PATTAYA: Die Einwanderungspolizei verhaftet einen Russen, weil er in Pattaya einen thailändischen Staatsbürger dazu benutzt hat, gefälschte Euros im Wert von 280.000 Baht umzutauschen.

Am 8. Juli verhafteten Beamte der Einwanderungsbehörde von Chonburi Herrn Khasanov, einen 29-jährigen russischen Tatverdächtigen, in einem Hotelzimmer in Soi Phra Tamnak 6, Südpattaya, Moo 10, Unterbezirk Nongprue, Bezirk Banglamung, Provinz Chonburi. Sie beschlagnahmten gefälschte Euro-Banknoten, 140 Stück 50-Euro-Scheine im Gesamtwert von 7.000 Euro oder fast 280.000 Thai Baht.

Die Festnahme erfolgte aufgrund eines Hinweises von einer Wechselstube, wonach ein Ausländer einen Thailänder dazu gebracht hatte, 50 Euro im Wert von 2000 Baht umzutauschen. Der Umtausch verlief erfolgreich und das Geld befand sich bei dem Ausländer.

Polizeioberst Naphatphong Khositsuriyanon, Leiter der Einwanderungsbehörde von Chonburi, gab bekannt, dass Herr Khasanov am 29. Mai in Thailand eingetroffen sei und am 9. Juli abreisen sollte. Er behauptete, die gefälschten Banknoten gehörten einem Freund in der Türkei und seien dort hergestellt worden. Der Hersteller hatte angeblich zuvor in Thailand erfolgreich gefälschte Euros im Wert von über 400.000 Baht umgetauscht.

Khasanov sagte, er habe seinen türkischen Freund gebeten, 7.000 Euro in Falschgeldscheinen mitzubringen, um sie in Thailand zu verwenden. Er habe behauptet, er würde den Erlös teilen, wenn er damit Erfolg habe. Zuvor hatte er es nicht geschafft, das Geld bei einer Bank in einem Kaufhaus umzutauschen, bevor er einen Thailänder dazu brachte, es umzutauschen.

Tom, ein 41-jähriger Thailänder, der hereingelegt wurde, sagte, der Russe habe ihn gebeten, das Geld umzutauschen, um seine Hotelrechnung von mehreren tausend Baht zu bezahlen. Tom war sich nicht bewusst, dass es sich bei den Banknoten um Fälschungen handelte.

„Als ich das Geld umtauschte, bekam ich etwa 2000 Baht. Ich gab es dem Russen. Dann befragte mich das Personal der Wechselstube. Ich kam, um der Polizei meine Unschuld zu beweisen, dass ich nicht beteiligt war. Ich möchte andere warnen, sich vor Ausländern in Acht zu nehmen, die sich so verhalten“, sagte Tom.“

  • Quelle: Khao Sod (dir)
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Von stin

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berndgrimm
berndgrimm
9 Tage zuvor

https://www.khaosodenglish.com/news/2024/07/08/russian-arrested-in-pattaya-for-280000-baht-counterfeit-euro-scam/
Das ist der Original Artikel
Rechnen ist in TH immer so eine Sache.Tip von einem der zählen kann:
50€ sind leider keine 20.000 THB sondern weniger als 2.000 und an Wechselstuben in TH keine 1700 THB.

Ich kam, um der Polizei meine Unschuld zu beweisen, dass ich nicht beteiligt war.

Können vor Lachen!

berndgrimm
berndgrimm
8 Tage zuvor
Reply to  stin

Wer heutztage kein Englisch kann gehört sicherlich zu ersten Reihe der STIN Opfer.Natürlich ist es etwas Anderes wenn man beruflich tagtäglich Englisch sprechen muß.
Ich war nie gut in Sprachen , besonders nicht in Deutsch.
Damals fing erst im 5.Schuljahr der Englischunterricht an,Französisch sogar erst ab 8.Schuljahr und dies nur freiwillig.
aber ich habe sobald ich etwas Englisch verstehen konnte die Times und den Daily Telegraph , später auch Time Magazine , USA Today,International Herald Tribune sowie New Musical Express und Billboard gelesen.Die internationale Presse war damals sehr teuer aber ich bekam sie zum Retouren Preis (40%) weil ich nicht die neueste Ausgabe brauchte.
Außerdem hörte ich den britischen Soldatensender BFBS weil die Musik spielten die in den deutschen Sendern garnicht oder viel später kamen.Bei Französisch las ich Le Figaro und Le Monde und später auch die Satirezeitschrift Canard Enchaine.Damals hatte Bochum noch keine Universität und ich war so ziemlich der einzige Leser des Canards.Andere englischsprachige Zeitungen und Zeitschriften las ich in unserer Stadtbibliothek.
Englischsprachig weil Bochum in der britischen Zone lag.
Auch meine spätere erste Ehefrau habe ich durch BFBS kennengelernt.
7000€ sind in der Tat fast 280000THB aber 50€ deshalb immer noch keine 20.000 THB. Estut mir ja leid aber ich habe Mathe noch nach der alten Methode gelernt.Da gab es meist nur eine richtige Antwort und die ließ sich mathematisch errechnen.aber die Propagandisten waren damals schon meist im Kopfrechnen schwach.

Last edited 8 Tage zuvor by berndgrimm
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