Wirtschaft fordert den Bau des Kra-Kanals

Die Wirtschaftsverwaltung der Provinz Ranong hat an die Regierung appelliert, den seit Jahrzehnten bestehenden Plan umzusetzen, einen Schifffahrtskanal zwischen der Andamanensee und dem Golf von Thailand zu bauen.

Sowohl die Handelskammer als auch der Industrieverband und die Tourismusbranche der Provinz unterstützen das Großprojekt. Der Thai-Kanal, auch als Kra Kanal oder Isthmus Kanal bekannt, würde den Schifffahrtsweg zwischen dem Indischen Ozean und dem Pazifischen Ozean erheblich verkürzen und den Süden des Landes aufwerten.

Denn mit dem Kanal würden zwei Tiefseehäfen, eine elektrifizierte Eisenbahnverbindung, neue Highways, Raffinerien, Öldepots sowie Versorgungsnetze für Strom und Brauchwasser entstehen. An ihrer engsten Stelle zwischen den beiden Städten Kraburi und Chumphon beträgt der Küstenabstand zwischen der Andamanensee und dem Golf von Thailand lediglich 44 Kilometer. Bereits seit dem 17. Jahrhundert gab es Pläne, einen Thai-Kanal zu bauen. Wegen der immensen Kosten und auch wegen der zu erwartenden Umweltprobleme ist es bislang bei Plänen geblieben.

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26 Kommentare zu Wirtschaft fordert den Bau des Kra-Kanals

  1. emi_rambus sagt:

    China und Russland haben ein ganz anderes Konzept, das vom Siam-Kanal, der fuer alle da waere, ueber den Haufen geschmissen wuerde.

    http://666kb.com/i/crq12juvzy6mev2gy.jpg

    Deswegen wurde der Siam-Kanal von der roten Propaganda schon seit Jahren zerredet und verdreht.
    Der neue Suez-Kanal wird fuer das Konzept des “Reiches der Mitte”vermutlich auch nicht gebraucht.
    Bangkok und der Rest von Thailand auch nicht, nur die Bahnlinie von Dawei nach NongKhai.
    Die Bahn ist heute schon schneller als die Schiff-Fahrt und sie wird mittelfristig noch schneller und noch billiger. Vor allem wenn man sie umsonst gebaut und das land “geschenkt” bekommt!

    Wie auch immer, Putin braucht unbedingt einen Landkorridor zur Krim fuer die Schnellbahn.
    Was er dafuer bereit ist zu tun, werden wir in den naechsten Stunden sehen.

      emi_rambus(Quote)  (Reply)

      emi_rambus(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

  2. emi_rambus sagt:

    Rolf46: und wird sich deshalb nicht noch eine weitere Front bzw. “Baustelle” an den Hals laden wollen.

    Es fragt ihn auch keiner, im Gegenteil, alle seine “Berater” versuchen es von ihm fernzuhalten!
    Um einen moeglichen “Siam-Kanal” leben jetzt schon etwa die Haelfte der Menschheit. Mittelfistig wird sich das noch erheblich erhoehen.
    Dementsprechend gibt es Transportbedarf.
    China hat das laengst erkannt.
    Hier ein guter Artikel dazu:
    http://www.bangkokpost.com/news/world/430956/panama-suez-nicaragua-canal-schemes-miss-trade-boat
    Es gibt Planungsbueros auch ausserhalb von Thailand, die kurzfristig eine Vorplanung erstellen koennen.
    Der neue Suez-Kanal (ohne Schleusen, alles “eben”, ca 162 Km) soll 4 Mrd $ kosten.
    Der Nicaragua-Kanal (280km) soll etwa 40 Mrd $ erfordern.
    Irgendwo dazwischen wuerde der Siam-Kanal (ca 80Km) liegen.
    400Mrd TB (+/-) sind ein Witz , wenn man ueberlegt, die beiden Bahnlinien, die man Thailand aufgeschwatzt hat, sollen etwa 750 MrdTB kosten, da fehlt noch die Einzaeung fuer die Hochgeschwindigkeitsstrecke, die Starkstromoberleitung und Zuege hat man auch noch keine.
    Es hat noch keiner eine Idee, wie das alles durch die Bahn kostendeckend betrieben werden soll.
    Am Suez-Kanal wurden 2012 etwa 170 MrdTB an Gebuehren eingenommen.
    Die Ersparnis (Treibstoff, Zeit, ..) waere beim Siam-Kanal geringer, also muessten auch die Gebuehren geringer sein, aber es werden auch mehr Schiffe als nur die aus dem Suez-Kanal sein.
    Der Nicaragua-Kanal ist nicht mehr aufzuhalten. Da steht China dahinter.
    Aber China wird alles tun um den Siam-Kanal zu verhindern. … und so wie es aussieht, “bedankt” sich Thailand noch dafuer. :cry:
    Die Finanzierung halte ich fuer einen Klacks.
    SuedKorea, Japan, …. wuerden bestimmt auch Kredite gewaehren.
    Wenn man ein Schwarz-Geld-Amnestie-Gesetzt zu Gunsten des Siam-Kanals beschliessen wuerde, koennte man wahrscheinlich den Kanal der Laenge nach durch Thailand bauen.

    Die Auftraege duerften nur an thilaendische Firmen vergeben werden, dann (!!) brummt die Wirtschaft auch.

    Und natuerlich darf Thailand niemaden dieses gute Geschaeft ueberlassen.

    Wobei ich glaube, wenn Thailand tatsaechlich diese Bahnlinien (u.a.) zu den geplanten Konditionen baut, …. brauchen sie nichts mehr fuer die Zukunft zu planen. :cry:

      emi_rambus(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

  3. emi_rambus sagt:

    China hat ein ganz anderes Konzept, da gehoert zB der Nicaragua-Kanal dazu!

    hanseat: Zwei große noch Unbekannte gibt es momentan.
    Da wären die wohl sehr hohen Kosten als Erstes zu benennen und zweitens die Umweltverträglichkeit.

