Benzinpreis-Senkung – Junta hält ihr Versprechen

Die Junta hat eines ihrer Versprechen, die Energiepreise neu zu gestalten, nun gehalten.
Dies führt nun zu einer starken Verbilligung bei den Kraftstoffpreisen.

Die neuen Preise traten bereits heute um Mitternacht an allen Tankstellen landsweit in Kraft, nachdem der NCPO die steuerlichen Belastungen auf Kraftstoffe und Abgaben des staatlichen Öl Fonds angepasst hat.

Die neue Struktur der Energiepreise hat zum Ziel, ausgeglichenere Preise für die Verbraucher und Autofahrer zu bringen. Die Steuerverwaltung spricht auch die Subventionierung der Dieselpreise an, da Diesel weitaus mehr verwendet wird als alle anderen Kraftstoffe.

Die neue Kraftstoffpolitik wurde vom stellvertretenden Vorstandschef der ACM, Prajin Juntong, vom Nationalen Energie Rat eingeführt. Der Vorstand wird in Bangkok und den umliegenden Provinzen trotzdem weiterhin den Dieselpreis unter 30 Baht für einen Liter halten, um zu helfen, die Lebenshaltungskosten erträglich zu halten.

Die neuen Anpassungen sehen nun wie folgt aus. 3,89 Baht weniger für Normalbenzin, 2,13 Baht für Gasohol 95, 1,70 Baht für Gasohol 91 und einem Baht für E20 Gasohol. Der Preis für Diesel erhöht sich leicht um 14 Satang pro Liter.

Die neuen Preise pro Liter an den Tankstellen sind ab heute neu bei „Normalbenzin“ 44,86 Baht, bei „Gasohol 95“ 37.80 Baht, bei „Gasohol 91“ 35,78 Baht, bei „E20 Gasohol“ 33,98 Baht, bei „E85 Gasohol“ 24,52 Baht und bei „Diesel“ 29,99 Baht.

Die monatlichen Einnahmen aus den Treibstoffverkäufen werden von 3,55 Milliarden auf 2,44 Milliarden Baht zurückgehen. Chavalit Pichalai, Generaldirektor des Amtes für Energiepolitik und Planung sagte, dass aufgrund der verschiedenen Kraftstoffsubventionen ein Bilanzverlust von mehr als 8 Milliarden Baht innerhalb von drei Monaten erwartet wird.

„Der Dieselverbrauch beträgt 60 Millionen Liter pro Tag, dreimal mehr als der kombinierte Benzin und Gasohol Verbrauch, der 20 Millionen Liter pro Tag erreicht. Ein Anstieg von nur 14 Satang beim Diesel genügt deshalb, um das Bilanzdefizit einzugrenzen“, sagte Chavalit.

Manoon Siriwan, ein Energieexperte, begrüßte die neue Steuerstruktur, und sagte, es ist fair für alle Energieverbraucher, weil so die Quersubvention zwischen den verschiedenen Arten von Kraftstoff endet. Er schlug vor, die Dieselsubvention weiter um einen bis drei Baht pro Liter zu kürzen, also die Verbrauchssteuer zu erhöhen.

„So gingen die Verbrauchssteuereinnahmen an die Regierung zurück. Statt Subventionierung einer bestimmten Gruppe käme so dass das Geld für die Entwicklung von Projekten zugute, die für die Allgemeinheit von Nutzen sind“, sagte Herr Manoon.

Er schlug auch vor, die Subventionen für Kochgas und komprimiertes Erdgas (CNG) auf die tatsächlichen Kosten zurückzufahren. Denn CNG-Benutzer zahlen keine Steuern. Eine Quelle in der Energiebranche sagte, die neue Steuerstruktur auf dem Energiesektor würde das Land zu einem freien Energiemarkt führen. Doch eine große Herausforderung sei dabei, die Preise für Kochgas und CNG umzustrukturieren, nachdem sie für eine lange Zeit subventioniert wurden.

Letztes Jahr wurde Kochgas mit 40 Milliarden Baht subventioniert und CNG wurde vom nationalen Öl-und Gasunternehmen PTT Plc mit zehn Milliarden Baht gefördert. In diesem Jahr wird erwartet, dass die Subventionen für Kochgas und CNG mehr als 50 Milliarden Baht betragen.

Chen Namchaisiri, stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes der „Thai Industries“ sagte, die Junta muss die Kosten für die verbleibenden Subventionen überwachen. „Jemand muss ja bezahlen, und so frage ich mich, wer wird dafür bezahlen. Wie und wo wird das Militär das Geld finden, um diese Kosten zu bezahlen?“, sagte Herr Chen.

