Umfrage: PM sollte Abgeordneter sein, Senat gewählt

Nach einer kürzlich erstellten Umfrage, soll der Premierminister entgegen derzeitigen Verfassungsentwürfen aus den Abgeordenten des Parlaments gewählt werden, der Senat soll ebenfalls gewählt und nicht eingesetzt werden.

Ein Ausschuss der CDC, das mit der Ausarbeitung der neuen Verfassung beschäftigt ist, veröffentlichte die Zahlen einer Umfrage des Nationalen Statistikamtes und des King-Prajadhipok-Instituts, bei der zwischen dem 5. und 11.Januar 5800 Personen in ganz Thailand befragt wurden.

Über die Hälfte, fast 69 Prozent, der Befragten sprachen sich für einen Premierminister aus, der der Vorsitzender einer Partei oder ein gewählter Abgeordneter ist, während 54,6 Prozent der Meinung waren, ein Premierminister solle nach amerikanischem Vorbild nicht länger als acht Jahre dieses Amt ausüben können.

Fast zwei Drittel der Befragten, über 62 Prozent, sprachen sich für einen gewählten Senat aus. Zur Zeit ist geplant,dass alle Senatoren direkt oder indirekt bestellt werden.

95,2 Prozent der Befragten wünschen sich nach Schweizer Vorbild bei Themen mit nationalem Interesse ein Referendum.

Am wenigsten Zustimmung, 18 Prozent, bekamen die Vorschläge, die Todesstrafe abzuschaffen, dass alle Nationalitäten in Thailand dieselben Rechte genießen (20,3 Prozent) und dass der Zeitraum, in denen Abgeordnete im Parlament sitzen dürfen, verkürzt werden (37,8 Prozent).

CDC-Sprecherin Thawilwadee Bureekul sagte, die Umfrageergebnisse hätten insgesamt gezeigt, dass der Verfassungsentwurf, soweit im Januar bekannt, bei den Befragten zwischen 60 und 70 Prozent Zustimmung habe.

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33 Kommentare zu Umfrage: PM sollte Abgeordneter sein, Senat gewählt

  1. berndgrimm sagt:

    Rolf46: Die von eigenen Gnaden ohne jede Wahlviehbeteiligung an die Macht geputschten Viehhalter taugen doch noch viel weniger als das von ihnen langzeitverarschte Wahlvieh..

    Die lassen inzwischen ihr “Wahlvieh” nicht einmal mehr an Wahlurnen, welche sie als typische Viehhalter ohne Rechts- und Unrechtsbewusstsein nicht zuvor schon derart manipuliert haben, dass bei vielleicht irgendwann doch nicht mehr zu verhindernden Wahlen nur noch das von ihnen gewünschte und vorbestimmte Ergebnis herauskommen kann..

    Auch die schönste Belletristik ändert nichts an den Fakten!
    Manipuliert wird das Wahlvieh vom Metzger in Dubai
    der sich die Filetstücke herausgeschnitten hat bevor
    seine Herde weiss was läuft und sich dann als Hirte verkaufen lässt!

    Fakt ist auch:
    Der grosse Führer ist immer nur durch seinen eigenen Grössenwahn
    an der Macht gescheitert:
    So war es 2006 bei ihm selbst 2008 bei seinem Koch Samak
    und seinem Schwager Somchai und schliesslich 2014 bei seinem
    Nummerngirl Yingluck!
    Thaksin selbst könnte heute noch in seiner 4.Legislaturperiode
    Thailand beherrschen wenn er sich nicht selbst durch seine
    Egomanie zu Fall gebracht hätte.

      (Zitat)  (Antwort)

  2. emi_rambus sagt:

    Rolf46: Eine im Dezember 2001, also nach weniger als einem Jahr Regierungszeit durchgeführte Umfrage bescheinigt Thaksin in Bezug auf drei seiner Versprechen eine große Zufriedenheit:

    Wie oft wird das denn immer wieder hochgewuergt? Da ist ja jetzt schon die Galle dabei!
    http://666kb.com/i/cww0w2yi0c9m0mul2.jpg
    Gemaess Gesundheitsentwicklungsplan gab es schon seit 1961 \’freie Gesundheitsfuersorge\‘ fuer alle!
    Das galt von Anfang an fuer alle Thailaender in allen staatlichen Einrichtungen (Krankenhaeuser, Anamais).
    Das Versorgungsnetz, insbesondere im laendlischen Raum (zB Isaan und Nordthailand, aber auch im Sueden!) war aber noch nicht dicht genug.
    Wenn jeder etwa 100 km weit fuhr, konnte er teilhaben. Das war natuerlich nicht zumutbar.
    So waren bis etwa Ende 2001 71% in zumutbarer Entfernung abgedeckt! Bis 2004 sollte eine Abdeckung von 94,3 % erreicht werden. Das fuehrte zu einer Kostenerhoehung von 85 MrdTB/a(von 75 auf 160 MrdTB/a).
    Das Geld war in der Finanzplanung vorgesehen und im Haushaltsplan eingeplant!
    Das wusste natuerlich keiner von Takkis-„Waehlergruppe“.
    Der verkaufte ihnen das, was schon da war(!) , nur noch oertlich naeher gebracht wurde, als etwas neues und verlangte dafuer 30 TB/Behandlungsfall. Natuerlich auch von denen, die schon Jahrzehnte fuer umsonst daran teilhaben konnten.
    Und …. keiner merkte etwas! Takki kann seine „Waehlergruppe“ sehr gut einschaetzen.
    Die 3-5 MrdTB Mehr-Einnahmen pro Jahr deckten natuerlich nicht die Mehrkosten (85 Mrd/a; bei 100% Deckung bis zu 145MrTB/a). Sie wurden aber in gleicher Hoehe am Gesundheitsbudget gekuerzt.
    Und schon wieder schrie die „Waehlergruppe“ „Hurra!“
    Die Mittel wurden sogar noch weiter gekuerzt, bzw nicht angehoben, wodurch die KHs darauf angewiesen sind , auf sehr bedenkliche Einnahmequellen zurueckzugreifen!

      (Zitat)  (Antwort)

  3. Rolf46 sagt:

    berndgrimm: Die Krux in Thailand ist fehlender Gemeinsinn und fehlendes Recht/Unrechtbewusstsein
    besonders seines Wahlviehs.

    Die von eigenen Gnaden ohne jede Wahlviehbeteiligung an die Macht geputschten Viehhalter taugen doch noch viel weniger als das von ihnen langzeitverarschte Wahlvieh..

