Dr. Shinawatra
    unbestritten der grösste Betrüger aller Zeiten denn schliesslich haben ihn
    „seine“ Wähler immer wiedergewählt und finden die Tatsache dass er
    auch trotz seiner vielen Marionttenregierungen immer zu feige war
    um in das Land welches er so gekonnt ausgenommen hat zurückzukommen!
    So clever möchten die auch einmal sein.

      (Zitat)  (Antwort)

  3. ben sagt:

    Rolf46:

    …Jetzt spinnst du dir wieder etwas Ausweichendes zusammen und schreibst über den „Währungsabsturz in Südostasien“….

    …Im Umkehrschluss heisst das logischerweise, dass Thaksin im Gegensatz zu den Behauptungen Thaksin feindlicher Sprücheklopfer, zu denen du auch gehörst, ganz im Sinne seiner mehrheitlich zufriedenen Wähler regiert haben muss….

    Ja PR , jetzt kommst Du wieder mächtig in Fahrt…

    Nach der Thai Version war für den Währungszerfalls Soros schuld… – was natürlich ein Blödsinn ist, denn Soros spekuliert nur gegen eine Währung, die eh schon schwächelt! – Und der grösste Fehler war, das die Thais den Grössenwahn hatten und versuchten den THB zu stützen… – als dann praktisch die ganzen Devisen Reserven verspekuliert waren, ging’s richtig Bergab..

    Deine Umkehrschlüsse sind reinste Pirouetten Akrobatik – ohne jede Logik – wie schon 100x dargelegt, hat Thaksin das System so korrumpiert, dass er nur noch ‚demokratisch‘ (nach PR) gewinnen konnte!..

      ben(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

  4. berndgrimm sagt:

    Rolf46: Tja.. und dann kam Dr. Thaksin Shinawatra.. kam sah und siegte.. :mrgreen:
    Weil der während seiner Regierungszeit angeblich nur Mist gebaut hat und trotzdem sogar noch für eine weitere Amtszeit wiedergewählt worden ist, könnte das denkfähige Menschen durchaus darauf schließen lassen,

    Schönes Thaksin Märchen, hat aber mit der Realität nix zu tun!
    Ich war beim Kurssturz 1997 Live und in Farbe dabei.
    Tatsache ist dass der Währungsabsturz in Südostasien von
    internationalen Währungsspekulanten verursacht wurde.
    Tatsache ist dass die damalige Regierung und Zentralbank
    die Währungsreserven vernichteten weil sie vergeblich
    versuchten den THB Kurs zu stützen.
    Tatsacheist auch dass dieser Fehler zum Aufstieg Thaksins
    geführt hat, den ich damals noch unterstützt habe.
    Die grossen Wachstumsraten nach seiner Machtübernhme
    kamen genauso vom Weltmarkt und natürlich vom
    gesunkenen THB Kurs.
    Nix von wegen Wunder Dr.Dr.Dr. Shinawatra!
    Glauben heute nur noch Leute die nix wissen!

      (Zitat)  (Antwort)

    • Rolf46 sagt:

      berndgrimm: Schönes Thaksin Märchen, hat aber mit der Realität nix zu tun!
      Tatsache ist dass der Währungsabsturz in Südostasien von
      internationalen Währungsspekulanten verursacht wurde.

      Tatsache ist, dass du dabei aufgefallen bist, Märchen zu erzählen , in dem du den Aufschwung in den 90er Jahren auf angebliche Leistungen der damaligen Regierungen zurückführen wolltest.

      Jetzt spinnst du dir wieder etwas Ausweichendes zusammen und schreibst über den „Währungsabsturz in Südostasien“ . Dass nach Platzen der Wirtschaftsboom-Blase speziell gegen den Thai-Baht so erfolgreich spekuliert werden konnte, war aber nur ein absehbarer Nebeneffekt .

      Dafür konnten natürlich die von dir so hochgelobten Nicht-Thaksin-Regierungen genau so wenig wie für den zuvor noch stattgefundene Wirtschaftsaufschwung.

      Was wirklich in Bezug auf Thaksins damaligen Siegeszug an die Macht bemerkenswert ist, kommt in deinen Beiträgen nicht vor. Das ist nämlich die traurige Tatsache, dass deine angeblich besseren Vor-Thaksin-Regierungen sich stets einen Dreck um die Belange der in Thailand benachteiligten Regionen gekümmert haben, so dass diese an überhaupt keinem wirtschaftlichen Aufschwung teilhaben konnten.

      Und genau das war der Grund dafür, dass sie Thaksin gewählt und auch wiedergewählt haben. Der hatte sich nämlich ganz „populistisch“, wie seine Gegner immer behaupten, um die Belange der vernachlässigten Regionen gekümmert.

      Wenn er seine vor der Wahl gegebenen Versprechungen nicht weitgehend eingelöst hätte, wäre er von den darüber sicher sehr enttäuschten Wählern auch nicht wiedergewählt worden. Im Umkehrschluss heisst das logischerweise, dass Thaksin im Gegensatz zu den Behauptungen thaksinfeindlicher Sprücheklopfer, zu denen du auch gehörst, ganz im Sinne seiner mehrheitlich zufriedenen Wähler regiert haben muss.