    Der Nicaragua-Kanal ist seit 2013 mit 40 Mrd $ veranschlagt und soll 280 km lang werden.
    Der Siam-Kanal wuerde unterhalb von Phato auf etwa 80km kommen. Dafuer sollten 400 MrdTB ausreichen. (Gerade Mal ein “halbes Reis-Schema”)
    Mit Doppelschleusen kann man taeglich 50-60 Schiffe abfertigen.
    Die max.Groesse sollte dem Nicaragua-Kanal entsprechen (250.000 t).
    Die moeglichen Einnahmen des Panama-Kanals (max. 50.000t) kann man hier sehen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Panamakanal#Passagegeb.C3.BChren

    Wenn man eine vernueftige Preispolitik betreibt und damit die erforderliche Anzahl der Schiffe bekommt, sollten ueber 130 MrdTB/a eingenommen werden koennen.

      (Zitat)  (Antwort)

    • Rolf46 sagt:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Triple-E-Klasse

      emi_rambus: Mit Doppelschleusen kann man taeglich 50-60 Schiffe abfertigen.
      Die max.Groesse sollte dem Nicaragua-Kanal entsprechen (250.000 t).

      Der Nicaragua-Kanalbau ist bis jetzt immer noch in Planung.. Ob überhaupt etwas davon wird, steht noch in den Sternen.
      Die Schwierigkeiten werden immer mehr und durchaus die Gefahr bestünde, dass das Projekt so enden könnte, wie der Berliner Flughafen. Pleiten, Pech und Pannen mitsamt einer Baukostenvervielfachung.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Nicaragua-Kanal

      Thailand hat also noch kein existierendes Vergleichsmuster für eine einigermaßen seriöse Kostenkalkulation. Außerdem können solche Riesen-Projekte in der heutigen Zeit wegen der zu erwartenden Menge an Einsprüchen und langjährigen Gerichtsverfahren eigentlich nur noch von einem Militärdiktator durchgezogen werden.

      Der thailändische General hat aber immer noch viel zu viel andere Probleme bei der geplanten Beglückung seines von der gewählten Regierung befreiten Korruptionskulturlandes und wird sich deshalb nicht noch eine weitere Front bzw. “Baustelle” an den Hals laden wollen.

        (Zitat)  (Antwort)

  4. emi_rambus sagt:

    Gibt es eine Quelle zu diesem vernuenftigen und fuer Thailand sehr wirtschaftlichen Vorschlag?
    Wenn man da eine Bau- und Betreibergesellschaft gruendet, traegt sich das von selbst!
    Der Isthmus ist zwar die kuerzeste Entfernung aber lange nicht der guenstigste Platz.

    Weiter suedlich (Phato) gibt es bereits eine Strasse, die “quer durch TH geht” und somit ist die Natur schon lange durchbrochen ist.
    Es braucht 6-10 Stau-/Hebestufen und einen “kleineren” Durchbruch. Das kostet nicht die Welt.
    Beim Panama-Kanal war das grosse Problem die Malaria.
    Die groessten Ausgaben in TH werden wahrscheinlich Landentschaedigungen sein.
    Da dort viele Gummibaeume sind, und der Preis nur durch Reduzierung der Baeume (nicht nut in TH) wieder stabilisiert werden kann, koennte man hier “mehrer Fliegen mit einer Klappe schlagen”.

      (Zitat)  (Antwort)

  5. Rolf46 sagt:

    hanseat: Dort bekommt die Frau eines Millionärs genau so Kindergeld, wie die Frau eines Hilfsarbeiters.
    Dann könntest du auch der Meinung sein, dass das ein Fehler des Systems sei.

    Der Meinung bin ich auch.. Kindergeld muß beantragt werden und dabei könnte schon ganz leicht festgestellt werden, ob z.B. ein Hilfsarbeiter-Haushalt den Antrag stellt oder ein Millionär. Falsche Einkommens-Angaben im Antrag wären zwar möglich, fallen aber beim Computerabgleich mit den Finanzamtdaten sofort auf.

    hanseat: Wenn man nun wirklich der Meinung hinterher laufen möchte, nur denen diese Mittel zur Verfügung zustellen, die es auch wirklich benötigen, fängst es automatisch an, dass der Amtsschimmel an zu wiehern beginnt.
    Wer stellt fest und wer bestimmt wer diese Mittel benötigt?

    Da fängt noch nicht einmal der Behörden-Computer bei der Kindergeldstelle und beim Finanzamt an zu quietschen. Völlig reibungslos funktioniert auch schon lange die den Sparkassen aufgebrummte unfreiwillige Zusammenarbeit mit dem Finanzamt.
    Sämtlich Kapitaleinkünfte der Kundschaft werden automatisch ans Finanzamt übermittelt. Auch die Krankenkassen melden dort die von den Versicherten gezahlten Beiträge, so dass niemand mehr in seiner Steuererklärung “unauffällig” etwas mehr absetzen kann..

    Es bräuchte auch niemand ständig zu kontrollieren, an wen überhaupt Kindergeld und sonstige Hilfen gezahlt werden. Das kann durch eine bereits im Gesetz festgelegte Familien-Einkommenshöchstgrenze einfach geregelt werden. Und die Einkommen der Familien sind von anderen Behörden im Finanzamt abrufbar..

    Du ahnst wohl noch nicht, wie “gläsern” wir Bürger inzwischen für die Finanz- und sonstigen Behörden behörden geworden sind. Geld verstecken lässt sich kaum noch im Ausland .. Da arbeitet unser Fiskus sogar als gut zahlender Hehler gern mit Gangstern zusammen, um an die erwünschten Daten zu kommen. ;-) Natürlich ungestraft ..

    hanseat: Unsere damalige Landesmutter hätte aber durchaus mit ins Kalkül ziehen müssen, dass sich, wenn das ganze von ihr erdachte Reisprogramm nicht nachhaltig durchgeführt werden würde, ebenfalls unkontrollierbar sich entwickeln könnte, was dann leider auch passierte.

    Das Reisprogramm war ein Subventionsprogramm. Bevor so etwas “nachhaltig” durchgeführt werden kann, muss es erst einmal genau auf den zu begünstigenden Personenkreis zugeschnitten werden, also auf die , die so etwas nötig haben.
    Das heisst, Begrenzung auf bestimmte Anbauflächengröße pro Reisbauer.