    Die lassen inzwischen ihr „Wahlvieh“ nicht einmal mehr an Wahlurnen, welche sie als typische Viehhalter ohne Rechts- und Unrechtsbewusstsein nicht zuvor schon derart manipuliert haben, dass bei vielleicht irgendwann doch nicht mehr zu verhindernden Wahlen nur noch das von ihnen gewünschte und vorbestimmte Ergebnis herauskommen kann..

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      und du wirst es nicht glauben, die Thais stört das scheinbar nicht. Die wären mit dem momentanen Zustand auf Jahre hinaus zufrieden. Lediglich die Politiker, die dadurch nicht mehr an die Macht kommen, regen sich auf. Das kann sich natürlich schnell ändern, wenn es den Thais schlechter gehen sollte, aber solange Prayuth auf Forderungen reagiert,
      wird da nichts passieren.

        (Zitat)  (Antwort)

  4. Rolf46 sagt:

    Hanseat: Eine Krankenversorgung für alle nicht Versicherten war bestimmt nicht schlecht gemeint.
    Langsam kristallisiert sich aber heraus, warum ein Thaksin solch ein Herz für die nicht Versicherten hatte. Die von der öffentlichen Hand dafür bereitgestellten Mittel unterlagen keiner Kontrolle und konnten und wurden, wie es momentan aussieht, genüsslich in andere Taschen (teilweise) umgeleitet.

    Moin Hanseat,

    ..ob die für die Krankenversicherung bereitgestellten Gelder keiner Kontrolle unterlagen, weiss ich nicht. Du kannst kann das also behaupten , ohne es konkret beweisen zu müssen ..und ich kann auch nicht mit einem Gegenbeweis dienen.

    Mängel gibt es bei jedem Projekt. Bei der Krankenversicherung für alle besteht der größte Mangel darin, dass nur Geld zur Verfügung steht, um damit eine bescheidene Grundversorgung sicherzustellen. Organisiert war und ist das Ganze schon recht gut, denn die Gelder werden nach einem Verteilerschlüssel den jeweils mit einem oder mehr staatlichen Krankenhäusern versorgten Bezirken zur Verfügung gestellt und die Summe richtet sich nach der Anzahl der in den Bezirken angemeldeten Personen.
    Immerhin trotz eventueller korruptionsbedingter Geldabflüsse noch viel besser als das Nichts zuvor..

    In einem Korruptionskulturland tun sich bestimmt auch bei der Krankenversorgung an manchen Stellen „Abzapfmöglichkeiten“ von Geldern auf, aber im Großen und Ganzen kommt das Geld doch an den dafür vorgesehenen Stelle an. Dort kennt man schließlich auch die in den eigenen Bezirken gemeldeten Personenzahlen und es kann deshalb leicht nachgerechnet werden, ob für diese bekannte Personenzahl der dafür zu zahlende Festbetrag auch korrekt von der staatlichen Stelle überwiesen wurde.

      Rolf46(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

  5. berndgrimm sagt:

    Rolf46: Obwohl Thaksin als rigoroser Verfechter von Recht und Ordnung auftrat, verstand er es, ein System von Abhängigkeiten aufzubauen, das es ihm ermöglichte, seine Ziele rigoros durchzusetzen.

    Dies ist doch eine schöne Umschreibung der mafiösen Kriminalisierung
    von Polizei und DSI.

    ben: Am Anfang, habe ich auch gedacht, dass Thaksin positive Veränderungen für die Armen bringt.

    Ich war von 1993 als ich ihn traf (bevor er offiziell in die Politik ging)
    bis ca 2003 begeistert von ihm!
    Danach gings bergab!
    DieDiskrepanz zwischen Reden und Handeln
    sowie seine zunehmende Egomanie liessen
    mich schon lange vor Ample Rich, dem Drogenkrieg
    und den in Säure aufgelösten Aktivisten
    zu seinem Gegner werden.
    Ich war 2006 genauso wie die absolute Mehrheit der
    denkenden Menschen hier für seine Absetzung.
    Leider ging die nicht weit genug und auch jetzt
    sehe ich nicht dass man seine Rückkehr an die
    Macht mit neuen Marionetten wirkungsvoll
    verhindern kann.
    Die Krux in Thailand ist fehlender Gemeinsinn
    und fehlendes Recht/Unrechtbewusstsein
    besonders seines Wahlviehs.

      (Zitat)  (Antwort)

  6. ben sagt:

    Rolf46:

    Eine im Dezember 2001, also nach weniger als einem Jahr Regierungszeit durchgeführte Umfrage bescheinigt Thaksin in Bezug auf drei seiner Versprechen eine große Zufriedenheit:
    Das Vorhaben, eine Krankheitsversorgung zum Pauschalpreis von 30 Baht anzubieten, sehen 72% der Bevölkerung als erfüllt an. 64% sind zufrieden mit dem Stand des Projektes „Eine Million Baht für jedes Dorf” und 52 Prozent äußerten sich positiv zu der Kampagne „Eine Provinz, ein Produkt”…

    Logisch… da war ja noch alles neu und nur ein paar wenige konnten sich ausrechnen, wo es enden wird..
    Am Anfang, habe ich auch gedacht, dass Thaksin positive Veränderungen für die Armen bringt.. – dem war nicht so – hat sich spätestens mit dem steuerfreien Verkauf der Telekom Firma an Singapore gezeigt und später immer mehr!
    Vom Krieg gegen Drogen etc. gar nicht zu sprechen…

      (Zitat)  (Antwort)

  7. Rolf46 sagt:

    ben: Thaksin hat nicht wieder gewonnen, weil er dem Volk die Versprechen erfüllte, sondern, weil er sich ein perfektes System mit Bestechung und Unterdrückung aufbaute..

    Eine im Dezember 2001, also nach weniger als einem Jahr Regierungszeit durchgeführte Umfrage bescheinigt Thaksin in Bezug auf drei seiner Versprechen eine große Zufriedenheit:

    Das Vorhaben, eine Krankheitsversorgung zum Pauschalpreis von 30 Baht anzubieten, sehen 72% der Bevölkerung als erfüllt an. 64% sind zufrieden mit dem Stand des Projektes „Eine Million Baht für jedes Dorf” und 52 Prozent äußerten sich positiv zu der Kampagne „Eine Provinz, ein Produkt”.
    Doch die Umfrage zeigt auch, auf welchen Gebieten die Regierung ihre Hausaufgaben noch nicht gemacht hat: Arbeitslosigkeit, fallende Agrarpreise, Drogenprobleme, Unfähigkeit der Polizei, Verbrechen aufzuklären, Absagen von Kabinettsterminen, parteiinterne Querelen sowie ständige wirtschaftliche Probleme.