      So etwas kann die Militärjunta trotz größter Anstrengung ihrer Propaganda-Abteilungen niemals von sich behaupten, denn die hat ja niemand gewählt, sondern die hat sich einfach per Militärcoup selbst an die Macht geputscht. Dort stellt sie nun auch zwangsweise die Weichen für die Errichtung einer anschließend wieder kommenden Scheindemokratie, welche dann unter aufmerksamer Kontrolle des Militärs tätig werden und die Vorstellungen der Generäle und sonstiger Antidemokraten in einer ..nur demokratisch angestrichenen.. Militarykratie in die Tat umsetzen darf.

        Rolf46(Quote)  (Reply)

        (Zitat)  (Antwort)

      • STIN STIN sagt:

        Tatsache ist, dass du dabei aufgefallen bist, Märchen zu erzählen , in dem du den Aufschwung in den 90er Jahren auf angebliche Leistungen der damaligen Regierungen zurückführen wolltest.

        es geht nicht in erster Linie um Wirtschaft – auch so, bezeichneten die westlichen Medien Thailand als „Musterdemokratie“. Korruption wurde erfolgreich bekämpft und die Pressefreiheit war im Verhältnis zu anderen Regierungen ausgezeichnet. Ausserdem war z.B. Chuan der einzige PM in der letzten Zeit, der sich vom Militär nichts sagen liess. Ich gehe davon aus, das Abhisit in seine Fussstapfen getreten wäre, hätte man ihm nicht 2020 eine Falle gestellt.

          (Zitat)  (Antwort)

  5. berndgrimm sagt:

    Rolf46: An unfähigem und nicht im Betrieb ausgebildeten Management liegt das nicht, denn die zu wenigen größeren Betriebe, die es im Isaan gibt, werden auch gut geführt bzw, gemanagt, denn sonst wären sie längst pleite. Nur gibt es eben nicht genug davon und entsprechend gering ist das Angebot an Arbeitsplätzen.

    Es gibt in ganz Thailand leider zu wenige gut gemanagte Firmen!
    Wenn dies im Issan anders wäre, gäbe es dort mehr Aufträge!
    Natürlich sind Kleinfirmen meist Familienunternehmen.
    Dort gibt es teilweise sehr gute aber auch sehr schlechte.
    Keinen Standard.
    Wenn wirklich nur „schlecht gemanagte“ Firmen in Thailand
    Pleite gingen , hätten wir eine positive Auslese.
    Haben wir leider nicht.
    Die von dir bezeichneten „Kleinunternehmer“ sind nicht mehr als
    Arbeitsvermittler die selbst garnix können.
    Mitkassierer mit grosser Affininität zu Thaksin.
    Die wissen auch warum.

      berndgrimm(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

  6. Somrak sagt:

    berndgrimm,

    Ich wuerde doch mindestens erwarten, dass zuerst mal Anklagen wegen der
    Morde, die unter seiner Aufsicht stattfanden, erhoben werden. Dann werden
    es kurze 20 Jahre, wenn alles mit rechten Dingen zugeht.

      (Zitat)  (Antwort)

  7. ben sagt:

    Rolf46:

    .. und dann kam Dr. Thaksin Shinawatra.. kam sah und siegte….

    ..Weil der während seiner Regierungszeit angeblich nur Mist gebaut hat und trotzdem sogar noch für eine weitere Amtszeit wiedergewählt worden ist, könnte das denkfähige Menschen durchaus darauf schließen lassen…

    …Normalerweise wird eine Regierung, die ihre “populistischen” Versprechen nach der Wahl nicht weitestgehend gehalten hat, bei der nächsten Wahl wieder abgewählt.

    ..um dadurch die beim thailändischen Wahlvolk auf Grund der Entfernung des gesamten Thaksin-Clans evtl. auftretenden Entzugserscheinungen wenigstens etwas zu lindern..

    OH je, oh je, LIEBSTER PR,
    kaum gratuliert man ein mal, fängt das Geleier schon wieder an… – Irgendwo ist da eine Schraube locker!?! – oder bist Du einfach nicht denkfähig?
    Dein Dr. Thaksin, hat sich ein Perfektes System aufgebaut/gekauft, bei dem der Volkswille eben keine Rolle mehr spielt – wie manchmal muss man das dem Pirouetten Rolfi noch erklären??? – und genau deshalb muss der undemokratische General nun in Thailand den ganzen Thaksin-Clan und seine korrupten Polizisten etc. radikal entfernen.. -> RESET Thailand!
    Von Entzugserscheinungen, sehe ich ausser bei Dir, nicht viel!

      (Zitat)  (Antwort)

    • Rolf46 sagt:

      ben: Dr. Thaksin, hat sich ein Perfektes System aufgebaut/gekauft, bei dem der Volkswille eben keine Rolle mehr spielt

      Tolles System, denn das Volk macht das Kreuz gern und wiederholt an der von Thaksin gewünschten Stelle. Die Konkurrenz geht so gut wie leer aus..und bleibt weit abgeschlagene Opposition.. :mrgreen:

      ben: ..und genau deshalb muss der undemokratische General nun in Thailand den ganzen Thaksin-Clan und seine korrupten Polizisten etc. radikal entfernen..

      Wenn dem General der mehrfach erklärte Wählerwille nicht gefällt, „muss“ er es schon seinen vielen gleichgesinnten Vorgängern nachmachen, und sich mit einem Militärcoup über den ausdrücklich erklärten Wählerwillen hinwegsetzen.
      Anschließend bestimmt er und seine Militärjunta dann, was das entmündigte Volk unter „Demokratie“ zu verstehen hat. Wer nicht mitmacht und die von ihm verordneten Glückspillen nicht bereitwillig schluckt, kommt vors Militärgericht und in den Knast. Revisionsverfahren nicht zugelassen, da Dauerkriegsrecht besteht und Urteile des Militärgerichts nicht anfechtbar sind..

