BANGKOK: Reisbauern im Bezirk Sena in der Provinz Ayutthaya drohen damit, das Royal Irrigation Department (RID) auf Schadensersatz zu verklagen, falls das Ministerium vor dem 15. September zu viel Wasser in ihre Reisfelder leitet und ihre noch nicht geernteten Pflanzen überschwemmt.
Die Landwirte sagen, dass sie ihre Bedenken während einer mobilen Kabinettssitzung in Ayutthaya direkt mit Premierminister Srettha Thavisin besprechen werden.
Pradab Kongpramoon, ein Bauer in Ban Krathum im Bezirk Sena, sagte, dass es mehr als 22.400 Hektar Reisfelder gebe, von denen nur einige abgeerntet seien. Von seinen eigenen 8 Hektar seien die Reispflanzen etwa 90 Tage alt und könnten in den nächsten 30 Tagen geerntet werden, sagte er. Außerdem sei sein Feld bereits mit Wasser aus einem nahe gelegenen Kanal überschwemmt.
Das Royal Irrigation Department hat die Wassermenge erhöht, die durch den Chao Phraya-Damm in der Provinz Chainat abgelassen wird, da es ab Ende dieses Monats aufgrund des einsetzenden La Niña-Phänomens mit stärkeren Niederschlägen rechnet.
Das durch den Damm abgelassene Wasser wird in landwirtschaftliche Rückhaltegebiete abgeleitet, da der größte Teil davon nicht durch die Hochwasserschutzmauern geschützt ist, die entlang des Flusses Chao Phraya zum Schutz von Wohn- und Gewerbegebieten errichtet wurden.
Die auf Wassermanagement spezialisierte Team Group prognostiziert, dass bis zu 480.000 Hektar, überwiegend Reisfelder im Becken des Flusses Chao Phraya, überflutet werden könnten.
- Quelle: Thai PBS World (dir)
STIN // AI