    Obwohl Thaksin als rigoroser Verfechter von Recht und Ordnung auftrat, verstand er es, ein System von Abhängigkeiten aufzubauen, das es ihm ermöglichte, seine Ziele rigoros durchzusetzen.
    Quelle: http://www.clickthai.de/Land/Staat/staat.html

      (Zitat)  (Antwort)

    • Hanseat sagt:

      Moin Ralf,
      du sagst folgendes: „..Das Vorhaben, eine Krankheitsversorgung zum Pauschalpreis von 30 Baht anzubieten, sehen 72% der Bevölkerung als erfüllt an. 64% sind zufrieden mit dem Stand des Projektes „Eine Million Baht für jedes Dorf” und 52 Prozent äußerten sich positiv zu der Kampagne „Eine Provinz, ein Produkt”.“

      Eine Krankenversorgung für alle nicht Versicherten war bestimmt nicht schlecht gemeint.
      Langsam kristallisiert sich aber heraus, warum ein Thaksin solch ein Herz für die nicht Versicherten hatte. Die von der öffentlichen Hand dafür bereitgestellten Mittel unterlagen keiner Kontrolle und konnten und wurden, wie es momentan aussieht, genüsslich in andere Taschen (teilweise) umgeleitet.
      Einer, der das in die Öffentlichkeit bringen wollte, ist gerade von Thaksins Vertreter in der momentanen Regierung auf einen Fliegenklatschenposten versetzt worden. Selbst unser angeblich so mächtige Kriegherr ist gegen Thaksin nicht mächtig genug, um diese Sache klären zu lassen.
      Mit dem Programm „OTOP“ muss man auch vorsichtig umgehen. Überall wurden tolle Läden zum Verkauf dieser örtlichen Produkte errichtet. Zu Beginn der OTOPs war ich auch mit einer Reisegruppe in einem dieser Läden. Die dort angebrachten Klimaanlagen setzten den Laden in ein Grönlandklima. Also, große Investitionen, die bestimmt wieder keiner kontrollieren konnte. Heute stehen die meisten dieser „Prachtbauten“ leer in der Gegend herum. Nachhaltigkeit war mal wieder nicht gegeben.
      Du sprichst von der 1 Million pro Dorf? Nun, was ist daraus geworden?
      Vielleicht könntest du zu dem Entschluss kommen, der Hanseat meckert hier nur herum? Darauf darf ich vielleicht auf die Entwicklungsarbeit des Monarchen (als er noch unter vollem Saft stand) verweisen. Er kennt seine Pappenheimer. Vor Ort Projekte anstoßen um anschließend auch selber die Ergebnisse zu beurteilen oder durch von ihm ernannte Experten beurteilen zu lassen. Da hat zumindest das Wort „Nachhaltigkeit“ seine Berechtigung.
      Wenn eine so große Zahl von Thais so begeistert waren, unter dem Füllhorn des Bobbeles gestanden zu haben, vergiss bitte nicht die vielen Experten, die bei den nach fünf Jahren fälligen Rückzahlungen nichts auf der hohen Kante hatten. Uns Bobbele hatte sich ja wie bekannt vom Acker gemacht und der derzeit regierende Abhisit bekam die Prügel der Roten Heerscharen. Wer wohl für die stattgefundene Gehirnwäsche dieser Rotlinge zuständig war, dass diese Leutchen nicht nur glaubten sondern auch heute noch davon überzeugt sind, dass der Abhisit ihnen das Geld aus den Taschen gezogen hätte.

        (Zitat)  (Antwort)

  8. Rolf46 sagt:

    Hanseat: Moin Rolf,
    vorweg bin ich erstaunt, dass du YLs Reisprogramm als missraten benennst. Gerne hätte ich von dir gehört, wieso du zu dieser Meinung gekommen bist?

    Moin Hanseat,

    „Wieso“ fragst du ? Weil ich sowieso gegen sämtliche Subventionsprogramme bin, denn wenn Regierungen damit arbeiten, ist nichts mehr mit freier Marktwirtschaft, sondern alles verkommt nach und nach zu einer sozialistischen Planwirtschaft. Die DDR lässt dann grüßen und damit auch die Staatspleite.

    Wenn aber ausschließlich und ausnahmsweise mal die relativ armen, weil kleinen Reisbauern in Thailand gefördert werden sollten, hätte es von Anfang an eine Begrenzung der Aufkaufmengen pro Reisbauer geben müssen, damit sichergestellt werden kann, dass die Hilfen nur die wirklich „Bedürftigen“ erreichen.

    Wenn jedoch die gesamte Reisernte Thailands zum überhöhten Preis aufgekauft werden soll, ist das der komplette Wahnsinn. Ganz abgesehen davon, dass dann auch mit Betrügereien in ganz großem Umfang zu rechnen ist.
    Wer also so etwas als Verantwortlicher „verbricht“, muss nach meiner Meinung sofort wegen Unfähigkeit oder sogar geplanter Schädigung der Nation von seinem Regierungsposten entfernt werden.

    Hanseat: Du bist der festen Meinung, dass das Reisprogramm nicht auf Ewigkeit ausgelegt war und zu jeder Zeit gekürzt oder gekündigt werden könnte.

    Auf welche Zeit das Programm ausgelegt war, weiß ich nicht. Aber bei absehbar ins Uferlose abdriftenden Kosten oder bei erkennbarer Unverkäuflichkeit der Lagerware zu einigermaßen „erträglichen“ Preisen wäre es natürlich auch zu kürzen oder ganz zu streichen gewesen. Einfach weitermachen bis zur Staatspleite wäre wohl auch Yingluck nicht gelungen..

    Hanseat: Noch so eine Dummheit der YL, ohne Not hatte sie das Parlament entmachtet, womit die Demokratie entmachtet wurde. Ohne Parlament keine Demokratie.

    Thailand hatte auch mit Parlament doch nie eine richtige Demokratie, sondern immer nur eine Scheindemokratie unter Aufsicht des sich nicht von den Parlamentariern kontrollieren lassenden Militärs.