„Die NPCO sollte den Menschen Informationen der Energiefragen gründlich und klar offen legen“. Denn in der Zwischenzeit profitieren Großkonsumenten weitere vier Monaten von niedrigeren Tarifen bei Energie und Kraftstoffen.

Der Zuständige für Strompreise forderte am Donnerstag, dass die Behörden von Thailand der „Electricity Generating“ (Egat) helfen, die höheren Kosten von 2,66 Satang pro Kilowattstunde bei Stromrechnungen für Power-User für die letzten vier Monate dieses Jahres zu tragen.

Denn die Lücke zwischen den tatsächlichen Tarifkosten und den Stromrechnungen wird von Egat subventioniert. Egat schätzt die Kosten des Zuschusses bis Ende Jahr auf 1,42 Milliarden Baht. Egat hofft, dass seine Subventionskosten Anfang nächsten Jahres sinken, wenn die Stromnachfrage in der Wintersaison voraussichtlich sinken wird. 

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6 Kommentare zu Benzinpreis-Senkung – Junta hält ihr Versprechen

  1. emi_rambus sagt:

    Wenn man das Oel aus dem Golf nicht exportieren und teures wieder re-importieren wuerde, koennte das Benzin noch billiger werden.
    Dann wuerden aber die Aktionaere nicht mehr so viel verdienen. Angry

      emi_rambus(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

  2. berndgrimm sagt:

    berndgrimm: Wenn Schinkenstrassen Rolfi in Thailand weilen würde hätte er am FR Morgen
    in den englischen Nachrichten im Regierungssender Kanal 11 den zuständigen
    General für die Finanzen gehört der einen detailliertenPlan für die Haushaltfinanzierung vorlegte und auch die Bedingungen für die
    Privatisierung bzw Renationalisierung der Staatsbetriebe und über die
    Probleme des Thai Managements in beiden Fällen darlegte.
    Seit Korn habe ich nicht mehr einen so kompetenten Mann
    über die Finanzierung reden gehört!

    Also Ehre wem Ehre gebührt.
    Der Mann war garkein General sonder Reserve Captain Dr. Yongyuth
    Mayalarp der sogenannter „ziviler“ Regierungssprecher der Militärregierung
    ist und schon 2007 in der Militär Regierung Surayud Chulanont dabei war!
    Heute Morgen sprach er übrigens über die Reform der Zuckerrohrindustrie.
    Ich wünschte mir Thaksins Mafia Buchhalter Kittirat der vorher MD
    der SET und Rektor der Shinawatra Universität war hätte nur einmal
    eine solch klare sachliche Aussage gemacht.
    Aber dies war ja auch nicht sein Job.
    Er sollte verschleiern.
    Dies ist ihm ja auch gelungen.

      berndgrimm(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

  3. berndgrimm sagt:

    Rolf46: Na klar, ..so eine indirekte Kritik am Subventionierer Prayuth passt ja auch ganz gut in dein Schema, mit dessen Hilfe du “Thaksins Hassprediger” und “rote Terroristen” ganz einfach erkennen kannst.. :mrgreen: Egal, das ist nun mal deine ganz persönliche Macke, die wir ja schon kennen.

    Dumes Zeug wie üblich.
    Bei Thaksins Wolkenkuckuksheimen hat keiner nach einer seriösen Finanzierung
    gefragt.
    Prayuth hat alles sehr gut gegenfinanziert.
    Wenn Schinkenstrassen Rolfi in Thailand weilen würde hätte er am FR Morgen
    in den englischen Nachrichten im Regierungssender Kanal 11 den zuständigen
    General für die Finanzen gehört der einen detailliertenPlan für die Haushaltfinanzierung vorlegte und auch die Bedingungen für die
    Privatisierung bzw Renationalisierung der Staatsbetriebe und über die
    Probleme des Thai Managements in beiden Fällen darlegte.
    Seit Korn habe ich nicht mehr einen so kompetenten Mann
    über die Finanzierung reden gehört!
    Wenn Prayuth noch mehr solch sachkompetente Leute hat
    kann man Thailand zu dieser Militärdiktatur nur Beglückwünschen!

      (Zitat)  (Antwort)

  4. Rolf46 sagt:

    berndgrimm: Nein, was mich bei der Sache stört ist nicht die von Thaksins
    Propagandisten herbeigeredeten “Probleme”
    wie sie Schinkenstrassen Rolfi hier kolportiert!