    Das haben die Pfuscher nicht gemacht und darum wurde es nicht nur äußerst korruptionsanfällig, sondern auch viel zu teuer.
    Das müsste der Yingluck -Regierung bestimmt auch aufgefallen sein, aber man hat ihr keine Zeit gelassen, das Programm nach dem Erkennen der unerwünschten Entwicklung zu kürzen oder ganz zu streichen. Das hat der General dann sofort gemacht. Das meist bei reichen Abzockern gelandete Subventionsgeld ist zwar immer noch aus der Staatskasse verschwunden , doch ein Ende mit Schrecken war immer noch besser als ein Schrecken ohne Ende..
    Und durch die 3 Prozent VAT-Erhöhung kommen ja bald wieder 42,85 Prozent Mehreinnahmen in die Fiskus-Kasse.
    Das müsste dann sogar für weitere Beförderungen beim Militär und die Beschaffung prestigeträchtigen Kriegsgerätes reichen. Eventuell doch noch ein paar ausgemusterte deutsche U-Boote beschaffen , damit die königliche Marine außer stolzen Admirälen auch noch etwas Brauchbares zur Verteidigung der von Muslim-Separatisten vielleicht auch bald von See aus bedrohten Südprovinzen erhält ? . :mrgreen:

      Rolf46(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Das müsste dann sogar für weitere Beförderungen beim Militär und die Beschaffung prestigeträchtigen Kriegsgerätes reichen.

      momentan aber wohl keine U-Boote. Erst nach Neuwahlen, ich denke nicht – das jetzt Deutschland U-Boote senden würde. Die USA sendet auch momentan gar nichts. Also wird es momentan wohl nicht soviele Militärausgaben geben. Auch wieder ein Vorteil :-)

        (Zitat)  (Antwort)

    • hanseat sagt:

      Moin Rolf,

      ich staune, hast du eine größere Menge „Kreide“ erstanden, du siehst tatsächlich eine Versäumnis in der Regierungsform der ehemaligen YL-Regierung?

      Nichts anderes hatte ich bis dato immer und immer wieder geschrieben und wurde, auch von dir, als gelblastigen Farang abgestempelt.

      Wieso man der guten YL keine Zeit gelassen hatte, den benötigten Prüfauftrag an den Rechnungshof zu übergeben, vermag ich aber trotzdem nicht zu folgen?

      Das Problem war schon weit zurück in 2013 bekannt gewesen.

      Jedenfalls habe ich als Farang da schon davon gehört.

      Wenn die gute YL davon nichts erfahren haben sollte, liegt es wohl an…, ja, woran könnte es liegen?

      Meine persönliche Kritik galt immer nur der Behauptung, es würde von den sogenannten Gegnern des Reisprogrammes alles unternommen, ihr, der YL, etwas Schlimmes zu unterstellen.

      Ich, und ich kann nur für meine Wenigkeit sprechen, war von Anfang an der Meinung, sie, die MPin, hätte sogleich die Peitsch holen und alle an dem Geschäft beteiligten Bediensteten zum Rapport bestellen müssen.

      Durch Laissez-faire hat sie versucht sich durchzuschlängeln, was ja zu ihrem Leidwesen nicht klappte.

      Dem General anzulasten, dass die gute YL keine Zeit hatte, etwas zu unternehmen, ist aber weit aus der Klamottenkiste der ungültigen und unmöglichen Argumente geholt.

      Anstatt damals laufen auf Auslandsreisen zu gehen, hätte sie nur einmal ordentlich auf den Tisch hauen müssen.

      Dass dadurch das fehlende Geld auch nicht wieder zurück gekommen wäre, ist mir schon klar.

      Nur, sie hätte was unternommen.

      Wo das Geld und wie.., das haben anschließend Gerichte zu prüfen und bei wirklichen Unregelmäßigkeiten dementsprechend zu Urteilen.

      Sie hatte als Regierungschefin die politische Verantwortung, der sie leider nicht nachkam.

        (Zitat)  (Antwort)

    • hanseat sagt:

      Rolf46 sagte am 2. September 2014 um 11:15 am u. a.:
      „.. Reisprogramm war ein Subventionsprogramm. Bevor so etwas “nachhaltig” durchgeführt werden kann, muss es erst einmal genau auf den zu begünstigenden Personenkreis zugeschnitten werden,… Das haben die Pfuscher nicht gemacht..“

      Moin Rolf,

      das mit der Nachhaltigkeit hatte ich immer und immer wieder gefordert.

      Nicht nur beim Reisprogramm, auch bei der Erhöhung des Mindestlohnes.

      Beides könnte, wenn nachhaltig und korrekt durchgeführt, sich durchweg zum Wohle der Bevölkerung auswirken.

      Ok, hat es ja jetzt auch getan, leider bei den nicht Bedachten, bei den Falschen!

      Nebenbei, staatliche Hilfsleistungen sind durchweg Subventionen.

      Deine festgestellten Pfuscher waren diesmal jedenfalls nicht auf der gelben Seite, also der Seite der „Alten Eliten“ zu suchen!

      Wenn unsere YL als eine sehr intelligente Frau mit Doktortitel gepriesen wurde, stellt sich doch die Frage, ob sie verstärkt mit der Mann-Power des Dubaiers nicht diesen „Pfuschern“ etwas dagegen zu bieten gehabt hätten?

      Beim näheren Hinsehen und erweiterten Nachdenken könnte man durchweg zum Ergebnis kommen, dass die Pfuscher sie selber waren.

      Zumindest hat man es erlaubt zu pfuschen.

      Was Hanseat damals schon kritisch anmahnte, hätten die beiden von mir genannten hoch intelligenten Personen doch auch wissen können, hätten!

        hanseat(Quote)  (Reply)

        (Zitat)  (Antwort)

  6. Rolf46 sagt:

    hanseat: Wenn du aber einmal in Betrag ziehst, dass ein Containerschiff 3 bis 4 Tausend Container in drei Wochen von Singapur nach Hamburg schifft, dann kannst du dir ausrechnen, wie viele Züge man benötigen würde um eine Schiffladung per Bahn zu transportieren.