    Yingluck hatte auch nicht „ohne Not“ das Parlament aufgelöst, sondern sie war machtpolitisch schon sehr in Not und konnte nicht mehr frei genug schalten und walten. Auch nicht mehr ausreichend Geld zur Bezahlung der Reissubventionen aus dem Staatshaushalt abzweigen..
    Deshalb setzte sie auf schnelle Neuwahlen, um sich dadurch vom Volk mittels ..absehbarem.. Wahlsieg erneut eine klare Legitimation für ihre geplanten Maßnahmen zu verschaffen und auch wieder Gewalt über die Staatskasse zurück zu erlangen.
    Ohne den Putsch des Militärs wäre das auch mit ziemlicher Sicherheit gelungen.

      Rolf46(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

    • Hanseat sagt:

      Moin Ralf,
      du schreibst u. a.: „…Yingluck hatte auch nicht “ohne Not” das Parlament aufgelöst, sondern sie war machtpolitisch schon sehr in Not und konnte nicht mehr frei genug schalten und walten. Auch nicht mehr ausreichend Geld zur Bezahlung der Reissubventionen aus dem Staatshaushalt abzweigen..“

      Ist es nicht so, dass, solange ein Parlament vorhanden ist, das Parlament einen Nachtragshaushalt verabschieden kann?

      Ist es nicht so, dass die YL das Parlament auflöste, um das geschasste Amnestiegesetz, welches den geliebten Bruder eine weiße Wester überstülpen sollte, um doch noch Gesetzeskraft erlangen zu erreichen? Genau sechs Monate nach Ablehnung durch den Senat hätte YL die Möglichkeit gehabt, allein, ohne den Senat, das Amnestiegesetz zu unterzeichnen. Nur sind ihr die Wandertage des „bösen“ Suthep dazwischen gekommen.

      Weiter sagst du: „..Wenn aber ausschließlich und ausnahmsweise mal die relativ armen, weil kleinen Reisbauern in Thailand gefördert werden sollten, hätte es von Anfang an eine Begrenzung der Aufkaufmengen pro Reisbauer geben müssen, damit sichergestellt werden kann, dass die Hilfen nur die wirklich “Bedürftigen” erreichen…“

      Genau damit gehe ich kongruent mit dir, leider haben aber hauptsächlich die politischen Eliten die 15.000THB/t erhalten. Viele der armen Bauern weilen jetzt nicht mehr unter uns, weil sie materiell und finanziell am Abgrund standen.

      Wir haben durch diese unmögliche Aktion der großen Demokratin nicht nur einen Schuldenberg als Nachlass erhalten, der Titel des ersten Reisproduzenten in der Welt ist den Bach hinunter gegangen. Ok, so verhilft eine von der UDD gestützten Partei die richtigen Klienten zu den versprochenen Mitteln.

      Nebenbei, als der „böse“ und „undemokratisch“ an die Macht gekommene Abhisit (Behauptung der einzigen Demokraten in T) der Bevölkerung das von ihm erdachte Rentenprogramm für die ab sechzig Jahre alten Thais verkündigte, wedelte aus dem fernen Dubai uns Bobbele mit der Mitteilung, er würde, wäre er noch an der Macht, den Grundbetrag auf 2.000 THB/Monat festlegen.
      Ok, 2.000 THB wären auf jeden Fall mehr als die damals 500 THB, nur, sie hätten auch bezahlt werden müssen. Als die YL anschließend die 500 auf 600 THB/Monat erhöhte, fand ich es durchaus in Ordnung. Nachfolgende Regierungen hätten dann die Möglichkeit, wenn der Haushalt es zulässt, weite Erhöhungen zu verkünden.

      Wie sieht es mit dem Gesundheitssystem aus? Unter Abhisit wurde die Zuzahlung abgeschafft. Unter YL wurde veranlasst, dass bei jedem Hospitalbesuch 30 Baht zu entrichten sei.
      Wer im Moment die Nachrichten verfolgt, kann schreckliche Zustände über den Verbleib der Mittel vernehmen. Ein hoher Beamte aus dem Gesundheitsbereich wurde von seinem momentanen Minister (er stammt aus dem Thaksin-Stall???) entlassen und auf einen Fliegenklatschenposten versetzt. Warum? Nun, er hatte versucht, die verschlungenen Wege der Gesundheitsmittel in die Öffentlichkeit zu bringen. Leider hat bis dato uns neuer General sich nicht für die Aufarbeitung dieser Vorwürfe eingesetzt. Leider unterstützt er, bis dato, die Weisungsbefugnis des Ministers. Thaksin lässt grüßen!

        (Zitat)  (Antwort)

  9. ben sagt:

    Rolf46:

    1 ….Wer vor den Wahlen jedoch zu viel verspricht und seine Versprechen nicht einhalten kann, wird später nicht wieder gewählt. Thaksin wurde wieder gewählt.. Demnach wird er wohl genügend seiner Versprechungen eingehalten haben.

    2 …Der Putsch mit der jetzt laufenden Langzeit-Gehirnwäsche durch das Militärregime hat mit Demokratie und Volkswillen überhaupt nichts zu tun…

    3 …Auch Yinglucks missratenes Reis-Subventionsprogramm hätte Thailand nicht in die totale Pleite geführt oder untergehen lassen, wie von ihren Gegnern immer behauptet wird….

    ..Das war ja nicht für die Ewigkeit festgeschrieben und hätte bei tatsächlichem Aufkommen ernsthafter Finanzprobleme geändert, gekürzt oder ganz gestrichen werden können….

    LIEBSTER PR,
    der langen Rede kurzer Sinn – alles wieder die typischen Verdrehungen eines Thaksin Jodlers!

    1. Thaksin hat nicht wieder gewonnen, weil er dem Volk die Versprechen erfüllte, sondern, weil er sich ein perfektes System mit Bestechung und Unterdrückung aufbaute.. speziell Polizei und in den Behörden wurden nur Thaksin Leute gesetzt und wer gegen ihn war wurde ausgemerzt!

    2. behauptet auch kein Mensch – nur ist diese Gehirnwäsche im Vergleich zu den Radio Stationen und Thaksins TV / Medien Präsenz wohl eher ein Kleck..
    Zudem wird offen über alles diskutiert, was ja kaum so als Gehirnwäsche bezeichnet werden kann – mit der einzigen Ausnahme, dass Thaksin und seine Gefolgsleute aus dem System verschwinden soll..

    3. typisches Piroutten Rolfi Argument… es wurde oft versucht das Projekt zu stoppen und auf Korruption aufmerksam zu nachen – die Parlamentarier wurden von ihren Posten entfernt – sollte doch eigentlich soger PR wissen??

      (Zitat)  (Antwort)

  10. Rolf46 sagt:

    exil: Ich denke das bei “FREIEN” Wahlen in Thailand immer nur Populisten gewinnen würden..