      Hauptsache, jetzt wird aufgeräumt. Wie nach jedem der bisher passierten Militärcoups.. ; ..oder dieses Mal ..ausnahmsweise.. :roll: im krassen Gegensatz zu früheren Putschoper-Folgen doch mal an den richtigen Stellen und natürlich ganz aus edlen Motiven ? ? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt .. ;-)

        (Zitat)  (Antwort)

  8. berndgrimm sagt:

    Rolf46: Die von mir angeheuerten Bauarbeiter waren genau so. Unzuverlässig bis zum “geht nicht mehr” und man musste ständig aufpassen, dass nicht der letzte Pfusch abgeliefert wurde. Daran änderte auch eine “übertarifliche” Bezahlung nichts.
    Deshalb ja auch mein Verdacht, dass es sich bei den im Isaan verbliebenen Gelegenheitsarbeitern nur um eine Minderheit handelt, während die Brauchbaren bei Unternehmern fest angestellt sind und vorwiegend weit weg in größeren Städten ihr Geld verdienen.

    Allerdings kenne ich persönlich noch keinen einzigen Thai, der schon mehrere Jahre auf einer einzigen Arbeitsstelle gearbeitet hat. Die wechseln die Arbeitsstellen wie wir unsere Hemden, was vermutlich auch daran liegt, dass sie von ihren Arbeitgebern wegen ihrer Unzuverlässigkeit, Unpünktlichkeit und Pfuscharbeit regelmäßig rausgeschmissen werden.

    Da beisst sich der Pirouetten Rolfi bei seiner Argumentation selbst in den Schwanz.
    Leider kennt er die Thailändischen Arbeitsgesetze nicht.
    Wenn jemand mit ordentlichen Arbeitsvertrag bei einer grossen Firma
    angestellt ist, so kann er nur sehr schwer rausgeschmissen werden.
    Ist aber meistens garnicht nötig weil die Leute von selbst nicht lange
    bleiben wenn sie arbeiten müssen.
    Das Problem in Thailand sind aber nicht die faulen und arbeitsunwilligen
    Arbeiter/Angestellten sondern ein noch fauleres und unfähigeres Management!
    Keine betriebliche Ausbildung, keine Perspektive und kein Bock
    auf irgendeine Verantwortung.
    Immer auf der Flucht nach innen!

      (Zitat)  (Antwort)

    • Rolf46 sagt:

      berndgrimm: Wenn jemand mit ordentlichen Arbeitsvertrag bei einer grossen Firma
      angestellt ist, so kann er nur sehr schwer rausgeschmissen werden.

      Und weil es im Isaan zu wenig große Firmen gibt, gibt es auch zu wenig sichere Arbeitsplätze. Weil die fehlen, wandern die guten und zuverlässigen Kräfte in die Städte ab , ob du es nun verstehen willst oder auch nicht.

      An unfähigem und nicht im Betrieb ausgebildeten Management liegt das nicht, denn die zu wenigen größeren Betriebe, die es im Isaan gibt, werden auch gut geführt bzw, gemanagt, denn sonst wären sie längst pleite. Nur gibt es eben nicht genug davon und entsprechend gering ist das Angebot an Arbeitsplätzen.

      Das Problem mit unzuverlässigen Arbeitern existiert übrigens nicht nur im Isaan, sondern anscheinend thailandweit. Davon berichten jedenfalls viele Manager, welche von westlichen Firmen nach Thailand geschickt worden sind und später trotz gezahlter „Buschzulage“ froh waren, nach einer gewissen Zeit wieder am europäischen Heimatstandort der Firma arbeiten zu können..

      Die meisten Arbeitnehmer im Isaan arbeiten in kleinen, meist handwerklichen Betrieben. Besonders häufig auch für einen sogenannten „Unternehmer“ (..ohne angemeldeten Betrieb) , der einige Leute zeitweise beschäftigt, so lange er Aufträge von Privatleuten hereinholen kann. Die werden dann von der Gruppe in Schwarzarbeit erledigt, wobei der sich „Unternehmer“ schimpfende und die Aufsicht über seine Arbeiter führende Typ dann das Geld vom Auftraggeber kassiert und davon die bei ihm schwarz beschäftigten Tagelöhner bezahlt.

      Halte mal deine Augen und Ohren offen, damit du vielleicht auch einmal mitbekommst, wie es im Isaan bzw. auf dem „Arbeitsmarkt“ im Isaan wirklich aussieht.

        (Zitat)  (Antwort)

  9. berndgrimm sagt:

    Rolf46: Thaksin war nur von 2001-2006 Regierungschef , bevor er weggeputscht wurde. Das sind nur 5 Jahre.

    So drängt sich logischerweise die Gegenfrage auf. Warum haben die vielen , speziell die nach den Militärputschen an die Macht gebrachten Regierungen dort in vielen Jahrzehnten noch keine Arbeitsplätze geschaffen ?