    Hätte ich nicht gedacht, dass die so viele Container laden können. Mir kamen schon die 3-4 Tausend, welche du genannt hast sehr viel vor, aber die neuen Schiffe werden noch erheblich mehr laden:

    http://www.welt.de/wirtschaft/article13361061/18-000-Container-passen-bald-auf-ein-einziges-Schiff.html

    Das Problem dabei ist nur, dass dafür auch eine besonders große Kanalbreite und eine Wassertiefe von mindestens 20 Meter erforderlich ist, was die Preise für einen Kanalbau dann in wahnsinnige Höhen treiben würde.

    Wenn der Kanal dagegen eine Nummer kleiner ausfällt, können die immer größer werdenden Containerschiffe ihn nicht benutzen und für die verbliebenen kleinen Pötte lohnt sich der Kanalbau dann auch nicht mehr.

    hanseat: Sollte es, was wir alle nicht hoffen, zu einem totalen Handelskrieg mit Russland kommen, dann würden alle Verbindungen wie Öl- und Gas-Pipelines, Flugverbindungen und auch Eisenbahnverbindungen unterbrochen.

    Wenn allein schon die Gas-Verbindungen unterbrochen werden, würde das für mich (..habe Gasheizung im Haus) bedeuten, dass ich als sehr flexibler Energiesparer meinen jährlichen Thailand-Aufenthalt in den Wintermonaten von bisher 3 Monaten vielleicht um weitere 2 oder 3 Monate verlängern würde.

    Als Alternative bliebe ja auch noch das Heizen mit Strom, was aber bei dem bei uns “ökologisch” hochgezüchteten Strompreis von knapp 30 Cent pro Kilowatt ziemlich teuer würde. Da betreibe ich dann doch lieber fern der Heimat in Thailand zu Thaipreisen meine Klimaanlagen und komme erst im Mai oder Juni wieder in den kühleren Sozial- und Rechtsstaat … wo sich auch meine Geldquelle befindet ;-) .. , zurück..

      (Zitat)  (Antwort)

    • hanseat sagt:

      Rolf46 sagte am 31. August 2014 um 11:26 am u. a.:
      „..Wenn der Kanal dagegen eine Nummer kleiner ausfällt, können die immer größer werdenden Containerschiffe ihn nicht benutzen und für die verbliebenen kleinen Pötte lohnt sich der Kanalbau dann auch nicht mehr..“

      Moin Rolf,

      im Grunde gebe ich dir Recht.

      Mehr bringen für erheblich weniger Mittel würde die Errichtung eines Tiefseehafens am Indischen Ozean.

      Hatte irgendwo mal gehört, dass Thailand und Myanmar gemeinsam bei Ranong einen solchen Tiefseehafen schaffen wollten.

      Wenn dann eine neue Eisenbahnlinie mit normaler Spurbreite gebaut werden würde, könnten zum Beispiel von China, von Myanmar, von Vietnam, von Laos aus deren Exportwaren per Bahn und Container bis Ranong verbracht um von dort, ohne durchs Chinesische Meer und die Meerenge (Piratenecke) zwischen Malaysia und der Insel Sumatra zeitaufwendig zu umschiffen, nach Übersee zu starten.

      Dazu müssten aber auch erhebliche Mittel von den eben genannte Staaten aufgebracht werden, um in die Infrastruktur (Bahn und Schiene) zu investieren.

      Somit könnte dieses Projekt zwar gut gedacht aber nicht finanziert werden. Auch wird Singapur dadurch weiter der Containerumschlagsplatz Nummer 1 bleiben können.

      Kurz möchte ich noch auf die Almosen des Staates, der, so schreibst du, den armen Alten jeden 2. Monat ein Almosen (Trinkgeld) beschert, kommen.

      Für unbedarfte Leser:

      Alte, ab dem 60. Lebensjahr beziehen, wenn sie keine Altersrente (so etwas gibt es hier tatsächlich) erhalten eine monatliche Zahlung von 500 THB (gegründet vom Abhisit) die unter YL auf 600 THB erhöht wurde.

      Ab dem 70sten Lebensjahr erhöht es sich auf 700 THB und ab dem 80igsten auf 800 THB, wie gesagt per Monat.

      Nebenbei, nicht nur Arme erhalten diese „Rente“, alle in dem genannten Zeitfenster lebenden Thais, die keine eigene Versorgung haben, bekommen diese Zuwendung.

      Das heißt zum Beispiel, die Frau eines Pol.Generals, die nicht per Arbeitsvertrag gearbeitet hat und somit auch keine Versorgung erhält, hat Anspruch auf die Bezahlung.

        (Zitat)  (Antwort)

      • Rolf46 sagt:

        Das sind eben die “kleinen” Fehler im System.. ;-) Erstaunlich, dass nicht einmal ein Abhisit das vernünftiger regeln konnte..

        Auch Yinglucks Reis-Subventionsprogramm hätte bei einer Beschränkung des “Begünstigtenkreises” auf z.B. kleine Reisbauern mit nicht mehr als einer bestimmten Anbau-Flächengröße zu einer großen Hilfe nur für die (relativ) Armen werden können.

        Das wäre zwar immer noch eine Subvention, weil der Staat die Differenz zwischen Weltmarktpreis und erhöhtem Ankaufspreis zulegen muss, aber eine Belohnung für geleistete Arbeit ist immer noch besser als reine Unterstützungs-Geldzahlungen, die vielleicht zu viele Faulpelze finanzieren würde.

          (Zitat)  (Antwort)

        • hanseat sagt:

          Moin Rolf,

          auf meine Einlassung vom 31. August 2014 um 2:35 pm, die da heißt:

          „..Das heißt zum Beispiel, die Frau eines Pol.Generals, die nicht per Arbeitsvertrag gearbeitet hat und somit auch keine Versorgung erhält, hat Anspruch auf die Bezahlung…“

          Gabst du am 31. August 2014 um 10:27 pm zur Antwort, ich zitiere:

          „..Das sind eben die “kleinen” Fehler im System.. Erstaunlich, dass nicht einmal ein Abhisit das vernünftiger regeln konnte..“

          Ob das, wie du so platt meinst, kleine Fehler im System seien, möchte ich bezweifeln.
          Schauen wir doch bitte einmal zu uns nach Deutschland.