    Wenn Politiker das versprechen, was sie für das Wahlvolk bei einem eventuellen Wahlsieg tun wollen, werden sie von ohnehin chancenlosen Mitbewerbern stets als populistisch bezeichnet.
    Was ist denn überhaupt ein Populist ? Nach meiner Meinung jeder Politiker, der den Wähler verspricht, bei einem Wahlsieg etwas zu tun, was höchstwahrscheinlich einer Mehrzahl der Wähler gefällt bzw. was diese für richtig halten.

    Deshalb wird praktisch jeder Politiker vor den Wahlen zum Populisten, denn nur wenn er etwas verspricht, was die vermeintliche Mehrheit will, hat er und seine Partei auch die Chance so populär zu werden, dass er /sie die Stimmen dieser Mehrheit erhält.

    Wer vor den Wahlen jedoch zu viel verspricht und seine Versprechen nicht einhalten kann, wird später nicht wieder gewählt.
    Thaksin wurde wieder gewählt.. Demnach wird er wohl genügend seiner Versprechungen eingehalten haben. Das Volk hat ihn nicht abgewählt, sondern er wurde weggeputscht…Das geschah nachweislich gegen den Willen des Volkes, was besonders daran zu erkennen war, dass bei der ersten sich dazu bietenden Gelegenheit Thaksins Nachfolger und Yingluck sozusagen als seine Stellvertreter mit großer Mehrheit gewählt wurden.

    Der Putsch mit der jetzt laufenden Langzeit-Gehirnwäsche durch das Militärregime hat mit Demokratie und Volkswillen überhaupt nichts zu tun und man kann davon ausgehen, dass alles was jetzt vom Militärregime unternommen wird, nur dazu dient, Augenwischerei mit Hilfe einer getürkten Demokratie-Show zu betreiben und die Machtposition derjenigen zu festigen, welche sich von den völlig antidemokratisch eroberten Fleischtöpfen natürlich nicht wieder demokratisch entfernen lassen wollen.

    Auch Yinglucks missratenes Reis-Subventionsprogramm hätte Thailand nicht in die totale Pleite geführt oder untergehen lassen, wie von ihren Gegnern immer behauptet wird. Das war ja nicht für die Ewigkeit festgeschrieben und hätte bei tatsächlichem Aufkommen ernsthafter Finanzprobleme geändert, gekürzt oder ganz gestrichen werden können.
    Jetzt bestimmen die Militärs und die von ihnen „Eingesetzten“, wie das Steuergeld verpulvert wird und nachdem sie selbst ordentlich auf ihre Kosten gekommen sind, versuchen sie dann beim Volk ..wie jeder andere Populist es auch machen würde .., mit kräftiger Eigenreklame und populistischen Projekten zu punkten.

    Einem Erfolg der von Prayuth ständig durchgeführten Gehirnwäsche fürs Volk traut man aber immer noch nicht so ganz über den Weg. Freie Wahlen mit nicht vom Militärregime vorsortierten Politikern gibt es deshalb noch lange nicht..

    Es besteht aus Sicht der Militärjunta nämlich die Gefahr, dass eine Partei plötzlich einen rot angestrichenen Mülleimer mit der Aufschrift „Thaksin“ für die nächste freie Wahl kandidieren lässt .. und trotz aller bisher von den Putschisten durchgeführten Gehirnwäsche-Aktivitäten würde das Volk mehrheitlich wieder für die neue Thaksin-Inkarnation stimmen.. 8)

      Rolf46(Quote)  (Reply)

      (Zitat)  (Antwort)

    • egon weiss sagt:
      • STIN STIN sagt:

        hier wird unser deutsches Wahlsystem ein wenig negativ dargestellt :-)

          (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Wenn Politiker das versprechen, was sie für das Wahlvolk bei einem eventuellen Wahlsieg tun wollen, werden sie von ohnehin chancenlosen Mitbewerbern stets als populistisch bezeichnet.

      kann man so nicht sagen. Wenn aber Politiker, wie Yingluck, Haider usw. – Wahlversprechen machen, die ein Land in den Ruin treiben – dann kann man von Populismus sprechen. Finanzierbare kluge Projekte, die nicht nur dem Wahlvolk zugute kommt, sondern z.B. auch Kindern, Minderheiten usw. – ddann kann man nicht von Populismus sprechen.

      Wer vor den Wahlen jedoch zu viel verspricht und seine Versprechen nicht einhalten kann, wird später nicht wieder gewählt.

      sollte so sein. Wäre ich mir in TH aber nicht so sicher. Aber hätte man Yingluck weiterwursteln lassen, wäre TH nachhaltig geschädigt, ca. auf 50 Jahre.
      Sie hätte einen Billionenkredit aufgenommen – angeblich für den Ausbau des Schienennetzes, hätte damit aber sicherlich erstmal die Resigelder ausgezahlt und
      der Isaaner hätte sie wiedergewählt.

      Was ist denn überhaupt ein Populist ? Nach meiner Meinung jeder Politiker, der den Wähler verspricht, bei einem Wahlsieg etwas zu tun, was höchstwahrscheinlich einer Mehrzahl der Wähler gefällt bzw. was diese für richtig halten.

      nein, ein Populist verspricht niemals allen Gruppen etwas, sondern nur jener Gruppe, die er für die Mehrheit hält, damit er sicher gewinnt. Thaksin hat sich dazu die Reisbauern ausgesucht, weil er wusste – die stellen die Mehrheit. Was hat ein Kautschuk-Pflanzer im Süden von Reissubventionen, oder was hat ein Südthai von einem Mikrokredit, Kreditkarte für Reisanbau usw.

      Ich weiss nicht, was man mit Politiker in einer Demokratie machen sollte, die offen korrupt sind, das Volk diese aber immer wieder wählt. Gleich wie Erdogan in der Türkei.

      Es besteht aus Sicht der Militärjunta nämlich die Gefahr, dass eine Partei plötzlich einen rot angestrichenen Mülleimer mit der Aufschrift “Thaksin” für die nächste freie Wahl kandidieren lässt .. und trotz aller bisher von den Putschisten durchgeführten Gehirnwäsche-Aktivitäten würde das Volk mehrheitlich wieder für die neue Thaksin-Inkarnation stimmen..

      da hat Prayuth ja schon vorgesorgt. Er erklärte dazu: dann wird wieder geputscht :-)

      Diesmal bin ich überzeugt, das die neue Elite unter Thaksin keinen Fuss mehr in die Politik Thailand bekommt. Ich kann nicht sagen, das mich das traurig stimmt.