    Du erkennst also in diesem „Herrn Chen“ sofort einen Thaksin-Propagandisten, nur weil er in Bezug auf die Kosten der Subventionierung bemerkt :

    „Jemand muss ja bezahlen, und so frage ich mich, wer wird dafür bezahlen. Wie und wo wird das Militär das Geld finden, um diese Kosten zu bezahlen?“

    Na klar, ..so eine indirekte Kritik am Subventionierer Prayuth passt ja auch ganz gut in dein Schema, mit dessen Hilfe du „Thaksins Hassprediger“ und „rote Terroristen“ ganz einfach erkennen kannst.. :mrgreen: Egal, das ist nun mal deine ganz persönliche Macke, die wir ja schon kennen.

    Aber was du sonst noch in deinem Beitrag über die Energieverschwendung der Thais ..und was man dagegen unternehmen sollte.. geschrieben hast, ist dafür um so zutreffender.

    Da kann ich dir nur zustimmen, was ja auch mal ..ausnahmsweise.. ;-) sein muss, damit du nicht etwa auf die abwegige Idee kommst, ich würde generell alles was du schreibst als aus der Propagandaküche der Militärjunta stammendes Desinformationsmaterial ansehen..

      Rolf46(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

  5. berndgrimm sagt:

    Rolf46: Jemand muss ja bezahlen, und so frage ich mich, wer wird dafür bezahlen. Wie und wo wird das Militär das Geld finden, um diese Kosten zu bezahlen?“, sagte Herr Chen.

    Im Haushalt der im Gegensatz zur Yingluck Regierung seriös finanziert ist.
    Nein, was mich bei der Sache stört ist nicht die von Thaksins
    Propagandisten herbeigeredeten „Probleme“
    wie sie Schinkenstrassen Rolfi hier kolportiert!
    Was mich stört dass auch die Militärdiktatur den gleichen Fehler macht
    wie die Regierungen vor ihr (auch Abhisit!):

    Keiner kämpft gegen die gigantische Energieverschwendung selbst
    der armen Eingeborenen!
    Auto und selbst Motorradmotoren werden minuten- bis stundenlang
    im Stand laufengelassen.
    Durch ihr dösiges spielen mit dem Gasfuss (um Lärm zu erzeugen)
    verschwenden die „Herren- und Damenfahrer“ nochmal 10-20%!
    Licht wird niemals ausgeknipst,A/C und Fans laufen (auch im Freien)
    unsinnig, Solarlaraussenlampen gibt es in diesem Land mit
    täglich 12 Sonnenstunden fast garnicht!
    Argument: Leuchte zu schwach und werden geklaut!
    Beliebtestes Hobby bei Gross und Klein:
    Aufzugfahren! Egal wohin!

    Fazit: Jede Energie ist in diesem Lande viel zu billig!
    Am meisten natürlich Benzin!
    Man sollte ausschliesslich Diesel/NGV/LPG für den
    öffentlichen Personenverkehr subventionieren!
    Unter strengen Auflagen
    Die Firmen können ihre Logistik selbst bezahlen,
    dafür braucht es keine Staatshilfen.
    Die wissen auch wie man Energie spart!

      (Zitat)  (Antwort)

  6. Rolf46 sagt:

    „Jemand muss ja bezahlen, und so frage ich mich, wer wird dafür bezahlen. Wie und wo wird das Militär das Geld finden, um diese Kosten zu bezahlen?“, sagte Herr Chen.

    Steht doch schon in dem Artikel. Um Diesel und Benzin aus populistischen Gründen ..vorübergehend.. noch billig zu halten, werden Subventionen an anderen Stellen schon gleich wieder gekürzt, so dass unter dem Strich für das mit solchen Tricks bei Laune gehaltene Volk im Endergebnis nichts herauskommt und sogar noch mit einer durchschnittlichen Kostensteigerung zu rechnen ist.
    Kostensteigerungen bringen in Verbindung mit einer stark erhöhten VAT dann noch einen zusätzlichen Erhöhungseffekt bei den VAT-Steuereinnahmen.
    Weiterhin ist es auch umweltpolitisch eine Katastrophe, dass die luftverpestenden Dieselstinker weiter kräftig subventioniert werden sollen , während Subventionen für den viel umweltfreundlicheren Gasverbrauch abgebaut werden.
    Ob das u.a. auch daran liegt, dass die vielen Taximeter-Fahrer, welche ihre Taxis mit Gas umweltverträglich betreiben, fast alle zu den Thaksin-Wählern zählten.. ? ;-)

      Rolf46(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

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