          Dort bekommt die Frau eines Millionärs genau so Kindergeld, wie die Frau eines Hilfsarbeiters.

          Dann könntest du auch der Meinung sein, dass das ein Fehler des Systems sei.

          Ebenfalls auf das Erziehungsgeld, beziehungsweise die Anrechnung per Kind für 1 Jahr gezahlte Rentenversicherung hat auch die Millionärsgattin Anspruch.

          Wenn man nun wirklich der Meinung hinterher laufen möchte, nur denen diese Mittel zur Verfügung zustellen, die es auch wirklich benötigen, fängst es automatisch an, dass der Amtsschimmel an zu wiehern beginnt.

          Wer stellt fest und wer bestimmt wer diese Mittel benötigt?

          Der gesamte Verwaltungsaufwand verschlingt dann mehr Mittel als die Ausgaben.

          Um wieder auf deinen Vermerk über die kleinen Fehler im System zurück zu kommen, möchte ich es so nicht sehen.

          Dass der Abhisit es einführte, natürlich mit keinem Wort von seitens der sich angeblich nur für die Armen die Beine aufreißenden PT/UDD erwähnt, und dann sogar von der YL als gut empfunden und noch mit einem Hunderter per Monat angehoben wurde, empfand ich als durchaus positiv.

          Danach kam der zweite, leider nur oberflächlich, positive Aspekt, die Erhöhung des Mindestlohnes auf 350 Baht/Tag.

          Ohne nachhaltige Umsetzung ging der Schuss nach hinten los.

          Viele der aus dem Isaan in Bangkok sich für den alten Mindestlohn plagenden Tagelöhner wurden durch noch billiger sich verdingenden Khmer und Burmesen ersetzt.

          Das, lieber Freund, sehe ich als, entschuldige, nicht als „kleinen“ sondern sogar „großen“ Systemfehler an.
          Als alter Gewerkschaftler stehe ich sonst immer und zu jeder Zeit hinter Gehaltserhöhungen.

          Hier aber passierte, was vielleicht sogar gut angedacht war, ohne vorherige Planspiele in den Fachministerien das Gegenteil des Erdachten, es ging einfach nur nach hinten los.

          Ebenso das Reisprogramm. Wer wollte den hart arbeitenden Reisfarmern nicht einen höheren Ertrag gönnen?

          Unsere damalige Landesmutter hätte aber durchaus mit ins Kalkül ziehen müssen, dass sich, wenn das ganze von ihr erdachte Reisprogramm nicht nachhaltig durchgeführt werden würde, ebenfalls unkontrollierbar sich entwickeln könnte, was dann leider auch passierte.

          Beobachter der Szene, die in der öffentlichen Presse und auch in TV-Interviews sich dazu kritisch äußerten, wurden vom Wadenbeisser Charlem (Vater vom Polizistenmörder, der ungestraft als Sohn eines Members der Neuen Elite heute Polizeioffizier sein darf) zu hohen Abmahnungsstrafen (in Millionenhöhen) „demokratisch“ wieder auf den richtigen Kurs gebracht.

          Ein Schelm, der darin eine gewisse „Gehirnwäsche“ vermuten könnte.

          Dann höre und lese ich immer und immer wieder, dass durch den Militärputsch demokratische Strukturen zerstört wurden. Man könnte doch fragen, welche?

          Immer wieder ins Feld zu führen, dass die YL durch demokratische Wahlen an die Macht gekommen sei, fasst nur kurz.

          Der Honecker der DDR wurde auch demokratisch gewählt, nur nach ebenfalls eigenen demokratischen Spielregeln.

          In der Schweiz haben Bürger des Landes besondere Abstimmungsrechte, die es anderswo nicht gibt.

          Nun könnten die Schweizer behaupten, dass in den anschließenden Nachbarländern es keine demokratischen Verhältnisse geben würde?

            (Zitat)  (Antwort)

  7. ben sagt:

    berndgrimm:

    ….Aber jammern können die Issaanis ja schon sehr gut. – Mit dem Rechnen sieht es allerdings viel schlechter aus…

    Genau gleich wie bei Pirouetten Rolfi,
    der uns über ca. 5 Postings erklären will, wie jetzt die armen Thais verhungern, da die VAT um 43% aufschlägt….555 – und der wahre Preisunterschied für Waren, wo die VAT drauf kommt ist 2.8% – so argumentieren unsere ROT Käppchen…

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      mal sehen, ob die 10% VAT eine Preisverteuerung bei uns am Markt hier bewirkt. Ich überlege mir gerade, wo hier überhaupt VAT bezahlt wird. Gemüse kaufen wir bei einem Markthändler, der selbst anbaut. Hähnchen direkt von der Geflügelfarm, Rind-Schwein ebenso. Die füttern mit eigenem Reis,Mais und bei Rindern eben Gras. Ich denke, es wird eher die Mittelschicht spüren, die bei BIG-C usw. einkaufen. Hier kauft selten einer seine Nahrungsmittel bei BIG-C ein.
      Wenn man also der Mittelschicht etwas Geld wegnimmt, dafür dann Sozialhilfe für Arme einrichtet – sollte das eigentlich eine gute Idee sein. Dann bekommt wirklich mal der Arme was und nicht alle.
      Dazu ev. eine Arbeitsvermittlungsstelle – d.h. der Geld haben möchte, muss sich auch dieser Vermittlung zur Verfügung stellen und ggf. einen Job annehmen. So könnte man auch die Isaaner zum arbeiten motivieren.

        (Zitat)  (Antwort)

      • Rolf46 sagt:

        STIN: Wenn man also der Mittelschicht etwas Geld wegnimmt, dafür dann Sozialhilfe für Arme einrichtet – sollte das eigentlich eine gute Idee sein.

        Rein theoretisch ja, aber von einer “Sozialhilfe für Arme” wirst du in Thailand nur träumen können.
        Wenn überhaupt, würde das nur wieder die gleiche Kosmetik, wie die “Volksrente ” für Alte, die sich alle 2 Monate über einen “Tip” (= kleines Trinkgeld) freuen dürfen.