        (Zitat)  (Antwort)

    • Hanseat sagt:

      Rolf46 sagte am 11. März 2015 um 6:02 pm u. a.:
      „..Auch Yinglucks missratenes Reis-Subventionsprogramm hätte Thailand nicht in die totale Pleite geführt oder untergehen lassen, wie von ihren Gegnern immer behauptet wird. Das war ja nicht für die Ewigkeit festgeschrieben und hätte bei tatsächlichem Aufkommen ernsthafter Finanzprobleme geändert, gekürzt oder ganz gestrichen werden können…“

      Moin Rolf,
      vorweg bin ich erstaunt, dass du YLs Reisprogramm als missraten benennst. Gerne hätte ich von dir gehört, wieso du zu dieser Meinung gekommen bist?
      Bestimmt könnten wir Zwei uns dahin einigen, dass ein gewinnbringendes Reisförderprogramm für die Reisbauern durchaus förderlich sei. Was ist denn nach deiner Meinung aus dem Ruder gegangen?
      Du bist der festen Meinung, dass das Reisprogramm nicht auf Ewigkeit ausgelegt war und zu jeder Zeit gekürzt oder gekündigt werden könnte.
      Nur, so sehe ich es, sie, die YL, hatte überhaupt keine Ahnung über das, was sie mit dem Reisprogramm losgetreten hatte. Sie hat nie mitbekommen, dass das ganze Reisprogramm in die Hose gegangen war. Noch heute behauptet sie vor dem Gericht, die YL, dass das Programm besten lief, viele arme Reisbauern einen sozialen Sprung nach oben empfingen und das ganze Programm sehr transparent angelegt war.
      Im Gegensatz zur YL hast du zumindest erfahren, dass das Reisprogramm missraten war.
      In 2014 hatte YL schon keine ausreichenden Mittel, die Ernte aus 2013 den „armen“ Reisbauern wie versprochen zu vergüten.
      Die tatsächlich gut weggekommenen Reisfarmer waren die großen Landbesitzer die auch politisch Macht haben. Die haben ihre 15.000 THB/t erhalten. Die Masse der Kleinbauern, die dann auch noch die Kreditkarte unserer Ex-Landesmutter in Anspruch nahmen, blieben auf die Löhnung der gelieferten Reismenge auf dem Trocknen.
      Mahner, wie der damals der YL zur Seite gestelltem Präsidenten des Rechnungshofes, wurde von der dümmlichen Vorgesetztin zum Fliegenklatschen abgestraft und ein neuer, von Thaksin handverlesener Nachfolger inthronisiert. Der Neue konnte angeblich nichts ungewöhnliches Feststellen, was ja auch nicht gewünscht war. Nur, dass dieser geschasste Ex-Präsident demokratisch das dafür befindliche Gericht um Prüfung bat, führte zur Amtsenthebung der Dümmlichen, du weißt schon!
      Noch so eine Dummheit der YL, ohne Not hatte sie das Parlament entmachtet, womit die Demokratie entmachtet wurde. Ohne Parlament keine Demokratie.
      Natürlich hatte sie sich schon was dabei gedacht, da sie mittlerweile auch gesehen hatte, dass die Kassen auf wundersame Weise sich lehrten, blieb nur noch die Schließung des Parlamentes über. Ohne Parlament konnte nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen neue Mittel bestimmt werden. Dann kamen ihr noch die Wandertage des Sutheps zur Hilfe, wie sie den dummen Rothemden glaubhaft per Gehirnwäsche einbläute, dass durch die Sperrung der Zugänge zu einigen Ministerien die Auszahlungen nicht getätigt werden konnten. Seit wann werden Bargeldsummen per Boten aus dem Finanzministerium zum betreffenden Reisbauern überbracht? Ok, dumme Rothemden glauben es.

        (Zitat)  (Antwort)

  11. Rolf46 sagt:

    STIN: Alle Wahlversprechen, die eine Partei machen möchte, müssen der EC und/oder NACC vorher vorgelegt werden.

    Damit erhält EC und/oder NAC dann die Möglichkeit, selbst wesentlichen Einfluß darauf nehmen zu können, welche Partei bei der Wahl erfolgreich sein darf.
    Ob etwas finanzierbar ist und unter welchen Voraussetzungen das ggf. der Fall ist, ist nicht einfach zu errechnen, sondern das ist zum großen Teil auch Ansichtssache..

    Optimisten halten ein Projekt für problemlos finanzierbar, währen Pessimisten es als totale Katastrophe bezeichnen. Und parteiische Gutachter werden natürlich auch zu den von ihnen oder ihren Auftraggebern angestrebten Ergebnissen kommen. Wenn es sich bei diesen Gutachtern/Kommissionen dann auch noch um „Eingesetzte“ handelt , kommt in jedem Fall genau das als Urteil heraus, was diejenigen Hoheiten/Obrigkeiten erwarten, welche solche Gutachterkommissionen eingesetzt haben.

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Ob etwas finanzierbar ist und unter welchen Voraussetzungen das ggf. der Fall ist, ist nicht einfach zu errechnen, sondern das ist zum großen Teil auch Ansichtssache..

      beim Reisprojekt Yinglucks hat man das können. Sämtliche Experten – auch neutrale Uni-Professoren haben davor gewarnt und ein Scheitern vorausgesagt. Man kann Wahlversprechen schon recht gut einschätzen, wieviel es in etwa kostet. Auf jeden Fall würde ich Geldversprechungen an eine bestimmte Gruppe verbieten. Also z.B.: Reisbauern bekommen bei einem Wahlsieg meiner Partei Kreditkarten mit einem Wert von 30.000 Baht – oder: die Regierung kauft den Reis zu einem Garantiepreis von 20 Baht/kg.

      Bei diesen beiden Wahlversprechungen werden lediglich Reisbauern angelockt – das sollte es nicht geben.

        (Zitat)  (Antwort)

  12. exil sagt:

    STIN: wer behauptet denn, das die neue Verfassung mit “guten Absichten” geschrieben wurde?
    Die wird deshalb nue geschrieben, um Populisten wie Thaksin in Zukunft von der Macht fernzuhalten. Das mag nicht sehr demokratisch sein, geht aber in TH wohl nicht
    anders.

    Ich denke das bei „FREIEN“ Wahlen in Thailand immer nur Populisten gewinnen würden, aber da in diesem Land in Zukunft die Kandidaten, die zur Wahl stehen, von der Militärregierung selektiert werden, so wird mit Sicherheit der „RICHTIGE“ gewinnen.

