Die oppositionelle Move Forward Party (MFP) nahm am Freitag den nationalen Verteidigungshaushalt ins Visier und erklärte, der Militärausgabenplan spiegele die sich ändernden Sicherheitsherausforderungen und -bedrohungen nicht wider.
Wiroj Lakkhanaadisorn, ein Abgeordneter der MFP-Liste, äußerte seine Zweifel daran, dass die Ausgaben der Streitkräfte für das Haushaltsjahr 2025 die nationale Sicherheit stärken und die mit Spannung erwarteten Reformen unterstützen würden.
Herr Wiroj behauptete, dass die Armee den unbemannten Luftfahrzeugen (UAVs) nicht genügend Bedeutung beimesse, obwohl das System in großem Umfang bei Militäroperationen und bei der Bekämpfung krimineller Aktivitäten, wie etwa dem Schmuggel von Betäubungsmitteln und Schmuggelware, eingesetzt werde.
Das für die Beschaffung von Anti-Drohnen-Systemen vorgesehene Budget der Armee in Höhe von 540 Millionen Baht spiegele ebenfalls die schlechte Einschätzung der Sicherheitslage wider, sagte er und merkte an, dass die Politik der Armee in Bezug auf UAV-Operationen nicht umfassend sei.
Herr Wiroj kritisierte auch die Zuweisung von 550 Millionen Baht für die Bereitstellung von Positionsfahrzeugen für hochrangige Offiziere und sagte, dass dies als wichtiger erachtet werde als das Wartungsbudget, das nur geringfügig erhöht wurde.
Er wollte wissen, warum das für die militärische Ausbildung vorgesehene Budget trotz einer Reduzierung der Zahl der Wehrpflichtigen im Haushaltsjahr 2025 um 582 Millionen Baht erhöht wurde.
In Bezug auf den Plan der Luftwaffe, Kampfflugzeuge im Wert von 19,5 Milliarden Baht zu beschaffen, forderte er die Luftwaffe auf, sich an die Ausgleichspolitik zu halten, um weitere wirtschaftliche Vorteile für das Land zu sichern.
Herr Wiroj kritisierte Verteidigungsminister Sutin Klungsang dafür, dass er die Erwartungen der Öffentlichkeit nicht erfüllt habe und sagte, die Partei könne den Haushaltsausgabenvorschlag nicht akzeptieren.
Herr Sutin verteidigte die Pläne des Militärs für UAVs und sagte, die Streitkräfte hätten einen UAV-Entwicklungsplan angekündigt.
Der Verteidigungsminister sagte, es gebe ausreichend strategische Drohnen, da diese von den Streitkräften hergestellt werden könnten.
Das Defence Technology Institute sei außerdem bereit, eine Vereinbarung zur Herstellung von UAVs mit führenden thailändischen und ausländischen Unternehmen zu unterzeichnen, sagte er.
Um die Verteidigungsindustrie des Landes weiterzuentwickeln, habe er die Einrichtung einer Cyber-Kommandoeinheit angeordnet, um die Cyber-Kriegsfähigkeiten des Landes zu stärken.
- Quelle: Bangkok Post (dir)