    Die üblichen Verdrehungen von Schinkenstrassen Rolfi!
    Thaksin war von 2001 bis zum 22.5.2014
    mit Ausnahme des einen Jahr Surayud Militärregierung
    die sich ausdrücklich als Übergangsregierung verstanden
    und der knapp 3 Jahre Abhisit Regierung die viel auf
    den Weg gebracht hat aber durch die Mitkassierer Thaksins
    die immer alles vom Kabinettstisch nach Dubai berichteten
    sowie die Roten Oper mit angeschlossenem Bauernkrieg
    gestört wurde, immer geherrscht.
    Das enorme Wirtschaftswachstum entstand vor Thaksin
    in den 90er Jahren.
    Damals gab es auch durchaus noch Thais die arbeiten wollten.
    Und Regierungen die Verantwortung übernommen haben!
    Damit hat der Dauerflüchtling eh nix am Hut!

      (Zitat)  (Antwort)

    • Rolf46 sagt:

      berndgrimm: Das enorme Wirtschaftswachstum entstand vor Thaksin in den 90er Jahren. Damals gab es auch durchaus noch Thais die arbeiten wollten. Und Regierungen die Verantwortung übernommen haben!

      Das von dir Experten genannte Wirtschaftswachstum vor Thaksin in den 90er Jahren hatte mit „Leistungen“ der damals amtierenden Regierungen am allerwenigsten zu tun.
      Das Wachstum gab es damals nämlich nicht nur in Thailand, sondern auch in den anderen sogenannten „Tigerstaaten“.
      Die „Emerging Markets“ waren zu der Zeit angesagte „Mode-Investments“ . Immer mehr Fonds legten das Anlegerkapital dort an und es wurden jede Menge Firmen gegründet.

      In den Wirtschafts-Statistiken sieht so ein „Aufschwung“ dann natürlich wunderbar aus. Die Wirtschaft wächst pro Jahr um 5 .. 8 .. oder 10 Prozent und die Kurse mit den vermeintlichen Unternehmenswerten gehen in die Höhe, bis endlich die Spekulations-Blase platzt..

      Das war in Thailand dann auch der Fall und zwar im Jahr 1997. Die Börse in Bangkok stürzte innerhalb eines Jahres um 80 Prozent ab. :(
      Neue Industriebetriebe mit den dazugehörigen Arbeitsplätzen hatten sich in damaligen Boomzeit sowieso fast ausschließlich in den Städten angesiedelt , weshalb arbeitswillige Landbevölkerung , also „die Thais die noch arbeiten wollten“ , wie du es schreibst, in die Städte migrieren mussten. (= Landflucht ).

      Daran hat auch die Leekpai-Regierung absolut nichts geändert, so dass sie nach Ablauf der Amtszeit von der Mehrheit der Thais, die in den wirtschaftlich sträflich vernachlässigten Landgebieten lebt, selbstverständlich wieder abgewählt wurde. Das wäre auch dann passiert, wenn der Oberkorrupte Suthep nicht noch mit seinem Landverteilungs-Skandal seinen Extrabeitrag dazu geleistet hätte.

      Tja.. und dann kam Dr. Thaksin Shinawatra.. kam sah und siegte.. :mrgreen:
      Weil der während seiner Regierungszeit angeblich nur Mist gebaut hat und trotzdem sogar noch für eine weitere Amtszeit wiedergewählt worden ist, könnte das denkfähige Menschen durchaus darauf schließen lassen, ..

      ..dass dabei irgendetwas nicht so richtig zusammenpasst.. :roll:

      Normalerweise wird eine Regierung, die ihre „populistischen“ Versprechen nach der Wahl nicht weitestgehend gehalten hat, bei der nächsten Wahl wieder abgewählt. Nur wenn die Wähler mehrheitlich zufrieden mit den Leistungen der Regierung sind, wird sie wiedergewählt.

      Genau das ist Thaksin passiert, so dass nach seiner Beseitigung per thailandüblichem Militärputsch und den danach erneut „falsch“ verlaufenen Wahlen nun vom siegreichen Putschgeneral sogar eine kriegsrechtlich – militärgestützte „Glücklichmach-Offensive“ gegen das Thaivolk gestartet werden musste, ..

      ..um dadurch die beim thailändischen Wahlvolk auf Grund der Entfernung des gesamten Thaksin-Clans evtl. auftretenden Entzugserscheinungen wenigstens etwas zu lindern.. ;-)

        Rolf46(Quote)  (Reply)

        (Zitat)  (Antwort)

      • STIN STIN sagt:

        Thaksins Erfolge – waren eigentlich alle mehr oder weniger geklaut. So prahlte er mit der RÜckzahlung des IWF-Kredits. Fakt war aber, das er nur ca. die letzten 2 Raten auf einmal gezahlt hat – alles andere wurde schon von Chuan Leekpai abgelöst. Ebenso die 30-Baht-Karte – eine Idee Chuans, der die jedoch wieder verwarf, weil nicht finanzierbar. Die hat dann Thaksin wieder aus Chuans Schublade geholt und eingeführt, bis 50% der staatlichen Krankenhäuser vor dem Ruin standen.
        2010 hat dann Abhisit die Kredite dieser Krankenhäuser abgelöst. Das Problem bei Abhisit war, das er das ruhig und leise gemacht hat – wie all seine Projekte. Wenn ich heute jemanden frage, ob er wisse – welche Projekte Abhisit laufen hatte, dann wissen viele nichts oder nennen mir die Befreiung vom Schulgeld.
        Er hat aber noch wesentlich mehr Projekte laufen, wie AUsbildungsprojekte, Rente für Alte, Reisprojekte usw.