    Aber sonst ist bei dieser Umfrage alles Thai, jeder einzelne Punkt ist wirklich Schei…., aber im Gesamten einfach nur Wunderbar.

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      man könnte das schon demokratisch ausschliessen. Alle Wahlversprechen, die eine Partei machen möchte, müssen der EC und/oder NACC vorher vorgelegt werden.
      Die prüft dann, ob es finanzierbar ist und ob es so den Thais zugute kommt, wie es die Partei denen weis machen möchte.

      Aber da in diesem Land in Zukunft die Kandidaten, die zur Wahl stehen, von der Militärregierung selektiert werden, so wird mit Sicherheit der “RICHTIGE” gewinnen.

      das wird gar nicht gehen. Dann müsste man z.B. auch Neugründungen von Parteien verbieten und kein Thai dürfte ohne Genehmigung des Militärs in die Politik gehen.
      Sollte das passieren, dann könnte man aber auch Wahlen gleich weglassen. Also denke ich nicht, das die jetzige Militärregierung neue Parteien und neue Politiker verbieten wird. Eher wird die DP auch populistisch, aber halt mit finanzierbaren Projekten, wie seinerzeit bei Abhisit.

        (Zitat)  (Antwort)

      • gg1655 sagt:

        Warum sollte in Thailand nicht funktionieren was in Iran schon lange funktioniert.Dort hat der Wächterrat das Sagen wer zu Wahlen antreten darf und wer nicht.In Thailand dann halt ein vom Militär eingesetztes Gremium mit noch unbekanntem Namen.

          (Zitat)  (Antwort)

        • STIN STIN sagt:

          naja, wenn dadurch mafiöse Politiker ferngehalten werden können, sollte es ja keine grossen Probleme geben. Den Thai selbst interessiert das sowieso nicht, höchstens den Westen. Der Thai ist glücklich und zufrieden wenn er irgendwelche Subventionen erhält – wie z.B. Kochgas, Benzin, Strom, Reisgeld usw.

            (Zitat)  (Antwort)

  13. berndgrimm sagt:

    suny:
    In diesem Forum wird es zwar länger – wenn nicht ewig dauern, aber die Gelehrten in Thailand bezweifeln schon die “guten Absichten” mit der neuen Verfassung!

    http://www.bangkokpost.com/news/politics/492626/chaiwat-ncpo-out-of-touch

    http://www.bangkokpost.com/news/politics/492584/charter-bill-trips-public-of-their-rights

    Dummes Zeug, hier dazu meine Kommentare von vorgestern und gestern:

    Während Thaksins Democrazy Aktivisten jede Verfassung der Militär Diktatur ablehnen
    und sich auf ihre Kernkompetenz Leute zu bedrohen und zu terrorisieren konzentrieren,

    zeigt sich Abhisit Vejjajiva als einzig wahrer „Roter“ Demokrat in Thailand
    und erklärt unserem Militärdiktator warum seine zigste Verfassung
    totaler Blödsinn ist und absolut Kontraproduktiv um irgendetwas wie eine
    Demokratie ohne Thaksin hier aufzuführen.

    Ich glaube diese „Verfassung“ hat Prayuth gewollt so machen lassen um die
    politischen Parteien an den Verhandlungstisch zu bekommen.
    Aber da sitzt nur Abhisit….
    Weil Thaksins Democrazy Strategen und ihre Mitkassierer
    an einer Thaksinfreien Demokratie garnicht interessiert sind.

    Es wird weder eine Pheua Thai noch eine UDD ohne Thaksin
    und seinem uns geklauten Geld geben.

    Und die Bayernpartei des Kaisers von Suphanburi
    kann auch nur noch mit Thaksin
    weil Abhisit ja wohl nicht so blöd ist nach der Erfahrung
    von 2008-10 noch mal eine „Koalition“ mit dieser CTP
    einzugehen.

    Ich habe auch diese „Verfassung“ der Militärs nicht ernst genommen,
    weil sich in Thailand ausser den meisten Ausländern und
    den Beziehungslosen eh niemand an irgendwelche Gesetze hält.

    Aber Abhisits Aufschrei kommt wohl deshalb weil Prayuth
    nicht nur die Pheu Thai sondern auch die Demokraten
    zerschlagen will.

    Eigentlich hat er damit ja Recht, denn in Thailand vertritt
    eh jeder nur seine eigenen Interessen.
    Aber eine Demokratie braucht starke Parteien,
    und ich gebe die Hoffnung nicht auf,
    dass auch in Thailand eines fernen Tages einmal eine
    Demokratie möglich sein wird.

    Abhisit sollte seine durchaus vorhandene Sachkompetenz
    nutzen um sich klar von Thaksins Teilzeitterroristen abzusetzen,
    die jede intellektuelle Auseinandersetzung wegen
    chronischer Unterlegenheit aus dem Weg gehen
    und lieber ihre Kernkompetenz benutzen müssen.

    Auch wenn er damit bei Thaksins Wahlvieh nicht punkten kann.
    Aber der Zug ist für ihn eh abgefahren.
    ——–
    555!
    Nachdem Abhisit ihnen mit seiner Kritik an Prayuths geplanten Verfassung
    den Rang abgelaufen hat, mussten Thaksins Lakaien dringend nachlegen!
    Wie blöd sind die eigentlich?
    Nachdem ich mich als Mehrheitspartei dazu entschlossen habe
    diese Militärdiktatur totzuschweigen lasse ich mich doch nicht
    durch den Minderheitenführer dazu verleiten
    auf seine Argumentation aufzuspringen!
    Ja, intellektuell sind Thaksins Hassprediger wirklich nicht weit
    von ihrem hirnlosen Wahlvieh entfernt!
    Bei Kohl hiess die Hirnlosigkeit volksnah!

      berndgrimm(Quote)  (Reply)
    Und jetzt, 3 Tage später springen auch die Nittiratten
    auf den abgefahrenen Zug!
    Diesen Ackademicker könnte man nur dann ernst nehmen
    wenn er nachweisen könnte in den letzten 10 Jahren
    wissentlich nichts von der Realität Thailands wahrgenommen
    zu haben!

