BANGKOK: Im Bemühen, die Streitkräfte zu rationalisieren und den Verteidigungshaushalt zu entlasten, hat das Kabinett einem Vorruhestandsprogramm für hohe Beamte des Verteidigungsministeriums zugestimmt, das ab Oktober dieses Jahres in Kraft treten soll, berichtete eine Nachrichtenquelle am Dienstag.

Die Kampagne soll drei Jahre laufen und schätzungsweise 732 Beamte (244 pro Jahr) anziehen. Man erwarte, dass dadurch rund 4,47 Milliarden Baht eingespart werden, sagte die Quelle.

Ziel des Plans ist es, den Streitkräften eine angemessene Personalstärke zu gewährleisten. Dabei wird der Schwerpunkt auf die Reduzierung der Zahl der Sonderberater, Berater, Spezialisten und Einsatzoffiziere gelegt, die in jeder Einheit aus hochrangigen Beamten bestehen.

Als Kandidaten kommen Beamte in Frage, die den Rang eines Obersts, Hauptmanns oder Gruppenhauptmanns oder höher innehaben und gleichzeitig Sonderberater, Berater, Spezialisten oder Einsatzoffiziere sind. Sie müssen mindestens 50 Jahre alt sein und über 25 Dienstjahre (ohne doppelte Dienstzeit) vorweisen können.

Qualifizierte Kandidaten erhalten ein Leistungspaket basierend auf der Formel: [5 + verbleibende Dienstjahre] x letztes Gehalt plus Positionszulage. Das Paket ist auf das 10-fache des letzten Gehalts plus Positionszulage begrenzt.

Falls mehr Bewerber als die Quote vorliegen, wird nach Position und Alter Vorrang eingeräumt.

Wer vorzeitig in den Ruhestand geht, kann nie wieder eingestellt oder angeheuert werden.

Das Verteidigungsministerium werde sein eigenes Budget von 600 Millionen Baht nutzen, um das Programm mit 200 Millionen Baht pro Jahr zu finanzieren, fügte die Quelle hinzu.

  • Quelle: The NATION (dir)
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Von stin

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