        Thaksin war ein Populist der sich gut ins rechte Licht rücken konnte. Wenn man aber seine Aktionen näher betrachtet, waren es mehr oder weniger alles Luftblasen.

          (Zitat)  (Antwort)

  10. Rolf46 sagt:

    STIN: Wir hatten hier im Norden vorher ja viele Bauarbeiter. Waren sehr unzuverlässig, Nach Lohnauszahlung
    2-3 Tage nicht mehr auffindbar, wegen Dauersaufen

    Das kann ich bestätigen. Die von mir angeheuerten Bauarbeiter waren genau so. Unzuverlässig bis zum „geht nicht mehr“ und man musste ständig aufpassen, dass nicht der letzte Pfusch abgeliefert wurde. Daran änderte auch eine „übertarifliche“ Bezahlung nichts.
    Deshalb ja auch mein Verdacht, dass es sich bei den im Isaan verbliebenen Gelegenheitsarbeitern nur um eine Minderheit handelt, während die Brauchbaren bei Unternehmern fest angestellt sind und vorwiegend weit weg in größeren Städten ihr Geld verdienen.

    Allerdings kenne ich persönlich noch keinen einzigen Thai, der schon mehrere Jahre auf einer einzigen Arbeitsstelle gearbeitet hat. Die wechseln die Arbeitsstellen wie wir unsere Hemden, was vermutlich auch daran liegt, dass sie von ihren Arbeitgebern wegen ihrer Unzuverlässigkeit, Unpünktlichkeit und Pfuscharbeit regelmäßig rausgeschmissen werden.

    Ich nehme an, dass diese Leute, wenn sie bei uns in Deutschland integriert würden, die besten Unterstützer unserer „Linken“ wären. Die fordern nämlich als Einzige das „bedingungslose Grundeinkommen“.., so dass jeder sich praktisch „selbst verwirklichen“ kann, ..wie das so schön heisst.. und nicht mehr gezwungen ist, zur Sicherung seines Lebensunterhaltes schon rein zwangsweise regelmäßig zur lästigen Maloche gehen zu müssen.

      Rolf46(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

  11. berndgrimm sagt:

    Rolf46: Wenn ein Familienclan eine im Ausland verheiratete Tochter hat und der Farang und/oder die Tochter schickt regelmäßig ausreichend Geld, hat die Familie ausgesorgt und fasst selbst kaum noch eine Arbeit an.
    Verständlich, denn die Arbeit in der Landwirtschaft ist hart und wird dazu noch äußerst schlecht bezahlt.
    Lohnt sich also nicht, sich dort als Tagelöhner für 200 oder 300 Baht pro Tag beim Unkrautrupfen auf den Feldern reicher Landbesitzer die Finger schmutzig zu machen und die zarte Haut in der Sonne verbraten zu lassen..

    Wenn dass so ist weshalb hat Thaksin der Beglücker dieser Entrechteten
    dann keine Arbeitsplätze dort geschaffen?In über 10 Jahren „Roter“ Herrschaft?
    Die haben dort inzwischen neuere Infrastrukturen als wir im Umkreis BKKs!
    Nein , Tatsache ist dass es dort an positiven Vorbildern fehlt.
    Weder Thaksin und sein Clan noch die Führungsleute in Pheua Thai
    oder UDD geben irgendein positives Vorbild ab.
    Und dies zieht sich hinunter bis zu den Kamnans und Kredithaien
    die Thaksins unterste Führungsschicht darstellen.
    Arbeiten tut von denen keiner!

      berndgrimm(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

    • Rolf46 sagt:

      berndgrimm: Wenn dass so ist weshalb hat Thaksin der Beglücker dieser Entrechteten
      dann keine Arbeitsplätze dort geschaffen?In über 10 Jahren “Roter” Herrschaft?

      Thaksin war nur von 2001-2006 Regierungschef , bevor er weggeputscht wurde. Das sind nur 5 Jahre.

      So drängt sich logischerweise die Gegenfrage auf. Warum haben die vielen , speziell die nach den Militärputschen an die Macht gebrachten Regierungen dort in vielen Jahrzehnten noch keine Arbeitsplätze geschaffen ? ;-)

      Die nächste Frage ist deshalb die, ob die aktuelle Militärjunta oder die von der Junta handverlesenen und neuen Saubermänner, welche unter den Militärs anschließend zivil „regieren“ dürfen, für ausreichend Arbeitsplätze im Isaan sorgen werden.. ?

      Mit kritischem Blick auf den Langzeit-Trend , (..wodurch z.B. Anleger die voraussichtliche weitere Kursentwicklung einer Aktie einschätzen können..) kann man davon ausgehen, dass sich auch nach dem aktuellen Militärcoup weiterhin auf dem Isaan-Arbeitsmarkt nichts zum Besseren ändern wird. :(

        Rolf46(Quote)  (Reply)

        (Zitat)  (Antwort)

  12. berndgrimm sagt:

    STIN: da wird weniger die Regierung umdenken müssen, sondern der Isaaner. …
    ..die Familie verfügt nun über ein Einkommen von ca. 50.000 Baht. Denkst du, da geht irgendwer noch arbeiten? So ist es auch bei Thaksin, wenn der kommt – erwarten die Isaaner wieder Kredite, Kreditkarten, Gratis-Strom, Gratiskuh und Gratisfahren.

    Besser Hängematte und abends in die Karaoke, wenn er Geld hat, sonst zuhause Lao Kao.