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      In diesem Forum wird es zwar länger – wenn nicht ewig dauern, aber die Gelehrten in Thailand bezweifeln schon die “guten Absichten” mit der neuen Verfassung!

      wer behauptet denn, das die neue Verfassung mit „guten Absichten“ geschrieben wurde?
      Die wird deshalb nue geschrieben, um Populisten wie Thaksin in Zukunft von der Macht fernzuhalten. Das mag nicht sehr demokratisch sein, geht aber in TH wohl nicht
      anders.

        (Zitat)  (Antwort)

  14. suny sagt:

    In diesem Forum wird es zwar länger – wenn nicht ewig dauern, aber die Gelehrten in Thailand bezweifeln schon die „guten Absichten“ mit der neuen Verfassung!

    http://www.bangkokpost.com/news/politics/492626/chaiwat-ncpo-out-of-touch

    http://www.bangkokpost.com/news/politics/492584/charter-bill-trips-public-of-their-rights

      (Zitat)  (Antwort)

  15. emi_rambus sagt:

    STIN: bei der Umfrage-Orga selbst mal nachsehen. Müsste ja auf Englisch auch vorhanden sein.

    Danke, aber so genau wollte ich es eigentlich nicht wissen.

      (Zitat)  (Antwort)

  16. emi_rambus sagt:

    STIN: es geht hier weniger um den Ablauf der Umfrage, eher darum – das eine Umfrageergebnis, das für die Junta negativ ausging – publiziert werden konnte.

    Und wie passt denn dann das dazu:

    CDC-Sprecherin Thawilwadee Bureekul sagte, die Umfrageergebnisse hätten insgesamt gezeigt, dass der Verfassungsentwurf, soweit im Januar bekannt, bei den Befragten zwischen 60 und 70 Prozent Zustimmung habe.

    ??
    Das mit der Wahl der Senatoren hatte ich noch vergessen. Laeuft das dann wie in HongKong?
    Auf der Wahlliste stehen dort nur „genehmigte“ Kandidaten.

    STIN: falls die Enthaltungen mitgerechnet werden – glaub ich aber gar nicht so recht. Die Befragten dürften alle ihre Meinung geäussert haben.

    Das habe ich eigentlich so auch nicht geschrieben!
    Wenn es 3 Alternativen gab (Ja, Nein, Enthaltung/weiss nicht) , nenne ich es … Verbloedung, wenn nur ein Wert, veroeffentlicht wird!
    Gibt es eine Quelle, ausser WB und FARANG?

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Gibt es eine Quelle, ausser WB und FARANG?

      bei der Umfrage-Orga selbst mal nachsehen. Müsste ja auf Englisch auch vorhanden sein.

        (Zitat)  (Antwort)

  17. emi_rambus sagt:

    STIN: also kann man scheinbar Umfragen doch etwas trauen, wenn die es wagen – auch für die Regierung negative Ergebnisse zu publizieren.

    Was ist das denn fuer eine Umfrage, bei der offensichtlich nur „Ja“- oder „Nein“-Antworten zulaessig waren und es werden dann die „Enthaltungen nicht aufgezeigt?
    Die Aussage „Am wenigsten Zustimmung, 18 Prozent, bekamen die Vorschläge, die Todesstrafe abzuschaffen“ koennte zB bedeuten , 2%wollten sie beibehaltenund 80 % haben sich bei der Abstimmung enthalten.
    Und, wie genau ist das zu verstehen:
    -„Über die Hälfte, fast 69 Prozent …“
    -„Fast zwei Drittel der Befragten, über 62 Prozent …“
    „ueber die Haelfte“ ist im Normalfall >50%, also zB auch 62%
    und 2/3 sind > 66,666..% , also zB auch 69 %.
    Die Schlussfolgerung der CDC-Sprecherin Thawilwadee Bureekul halte ich fuer voll aus der Luft gegriffen!

      (Zitat)  (Antwort)

    • STIN STIN sagt:

      Was ist das denn fuer eine Umfrage, bei der offensichtlich nur “Ja”- oder “Nein”-Antworten zulaessig waren und es werden dann die “Enthaltungen nicht aufgezeigt?

      es geht hier weniger um den Ablauf der Umfrage, eher darum – das eine Umfrageergebnis, das für die Junta negativ ausging – publiziert werden konnte.

      Was ist das denn fuer eine Umfrage, bei der offensichtlich nur “Ja”- oder “Nein”-Antworten zulaessig waren und es werden dann die “Enthaltungen nicht aufgezeigt?

      falls die Enthaltungen mitgerechnet werden – glaub ich aber gar nicht so recht. Die Befragten dürften alle ihre Meinung geäussert haben.

        (Zitat)  (Antwort)

  18. berndgrimm sagt:

    Über die Hälfte, fast 69 Prozent, der Befragten sprachen sich für einen Premierminister aus, der der Vorsitzender einer Partei oder ein gewählter Abgeordneter ist, während 54,6 Prozent der Meinung waren, ein Premierminister solle nach amerikanischem Vorbild nicht länger als acht Jahre dieses Amt ausüben können.

    Mir ist ausser Thaksin von 2001-2005 kein Thai PM bekannt der überhaupt
    eine ganze Legislaturperiode (4 Jahre) im Amt blieb!
    Ausserdem hat Thaksin gezeigt wie gut man mit Marionetten auch als
    Grossbetrüger vom Ausland aus „regieren“ kann!

    95,2 Prozent der Befragten wünschen sich nach Schweizer Vorbild bei Themen mit nationalem Interesse ein Referendum.

    Jau! Schweizer Stimmbürger Demokratie für Thailand!

    Am wenigsten Zustimmung, 18 Prozent, bekamen die Vorschläge, die Todesstrafe abzuschaffen, dass alle Nationalitäten in Thailand dieselben Rechte genießen (20,3 Prozent)

    Dies zeigt wie wenig Demokratiefähig und Rechtsbewusst die Edelthai sind!
    In einem Land wo ein Eingeborener nur dann vor Gericht landet
    und verurteilt wird wenn er keinen ausländischen Sündenbock für
    seine Tat liefern kann und deshalb eben Beziehungslos ist,
    will man wenigstens Köpfe rollen sehen!
    Hauptsache es sind Andere!
    Und dass die Edelthais sich (mit Recht?) inzwischen allen Ausländern
    gegenüber unterlegen fühlen ist wohl jedem klar der die hiesigen
    „Eliten“ agieren sieht.
    Da hilft nur ein besonderer „Artenschutz“!

      (Zitat)  (Antwort)

  19. STIN STIN sagt:

    also kann man scheinbar Umfragen doch etwas trauen, wenn die es wagen – auch für die Regierung negative Ergebnisse zu publizieren.

      (Zitat)  (Antwort)

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