Mönch Buddha Issara kritisiert Plan der Regierung

Mönch Phra Buddha Issara kritisierte gestern das vorgestellte Wirtschaftspaket der Regierung, wonach die Reisfarmer 40 Milliarden Baht bekommen sollen. Dies sei eine Bedrohung für die nationale Reform, sagte der Mönch.

Phra Buddha Issara, einer der Anführer des Volksdemokratischen Reformkomitees (PDRC) erklärte, der Plan sei der falsche Weg, um den Farmern zu helfen, er zeige vielmehr einen Mangel an Intelligenz und Weisheit seitens der Regierung.

Die Regierung habe ihren Ursprung nicht in einer Partei, daher brauche sie keine öffentliche Unterstützung, um an der Macht zu bleiben. Die Bürger seien bereit dazu, die Regierung zu unterstützen, wenn diese sinnvolle Projekte verwirklicht, die allen zugute kommen, sagte der Mönch.

Als Beispiel nannte er den Bau von Düngemittelfabriken in jeder Provinz. Das hatte seinerzeit  die PDRC vorgeschlagen mit dem Ziel, dass Farmer dann Zugang zu qualitativ hochwertigem Dünger zu niedrigen Preisen hätten. Weiterhin wurde vorgeschlagen, von den Gemeinden verwaltete Reismühlen und Lagerhäuser sowie kleine und mittelgroße Bewässerungssysteme zu bauen.

Solche Projekte seien nachhaltige Lösungsansätze, um den Farmern zu helfen, und die Regierung müsste dannnicht über 40 Milliarden Baht ausgeben.

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5 Kommentare zu Mönch Buddha Issara kritisiert Plan der Regierung

  1. berndgrimm sagt:

    hanseat: Da müssten sich ja Bauern zu Genossenschaften zusammen schließen!

    Dann doch lieber mit den Paten, Kredithaien und anderen zur Korruption neigenden Führungskräften der Nation zusammen arbeiten.

    Die Ansätze des Mönches halte ich für richtig aber bei den Sturköpfen der Landwirte nicht durchzusetzen.

    Genauso ist es!

  2. berndgrimm sagt:

    gg1655: Dummerweise brennt der Geldbeutel bei einem nicht geringem Bevölkerungsanteil meist Aktuell und jetzt Lichterloh so das mit Nachhaltigkeit Politisch nicht viel zu gewinnen ist.Das wurde zB. auch von Thaksin so erkannt und auch so umgesetzt.
    Schnelle Kohle hilft schnell. Zumindest beim Wahlvolk.

    Thaksins Credo war immer: Alles was den Binnenkonsum stärkt ist gut
    und Alles was meinen Wählern nützt muss auch zunächst mir nutzen!
    Und natürlich: Nach mir die Sintflut!
    Nachhaltigkeit kannte und wollte er genausowenig wie sein unterbelichtetes
    Wahlvieh.
    Auf anderer Leute Kosten leben war sein Lebensmotto und dies ist
    ihm bish heute sehr gut gelungen.
    Seinem dummen Wahlvieh ist dieses leider nicht so gut gelungen!
    Soviel blöde Farang oder Japaner Ehemänner waren nicht aufzutreiben!
    Deshalb sind sie heute hochverschuldet und finden immer
    jemanden der ihnen Geld ohne Arbeit gibt.
    Selbst einen Militärdiktator!

  3. hanseat sagt:

    Moin an die Runde,

    erstaunlich, „Nachhaltigkeit“, dieses geflügelte Wort, mehrmals von Hanseat in der bisherigen Diskussion angemahnt, hat nun Einzug in die öffentliche Diskussion gehalten.

    Nur, lieber Pinongs, daraus wird bestimmt nichts.

    Da müssten sich ja Bauern zu Genossenschaften zusammen schließen!

    Dann doch lieber mit den Paten, Kredithaien und anderen zur Korruption neigenden Führungskräften der Nation zusammen arbeiten.

    Die Ansätze des Mönches halte ich für richtig aber bei den Sturköpfen der Landwirte nicht durchzusetzen.

  4. gg1655 sagt:

    Schöne Vorschläge.Auf Nachhaltigkeit und Dezentralisierung angesetzte Projekte sollten mehr durchgezogen werden.
    Dummerweise brennt der Geldbeutel bei einem nicht geringem Bevölkerungsanteil meist Aktuell und jetzt Lichterloh so das mit Nachhaltigkeit Politisch nicht viel zu gewinnen ist.Das wurde zB. auch von Thaksin so erkannt und auch so umgesetzt.
    Schnelle Kohle hilft schnell. Zumindest beim Wahlvolk.
    Der Clou wäre es beides zu schaffen.
    Also sowohl die immer vorhandenen Akuten Geldforderungen in vernünftigen Masse zu bedienen als auch Nachhaltiges zu schaffen.
    Eingedenk der durchschnittlichen Lebensdauer Thailändischer Regierungen ist es allerdings eher unwahrscheinlich das man die Lorbeeren für solche Projekte auch selbst ernten kann.
    Dies könnte wohl tatsächlich nur ein Diktator,der dann auch noch überaus lang Regieren müsste,durchziehen.

  5. ben sagt:

    Finde ich eigentlich ganz gute Vorschläge… Der Mönch scheint mehr drauf zu haben, als Polizisten zu foltern und als `Tempel Terrorist` zu walten, wie die ROT Käpplis behaupteten..

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