    Keine Regierung kann die Isaaner zum Arbeiten zwingen – also werden sie weiterhin arm bleiben…
    Tröstlich für die verbleibende Masse der Hungerleider ist natürlich, dass sie so einen weisen König haben, der für sie das geniale “Genügsamkeitsprinzip” ( self-sufficiency economy) entwickelt hat,…
    ja, da müssen viele froh sein. Hätte es keinen weisen König gegeben, würden heute noch viele Reisbauern nun 1x Reis anpflanzen können. So können sie 2-3x anpflanzen. Viele hier hätten kein Haus und Grundstück, viele im Norden hätten keine Äpfel/Erdbeeren-Farm usw.
    Die Leute zur Arbeit zu zwingen kann der weiseste König nicht und mit 86 schon gar nicht.

    Was mich sehr freut, das anscheinend das Bildungsministerium das höchste Budget erhalten hat. Nun muss man sehen, in welche Bereiche, Schule, Ausbildung usw. das Geld fliesst. Hoffe, das Prayuth Korruption irgendwie einen Riegel vorschiebt oder die NACC hier aufpasst. Wird die Ausbildung verbessert, werden auch Isaaner, die arbeiten wollen – einen besseren Beruf erlernen oder studieren können. Wenn sie wollen – da hab ich so meine Bedenken. Isaan ist ein Land, wo Sanuk mehr zählt als Arbeit.

    Genauso ist es.
    Wobei man allerdings sagen muss dass in Thailand ehrliche Arbeit leider
    nach wie vor unterbezahlt ist und keinen sozialen Stellenwert hat.
    Betrug,Ausbeutung und Mitkassieren sind die Erfolgsmodelle…..
    Ich kenne dies aus Phayao (nicht Issan aber Takki Kernland)
    Geld kam dort traditionell von den meist japanischen „Ehemännern“
    oder den Einkommen aus Sexmassagen der Töchter in BKK.
    Die Arbeit auf dem Feld ist in der Tat hart und die Erlöse
    aufgrund der zu kleinen Flächen,fehlendem Marktzugang
    und zu teurer „Mittelmänner“ und „Financiers“ mies.
    Aber als die Flüchtlinge aus Burma kamen wurden auch
    arme Bauern von einem Tag zum anderen vom Landarbeiter
    zum Arbeitgeber,liessen die Burmesen für nen Hungerlohn schuften
    und legten sich selber auf die faule Haut.

      (Zitat)  (Antwort)

  13. berndgrimm sagt:

    Rolf46: In Wirtschaftskreisen hat der von Thailands Militärputschisten eingesetzte Chef einer Übergangsregierung, der gewesene General Surayud Chulanont, unlängst mit der Aussage Aufsehen erregt, man werde künftig eine «Wirtschaftspolitik der Selbstgenügsamkeit» verfolgen. Statt sich weiterhin auf möglichst hohe jährliche Zuwachsraten beim Bruttoinlandprodukt (BIP) zu fixieren, werde man künftig einen «Bruttoinlandglücklichkeitsindex» (BIG) zur Messlatte für die volkswirtschaftliche Entwicklung machen.

    Zunächst mal war die Regierung Surayud viel besser als die ihr folgenden
    Thaksin Marionettenregierungen unter Samak und Schwager Somchai.
    Der Gross Happiness Index hatte natürlich in Thailand keine Chance
    weil Thailand nicht Bhutan ist.
    Diese durch und durch materialistische Gesellschaft die vieles anfängt
    aber leider nix anständig zu Ende bringt ist leider dafür überhaupt nicht geeignet.

      (Zitat)  (Antwort)

  14. berndgrimm sagt:

    Rolf46: .aber es wie bisher das übliche Verteilungsproblem gibt. Auf eine Geldsackschicht , bestehend aus Reichen und Mehrfachmilliardären kommen viele Millionen “Hungerleider”, die darauf warten, dass endlich mal wieder ein Thaksin kommt, der etwas mehr Brosamen vom Tisch der Reichen fallen lässt als die wieder an die Macht geputschte alte Kiniau-Elite..

    Tröstlich für die verbleibende Masse der Hungerleider ist natürlich, dass sie so einen weisen König haben, der für sie das geniale “Genügsamkeitsprinzip” ( self-sufficiency economy) entwickelt hat, welches nach jedem Militärputsch wieder auf der Tagesordnung der Volksbeglücker-Juntas erscheint.

    Thaksin hat in über 10 Jahren Herrschaft überhaupt nix für sein Wahlvieh
    getan was ihnen geblieben ist!
    Alles was er ihnen an Betrugskrümeln hingeworfen hat,
    hat er ihnen durch seine Mitkassierer und Lakaien sofort wieder
    doppelt aus der Tasche gezogen und sie in noch grössere Schulden gestürzt.
    Natürlich hat er ihnen durch seine Hassprediger sofort erzählen lassen
    die „Amart“ hätte es ihnen genommen.
    Das stimmt auch weil er und viele seiner Mitkassierer an prominenter Stelle
    zu eben dieser „Amart“ gehören.
    Und wenn Schinkenstrassen Rolfi etwas genauer die Mentalität der Thais
    kennen würde hätte er nicht so geringschätzig über die sufficiency economy
    die der König propagiert geschrieben.
    Der König kennt nämlich seine Pappenheimer und weiss wohin ihre
    Unverantwortlichkeit,Leichtsinn und Grossmannssucht diese Gesellschaft
    gebracht hat.Und zwar nicht die Reichen sonder gerade die nicht so reichen
    die ihren Lebensstil durch Schulden oder Betrug finanzieren müssen!

