BANGKOK: Der frühere Premierminister Somchai Wongsawat, Schwager von Thaksin Shinawatra, der als Hoffnungsträger der Pheu-Thai-Partei für den nächsten Senatssprecher galt, wurde gestern Abend in der entscheidenden Runde der Senatorenwahl abgewählt.
Die endgültige Abstimmung, um die verbleibenden 800 Kandidaten auf 200 Senatoren zu reduzieren, plus 100 Reservisten, begann gegen 20 Uhr. Es dauerte etwa fünf Stunden, bis die Stimmenauszählung gegen 3.30 Uhr abgeschlossen war.
Mehrere Kandidaten wurden dabei beobachtet, wie sie den Konferenzsaal des Impact Forums, in dem die Abstimmung stattgefunden hatte, verließen, da der gesamte Vorgang mehrere Stunden hinter dem Zeitplan zurücklag. Viele Unterstützer hielten jedoch draußen Wache und hielten Blumen für die 200 Gewinner in den Händen.
Zu den bekannten Kandidaten, die Senatoren werden, gehören die ehemalige Menschenrechtskommissarin Angkhana Nilapaichit, der ehemalige Abgeordnete Premsak Piayura, der ehemalige Kommandeur der Vierten Armee, General Kriangkrai Srirak, der ehemalige Gouverneur von Samut Sakhon, Veerasak Chitsaengsri, die Arbeitsexpertin Lae Dilokwittayarak und Chinnachote Saengsang vom Arbeitnehmerrat.

Zu den Medienvertretern, die zum Senat reisen, gehören Chaiyong Maneerungsakul, Suthon Klakarnkhai, Suphan Sornchai, Dorleeya Song-ngam, Suphachai Kittiphutikul, Chamlong Anuntasuk, Nanthana Nanthawaropas und Tewarit Maneechai.
Die Wahlkommission wird die offiziellen Ergebnisse heute veröffentlichen.
- Quelle: Thai PBS World

Gut so – dann war die Wahl auch nicht allzu unfair.
Es gab keine “ Wahl “ die eine solche Bezeichnung verdient.
Mehr als die angeblich gewählten würden mich die Wähler interessieren.
5 Stunden auszählen deuten bei allen thailändschen Matheschwächen eher auf Schachern als zählen hin.
Es soll sichergestellt werden daß der „neue gewählte Senat“ genauso parteiisch ist wie der alte ungewählte.
Egal ob mit Somchai oder ohne.
Es gab zwar Betrugsvorwürfe – aber ansonsten scheint die Wahl wieder
recht sauber gewesen zu sein.
Also ich würde sagen: gewählt nach internationalen Standards.
Weil wenn man eine Wahl in der Türkei anerkennt, viel schlimmer geht es nicht mehr.
Ich war ja bei Auszählungen selbst mehrmals mit beteiligt. Das wird recht ordentlich gemacht.
Jemand liest vor, zeigt den Wahlschein noch einem anderen – und dann wird es auf einer Tafel per Strich
gewertet.
Dahinter stehen meist Polizei, Wahlbeobachter usw.
Viel schimmer als in Berlin letztens unter SPD-Regierung dürfte es auch nicht abgelaufen sein.
Kommt drauf an, welche Truppe die Mehrheit im Senat hat.
Pheu Thai scheint nicht so gut angekommen zu sein, weil sie eben Somchai nicht gewählt
haben.
Die Wahl gilt als die komplizierteste weltweit. Also mach dir keine Sorgen, verstehen wir beide
vermutlich eh nicht, wie das gelaufen ist.
Verstehen ja nicht mal die Experten 🙂
STIN versucht hier wieder den Lesern einzureden es hätte eine Wahl durch das Wahlvolk gegeben.Das hat es aber nicht. Deshalb habe ich gefragt wer da überhaupt gewählt hat.
Und was den Wahlbetrug angeht:
https://www.bangkokpost.com/thailand/politics/2819634/senate-vote-fraud-complaints-mount
Dem Sinne nach richtig übersetzt (mit Google Translate):
Ich habe das mal begonnen, zu verfolgen – aber wie es scheint blicken bei dieser Wahl nicht mal die Medien durch.
Sehr, sehr kompliziert. Spielt aber keine Rolle, sie sind so oder so entmachtet, dürfen keinen
Premier mehr wählen, nur das ist wichtig.
Ja, habe ich auch gelesen. Stell ich gleich ein.