          (Zitat)  (Antwort)

    • Rolf46 sagt:

      Das “Verhungern der Thais , da die VAT um 43 % aufschlägt” ist nur der von dir geklopfte Spruch, nachdem ich lediglich verkündet hatte,

      ..dass sich die Erhöhung der VAT von 7 auf 10 Prozent auf die Steuereinnahmen so auswirkt, dass sich diese Einnahmen gleich um stolze 42,85 Prozent erhöhen.

      Daran gibt es nun mal nichts zu rütteln oder runterzurechnen.. :mrgreen:

        Rolf46(Quote)  (Reply)

        (Zitat)  (Antwort)

  8. berndgrimm sagt:

    Rolf46: besonders die von Thaksin “befreiten” Bewohner der Nord- und Nordostprovinzen erwarten von den neuen Herrschaften, dass für sie auch endlich mal etwas Greifbares dabei herauskommt, dessen Wert dann jeder in Baht und Satang nachzählen kann.

    Im Gegensatz zu Thaksins leeren Versprechen hat Prayuth schon gelöhnt,
    aberauch gesagt dass der Thaksin Betrug jetzt erstmal vorbei ist
    und zukünftig nur wirklich Bedürftige etwas bekommen.
    Aber jammern können die Issaanis ja schon sehr gut.
    Mit dem Rechnen sieht es allerdings viel schlechter aus.
    Vielleicht können sie ja wenigstens zählen!

      (Zitat)  (Antwort)

  9. Rolf46 sagt:

    hanseat: Nun, Reis zum Beispiel und auch Soja sind Handelsgüter, die in hoher Tonnenzahl nach, von hier aus gesehen, Übersee verschifft werden.
    Thailand stellt für den internationalen Markt viele Automobile her, die dann auch über den Kanal gen Westen verbracht werden könnten.

    Moin Hanseat,

    …ja, den vielen Reis aus dem Aufkaufs- und Subventionsprogramm könnten die Thais besonders gut und günstig durch solch einen Kanal in Richtung Westen verschiffen. Natürlich nur zum Sonderpreis als Viehfutter oder zur “thermischen Verwertung” wozu sich überlagerte Minderqualität am besten eignet.

    Wie sich der Absatz der neuen Ernten in Richtung Westen zukünftig entwickelt , kann wohl noch nicht genau genug vorausgesagt werden. Das hängt auch vom Preis ab und von den Preisen der beispielsweise vietnamesischen Konkurrenz.

    Die in Thailand für ausländische Konzerne zusammengeschraubten Autos gehen meines Wissens aber nicht in Richtung Westen, sondern die sind hauptsächlich für den asiatischen Markt bestimmt.

    Ausländische Investoren werden sich also genau überlegen müssen, wie die voraussichtliche Auslastung des Kanals sein wird..und ob daraus so viel Durchfahrtsgebühren zu kassieren sind, dass sich die Investition rentiert.

    Ob China als Investor einsteigen wird, ist fraglich. Vermutlich werden die vom Westen jetzt mit “Strafmaßnahmen” verärgerten Russen mit den Chinesen jetzt besonders freundschaftliche Beziehungen pflegen. Um chinesische Waren nach Europa zu transportieren, benutzen die Chinesen dann zum von Putin großzügig gewährten Sonderpreis russische Eisenbahntrassen in Richtung Westen. Von Schwarzmeerhäfen aus können die Transporte dann problemlos per Schiff durchs Mittelmeer bis nach Afrika gehen, wo die Chinesen inzwischen angeblich besser im Geschäft sein sollen , als Amis und Europäer zusammen.

    Meine Vorhersage daher: Aus dem Kanal in Thailand wird nichts…weil ausländische Investoren zwar zunächst Interesse zeigen werden, aber dann zu viele Risiken unterschiedlicher Art erkennen und ein Verlustgeschäft befürchten.

    Und wenn Thailand selbst Bauaufträge vergeben will, beißen zumindest deutsche Großunternehmer ohne vorherige Rettungsschirmgarantie von Mutti Merkel nicht mehr an, weil sie sonst damit rechnen müssen, wegen unbezahlter Rechnungen der zahlungsunwilligen Auftraggeber wieder einmal Fluggeräte der thailändischen Luftwaffe pfänden lassen zu müssen, wenn der auf Vergnügungstournee befindliche Prinz Protz und sein Gefolge damit auf deutschem Boden landet . :mrgreen:

      Rolf46(Quote)  (Reply)

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    • hanseat sagt:

      Moin Rolf,

      deine anschließende Äußerung zum Reisproblem macht mich doch ein wenig stutzig, derweil du meinst:
      „ …ja, den vielen Reis aus dem Aufkaufs- und Subventionsprogramm könnten die Thais besonders gut und günstig durch solch einen Kanal in Richtung Westen verschiffen. Natürlich nur zum Sonderpreis als Viehfutter oder zur “thermischen Verwertung” wozu sich überlagerte Minderqualität am besten eignet…“

      Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ihr, du und auch uns egon, immer und immer wieder das Reisproblem, welches wir hier im Forum ausführlich diskutierten, als reine Anti-Rot-Propaganda hingestellt haben.

      Nun gestehst du uns, zwar in einem anderen Zusammenhang, dass da doch was wohl nicht in Ordnung gewesen sein muss.

      Wie sollte Thailand, als ein ehemaliges Reis-Export-Land für Spitzenreissorten, nun plötzlich hauptsächlich Reis als Viehfutter oder zur thermischen Verwertung exportieren müssen?

      Du berichtest uns von a) überlagerten Reis und b) von Minderqualität.

      Beides, so sehe ich es auch und viele hier im Forum schreibenden hatten immer auf diese beiden Aspekte hingewiesen, nebenbei von dir und uns egon immer infrage gestellt.

      Hanseat war auch immer der Meinung, dass mafiöse Gruppen, die das von YL populistisch verkündete Reisprogramm dazu ausnutzten, um minderwertigen Reis aus den umliegenden Niedriglohnländern wie Vietnam, Burma und Kambodscha aufzukaufen, schwarz nach Thailand zu importieren und als Thai-Gaba-Reis an das staatliche Aufkaufprogramm mit der Aussicht, 15.000 THB per Tonne zu bekommen, abzuliefern.