      (Zitat)  (Antwort)

  15. berndgrimm sagt:

    STIN: Viel mehr falsch, als die Yingluck-Regierung können sie eigentlich nicht machen. Also, es kann nur besser werden.

    Richtig!

    Overjoyed with news that he is about to have twin granddaughters, former prime minister Thaksin Shinawatra has ordered leaders of the Pheu Thai Party and the red-shirt movement to withdraw all legal lawsuits against their political opponents, Thairath TV reported.
    It quoted a Pheu Thai source as saying that Thaksin wanted the Pheu Thai and red-shirt leaders to forgive and forget and end the conflicts during the tenure of the junta.

    Also der baldige doppelte Opa benutzt jede Möglichkeit um in die Medien zu kommen
    und dabei von seinen eigenen Missetaten abzulenken!
    Einsicht oder soetwas wie Altersweisheit gibt es beim grössten Betrüger der Nation
    natürlich nicht.
    So wie der englisch Text lautet, fordert er eine Versöhnung zwischen seinen Hasspredigern
    und seinem letzten Politikladen! Na schön! Na und ?

    Wenn es ihm wirklich um Versöhnung gehen würde, käme er selbst endlich zurück
    würde die Verantwortung übernehmen , setzte sich neben seinen Erzfeind Sondhi
    kurzfristig in den „Roten“ Knast und könnte danach problemlos nach den neuen
    Spielregeln sich von seinem Wahlvieh zum nächsten mehr demokratischen
    und mehr kontrollierten PM wählen lassen.
    Aber sowas will er natürlich nicht.
    Er will democrazy! Neue Marionetten und noch mehr Betrug!
    Nein, Thaksin will nicht begreifen dass weder seine bezahlten Hassprediger
    noch sein letzter Politikladen das Problem in Thailand sind
    sondern ausschliesslich ER!
    Ohne ihn gäbe es diese UDD nicht und ohne ihn gäbe es keine Pheua Thai
    in dieser Form!
    Eine Versöhnung wird es ohne ihn nicht geben!
    Dafür hat er vorgesorgt.
    Er will nur eines sein: Strippenzieher für seine Marionetten!

      (Zitat)  (Antwort)

  16. STIN STIN sagt:

    was soll er denn sonst sagen? Er kann nur abwarten und hoffen, das die Armee versagt. Aber die Armee wird ja sicher nicht für immer in der Regierung bleiben und ich hoffe, das die Junta fähige, unbefleckte Wirtschaftsexperten in die Regierung holt, die das Land vorwärts bringen können. Viel mehr falsch, als die Yingluck-Regierung können sie eigentlich nicht machen. Also, es kann nur besser werden.

      (Zitat)  (Antwort)

    • Rolf46 sagt:

      STIN: ..ich hoffe, das die Junta fähige, unbefleckte Wirtschaftsexperten in die Regierung holt, die das Land vorwärts bringen können.

      Was nützt es aber , wenn „das Land“ vorwärts kommt, so dass jeder Thai ..statistisch gesehen.., dank hohem Durchschnittseinkommen zwar ein wohlhabender Bürger ist, ..

      ..aber es wie bisher das übliche Verteilungsproblem gibt. Auf eine Geldsackschicht , bestehend aus Reichen und Mehrfachmilliardären kommen viele Millionen „Hungerleider“, die darauf warten, dass endlich mal wieder ein Thaksin kommt, der etwas mehr Brosamen vom Tisch der Reichen fallen lässt als die wieder an die Macht geputschte alte Kiniau-Elite..

      Tröstlich für die verbleibende Masse der Hungerleider ist natürlich, dass sie so einen weisen König haben, der für sie das geniale „Genügsamkeitsprinzip“ ( self-sufficiency economy) entwickelt hat, welches nach jedem Militärputsch wieder auf der Tagesordnung der Volksbeglücker-Juntas erscheint.

      Und weil sich die vielen Putsche in Thailand praktisch nur durch die unterschiedlichen Namen der ausführenden Generäle unterscheiden, gab es auch beim Putsch 2006 schon den Möchtegern-Volksglücklichmacher wie ihn zur Zeit der General Prayuth spielt. Die Geschichte wiederholt sich eben.. ;-)

      Auszug aus Zeitungsbericht 2006:

      In Wirtschaftskreisen hat der von Thailands Militärputschisten eingesetzte Chef einer Übergangsregierung, der gewesene General Surayud Chulanont, unlängst mit der Aussage Aufsehen erregt, man werde künftig eine «Wirtschaftspolitik der Selbstgenügsamkeit» verfolgen. Statt sich weiterhin auf möglichst hohe jährliche Zuwachsraten beim Bruttoinlandprodukt (BIP) zu fixieren, werde man künftig einen «Bruttoinlandglücklichkeitsindex» (BIG) zur Messlatte für die volkswirtschaftliche Entwicklung machen. Darüber, wie dieses «Volksglück» statistisch erhoben werden soll, liess sich Surayud nicht aus.

      http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/articleEKB4U-1.68802

        (Zitat)  (Antwort)

      • STIN STIN sagt:

        ..aber es wie bisher das übliche Verteilungsproblem gibt. Auf eine Geldsackschicht , bestehend aus Reichen und Mehrfachmilliardären kommen viele Millionen “Hungerleider”, die darauf warten, dass endlich mal wieder ein Thaksin kommt, der etwas mehr Brosamen vom Tisch der Reichen fallen lässt als die wieder an die Macht geputschte alte Kiniau-Elite..

        da wird weniger die Regierung umdenken müssen, sondern der Isaaner. Ich kenne das von vielen Bekannten. Ein Hamburger z.B. schickt seiner Schwiegerfamilie monatlich 20.000 Baht. Nun geht die Frau, nach Abschluss des Deutschkurses auch arbeiten und schickt ihre 800 EUR auch noch komplett runter. Sabai, sabai
        die Familie verfügt nun über ein Einkommen von ca. 50.000 Baht. Denkst du, da geht irgendwer noch arbeiten? So ist es auch bei Thaksin, wenn der kommt – erwarten die Isaaner wieder Kredite, Kreditkarten, Gratis-Strom, Gratiskuh und Gratisfahren. Ich habe ihn Roi Et mal einen guten Bekannten (sonst sehr netter Kerl, aber stinkfaul) gefragt, warum er nicht bei 7/11 in der Nähe um einen Job fragt. No, sagte er: mai sanuk. Er mag es nicht, wenn er täglich dort erscheinen muss, lieber mäht er mal dort einen Rasen, bessert dort mal was aus usw.

        Die Regierung wird Firmen nach Thailand holen, die Chinesen werden in Chonburi – glaub ich – ihre Autofabrik bauen, mit jährlich um die 100.000 Autos.
        Denkst du, wenn ich nun meinem Bekannten dort einen Job vermitteln würde – das der dort hingeht und arbeitet. Niemals….
        Besser Hängematte und abends in die Karaoke, wenn er Geld hat, sonst zuhause Lao Kao.

        Keine Regierung kann die Isaaner zum Arbeiten zwingen – also werden sie weiterhin arm bleiben und der fleissige Süden wird reicher und reicher.

        Tröstlich für die verbleibende Masse der Hungerleider ist natürlich, dass sie so einen weisen König haben, der für sie das geniale “Genügsamkeitsprinzip” ( self-sufficiency economy) entwickelt hat, welches nach jedem Militärputsch wieder auf der Tagesordnung der Volksbeglücker-Juntas erscheint.

        ja, da müssen viele froh sein. Hätte es keinen weisen König gegeben, würden heute noch viele Reisbauern nun 1x Reis anpflanzen können. So können sie 2-3x anpflanzen. Viele hier hätten kein Haus und Grundstück, viele im Norden hätten keine Äpfel/Erdbeeren-Farm usw.
        Die Leute zur Arbeit zu zwingen kann der weiseste König nicht und mit 86 schon gar nicht.

        Was mich sehr freut, das anscheinend das Bildungsministerium das höchste Budget erhalten hat. Nun muss man sehen, in welche Bereiche, Schule, Ausbildung usw. das Geld fliesst. Hoffe, das Prayuth Korruption irgendwie einen Riegel vorschiebt oder die NACC hier aufpasst. Wird die Ausbildung verbessert, werden auch Isaaner, die arbeiten wollen – einen besseren Beruf erlernen oder studieren können. Wenn sie wollen – da hab ich so meine Bedenken. Isaan ist ein Land, wo Sanuk mehr zählt als Arbeit.

          (Zitat)  (Antwort)

        • Rolf46 sagt:

          STIN: Isaan ist ein Land, wo Sanuk mehr zählt als Arbeit.

          Das liegt wahrscheinlich daran, dass es im Isaan viel zu wenig einigermaßen gut bezahlte Arbeitsplätze gibt.
          Die Leute, die arbeitsfähig und arbeitswillig sind, zieht es zum Geldverdienen in die größeren Städte.

          Viele gehen nach Bangkok, verdienen dort ihr Geld und schicken es regelmäßig in den Isaan zu den dort verbliebenen Familienangehörigen. Was auf dem Land bleibt, sind dann meist die Alten und Schwachen, die Kinder .. und natürlich auch arbeitsunwillige Sanukliebhaber.

          Wenn ein Familienclan eine im Ausland verheiratete Tochter hat und der Farang und/oder die Tochter schickt regelmäßig ausreichend Geld, hat die Familie ausgesorgt und fasst selbst kaum noch eine Arbeit an.
          Verständlich, denn die Arbeit in der Landwirtschaft ist hart und wird dazu noch äußerst schlecht bezahlt.
          Lohnt sich also nicht, sich dort als Tagelöhner für 200 oder 300 Baht pro Tag beim Unkrautrupfen auf den Feldern reicher Landbesitzer die Finger schmutzig zu machen und die zarte Haut in der Sonne verbraten zu lassen..

            Rolf46(Quote)  (Reply)

            (Zitat)  (Antwort)

          • STIN STIN sagt:

            es gibt schon Arbeit im Isaan – nur viele wollen halt nicht. Wir hatten hier im Norden vorher ja viele Bauarbeiter. Waren sehr unzuverlässig, Nach Lohnauszahlung
            2-3 Tage nicht mehr auffindbar, wegen Dauersaufen. Die Bauunternehmer haben dann alle nach und nach rausgefeuert und durch Burmesen, Thai Yais ersetzt. Die arbeiten fleissig, sind pünktlich und zuverlässig.

              (Zitat)  (Antwort)

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