      Hinzu sei noch anzumerken, dass bei den Aufkaufplätzen die dort Verantwortlichen auch nicht ordentlich gearbeitet haben müssen.

      Wenn dort Reis-Fachkräfte den Empfang als Spitzenreis quittierten und minderwertigen Reis entgegen nahmen, werden dabei auch Tea-Money geflossen sein.

      Diese Reis-Mafia, davon geht Hanseat aus, hat auch seitens der Regierung die Subventionshöhe von den garantierten 15.000 THB/Tonne erhalten.

      Der Spitzenreis, der ja auch von den Reisbauern abgeliefert wurde, ging dann gleich als schwarze Handelsware aus den Lagern hinaus und ermöglichte noch einmal einen erheblichen Verkaufsgewinn.

      Sie, die Mafia kaufte minderwertigen Reis für ca. 2.000 THB/Tonne auf, bekam vom YL-Projekt 15.000 THB/Tonne und verkaufte auf dem Weltmarkt dann konkurrenzlos den Spitzenreis für 9.000 THB/Tonne.

      So erreichen Spitzen-Kapitalisten ihre Milliarden.

      Der kleine Reisfarmer schaut in die Röhre und die Nachfolgeregierung hat zu sehen, wie sie diese durch das YL-Reisprogramm entstandenen Milliardenbeträge im Haushalt zusammenfegen kann.

      Und wie immer hat eine von oder durch die Familie Shinawatra entstandene Pleiten-, Pech- und Pannen-Situation nichts mit deren Politik zutun, Schuld haben natürlich wieder andere.

      Besonders gut verkaufen sich als Schuldige die Monarchie, der Prem sowie die alten Eliten.

      Mit meinem letzten Satz, lieber Freund Rolf, kannst du doch sehr gut leben, oder etwa nicht?

        (Zitat)  (Antwort)

    • hanseat sagt:

      Rolf46 sagte am 30. August 2014 um 5:58 pm u. a.:
      „..Ob China als Investor einsteigen wird, ist fraglich. Vermutlich werden die vom Westen jetzt mit “Strafmaßnahmen” verärgerten Russen mit den Chinesen jetzt besonders freundschaftliche Beziehungen pflegen. Um chinesische Waren nach Europa zu transportieren, benutzen die Chinesen dann zum von Putin großzügig gewährten Sonderpreis russische Eisenbahntrassen in Richtung Westen…“

      Moin Rolf, ob oder ob nicht ein oder der genannte Kanal einmal gebaut wird, liegt natürlich noch weit in den Sternen.

      Nur über die dafür oder dagegen Argumente können wir uns hier austauschen.

      Dein China-Argument, das ich oben noch einmalkopiert habe, kann aber muss nicht unbedingt richtig sein.

      Wenn China sich von seinem eigenen Gegner Russland abhängig machen würde, wäre es auch vom Putin bei der nächsten Gelegenheit erpressbar.

      Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Führung in Peking sich auf solch ein Glatteis begeben würde!

      Sollte es, was wir alle nicht hoffen, zu einem totalen Handelskrieg mit Russland kommen, dann würden alle Verbindungen wie Öl- und Gas-Pipelines, Flugverbindungen und auch Eisenbahnverbindungen unterbrochen.

      Selbiges werden die durchaus zwei und zwei zusammenzählenden Chinesen auch ins Kalkül ziehen.

      Außerdem, die Chinesen haben den Plan, eine Schnellbahnstrecke Shanghai bis Singapur meines Wissens nicht aufgegeben.

      Momentan gehen sie somit davon aus, dass ihre Waren per noch zu errichtenden Schiene kostengünstiger zum Weltumschlaghafen Singapur erreichen.

      Nebenbei, das Versenden von bestimmten Waren von China nach EU laufen ja schon über die Transsibirische Strecke.

      Mein Wissenstand sagt mir, die Bahn benötigt dazu gute 15 Tage.

      Wenn du aber einmal in Betrag ziehst, dass ein Containerschiff 3 bis 4 Tausend Container in drei Wochen von Singapur nach Hamburg schifft, dann kannst du dir ausrechnen, wie viele Züge man benötigen würde um eine Schiffladung per Bahn zu transportieren.

      Es fährt aber nicht nur ein Schiff die Route, es fahren viele Schiffe zwischen Asien und Antwerpen bzw. Bremerhaven und Hamburg.

      Zur Info: http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/unterwegs/649811_Mit-der-Bahn-von-Wien-nach-Shanghai.html

        (Zitat)  (Antwort)

  10. hanseat sagt:

    Moin Rolf,

    vorweg, mit der Initiative zum Bau eines Kanals hat der General wohl nichts zutun, Geistes Kind soll die Wirtschaftsverwaltung der Provinz Ranong sein unterstützt von der Handelskammer als auch dem Industrieverband und die Tourismusbranche der Provinz.

    Rolf fragt nach thailändischen Handelsgütern, die eventuell über diesen zu bauenden Kanal eingeführt werden könnten.

    Nun, Reis zum Beispiel und auch Soja sind Handelsgüter, die in hoher Tonnenzahl nach, von hier aus gesehen, Übersee verschifft werden.

    Thailand stellt für den internationalen Markt viele Automobile her, die dann auch über den Kanal gen Westen verbracht werden könnten.

    Nebenbei, die Chinesen waren doch sehr an einer Schnellbahnstrecke von Shanghai über Thailand nach Singapur interessiert. Warum wohl?

    Doch nicht um flugunwillige Chinesen per Bahn nach Singapur zu kutschieren?

    Rolf, du schreibst netterweise: „..besonders die von Thaksin “befreiten” Bewohner der Nord- und Nordostprovinzen erwarten von den neuen Herrschaften, dass für sie auch endlich mal etwas Greifbares dabei herauskommt, dessen Wert dann jeder in Baht und Satang nachzählen kann..“

    Ich kann nicht verhehlen, darauf ebenso süffisant zu antworten.
    „..Die von Thaksin “befreiten” Bewohner der Nord- und Nordostprovinzen erwarten von den neuen Herrschaften, dass für sie auch endlich mal, nach der mittellosen YL-Zeit, etwas Greifbares für sie herauskommt..“

    Ok, Rolf, du meintest es natürlich nicht so.

      (Zitat)  (Antwort)

  11. Rolf46 sagt:

    hanseat: Thailändische Waren, die von einem dann neu zu errichtenden Tiefseehafen aus gen Westen versandt werden oder Importe aus eben diesen Gebieten könnte ohne den Umweg über Singapur direkt von oder nach Thailand gelangen.

    Im Prinzip ist das richtig. Nur müsste erst einmal geklärt werden, welche Ware in welchen Mengen von Thailand in Richtung Westen oder zurück den Weg durch den Kanal nehmen würden.

    Wertvolle Industriegüter, wenn sie nicht gerade superschwer sind, werden nämlich häufig per Luftfracht transportiert, wobei die Kosten relativ zu hohen Warenwert nicht von wichtigster Bedeutung sind. Da kommt es mehr auf die Schnelligkeit an.

    Ob sich so ein Kanalbau für Thailand rentieren würde, ist auch noch fraglich, denn wenn ausländische Investoren den Kanal bauen sollen, weil die Thais das sowieso nicht fertigbringen, machen sie das nur, um anschließend auch die Gebühren für die Durchfahrten kassieren zu können.
    Die Thai-Regierung wird das teure Projekt selbst auch nicht finanzieren (..können) , denn die hat viel wichtigere Probleme am Hals , deren Lösung viel Geld kosten wird.

    Das von Prayuth zwecks Erweckung der Liebe des Volkes zur Militärjunta und ihren später nur noch demokratisch angestrichenen Ablegern inszenierte “Glücklichmach” -Programm kann auch nicht nur aus regelmäßigen Freitags-“Gebeten” bestehen, sondern besonders die von Thaksin “befreiten” Bewohner der Nord- und Nordostprovinzen erwarten von den neuen Herrschaften, dass für sie auch endlich mal etwas Greifbares dabei herauskommt, dessen Wert dann jeder in Baht und Satang nachzählen kann. ;-)

      (Zitat)  (Antwort)

  12. berndgrimm sagt:

    Also ich habe sicherlich weniger Ahnung von der christlichen
    (inzwischen wohl eher unchristlichen?) Seefahrt als Hanseat.
    Und ich glaube auch nicht dass Singapur dadurch “erledigt” wäre!
    Aber ich schätze die Bedeutung eines solchen Kanals zumindest so
    hoch ein wie die des Nord-Ostsee Kanals!
    Die Realisierung hängt wohl eher von den Chinesen ab.
    Denn die müssten ihn finanzieren!
    Es hängt davon ab wieviel Vorteil die für sich dabei sehen.
    In Singapur sind auch Chinesen am werkeln.
    Auf das meistens sich selbst im Weg stehende
    Thai Management sollte man aber zweckmässigerweise verzichten.
    Und natürlich keine Amis!

      (Zitat)  (Antwort)

  13. hanseat sagt:

    Moin an die Runde,

    Genaues kann man wohl noch nicht darüber berichten?

    Nur wissen wir, dass schon lange über einen Kanal vom Indischen Ozean in den Golf von Siam geplant und gesprochen wurde.

    Zwei große noch Unbekannte gibt es momentan.

    Da wären die wohl sehr hohen Kosten als Erstes zu benennen und zweitens die Umweltverträglichkeit.

    Die drei großen bestehenden Kanäle, die da wären: der Nord-Ostsee-Kanal, der Panama-Kanal und der Suez-Kanal sind anerkannt wichtige Schifffahrtswege geworden.

    Selbiges könnte ein Kra-Kanal auch werden.

    Wenn die beiden von mir vorweg genannten Probleme gelöst sein würden, könnten aber durch politische Probleme noch eine Menge Knüppel zwischen das Gebein des Projektes geworfen werden.

    Hier sehe ich für den Stadtstaat Singapur erhebliche Einbussen auch sich zu kommen.

    Weiterhin negativ würden die Piraten, die zwischen Sumatra und Malaysia ihrem Gewerbe nachgehen, die dadurch fehlenden Arbeitsmöglichkeiten, die dann andere Wege, sichere Wege nehmen könnten, die Auswirkungen des Projektes empfinden.

    Nur, da sollte man, sage ich mal so platt, keine Rücksicht drauf nehmen.

    Thailändische Waren, die von einem dann neu zu errichtenden Tiefseehafen aus gen Westen versandt werden oder Importe aus eben diesen Gebieten könnte ohne den Umweg über Singapur direkt von oder nach Thailand gelangen.

    In wiefern sich Singapur und seine (Chinesischen) Geschäftsleute so ein aufkommendes Ungemach widerstandslos hinnehmen werden, sei noch kritisch zu bedenken?

    Jedenfalls Sinn machen würde so ein Projekt, auch wenn noch viele „Abers“ im Raume stehen.

    Wer könnte denn als Investoren angeworben werden?

    Vornan würde ich die VR China und eventuell auch das Kaiserreich Japan sehen.

    Beide hätten durch dichtere, schnelle und sichere Wege Vorteile aus solch einem Schifffahrtsweg.

    Die USA würde ich nicht unbedingt mit ins Boot nehmen.

    Die Panamesen haben lange darum kämpfen müssen, ihre Unabhängigkeit über das Kanalgebiet wieder zu bekommen.

    Mit den Briten und Franzosen hatten die Ägypter auch schlechte Erfahrungen bezüglich der Rückgabe ihres Gebietes.

      (Zitat)  (Antwort)

  14. STIN STIN sagt:

    wäre jetzt die beste Gelegenheit dazu. Bisher hat England immer Druck ausgeübt und man hat dann bereits vorhandene Pläne eingefroren. Singapur wäre in diesem Fall dann vermutlich erledigt – aber Thailand könnte darauf immens Kapital schlagen. Ich würde es mit Investoren durchführen, um die Kosten im Griff zu behalten.

      (Zitat)  (Antwort)

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