BANGKOK: Die erste Phase beginnt mit der Überstellung einer ersten Gruppe gefährdeter Personen, während der Premier verspricht, dass die zweite und dritte Phase bald folgen werden.
Premierminister Paetongtarn Shinawatra leitete am Mittwochmorgen die Übergabe der 10.000 Baht an die erste Gruppe von Empfängern und versprach, die zweite und dritte Phase bald durchzuführen.
Bei einer Zeremonie, die um 9.00 Uhr im Regierungsgebäude abgehalten wurde, drückte Paetongtarn einen nachgemachten Knopf, um den Beginn der Überweisung der Konjunkturhilfegelder an die erste Gruppe von Empfängern einzuläuten.
Die eigentlichen Überweisungen privater und staatlicher Banken wurden Berichten zufolge jedoch bereits um 5 Uhr morgens abgeschlossen. Manche Banken begannen sogar erst kurz nach 1 Uhr mit den Überweisungen. So begann die Kasikorn Bank Berichten zufolge bereits um 1:12 Uhr mit den Überweisungen und die Government Savings Bank um 1:50 Uhr.
Die Überweisung von 10.000 Baht an die erste Empfängergruppe entsprang der wichtigsten Wahlkampfpolitik der regierenden Pheu-Thai-Partei, 10.000 Baht an Thailänder auszuzahlen, die mindestens 16 Jahre alt sind, um die Wirtschaft anzukurbeln.
Ursprünglich hatte die von Pheu Thai geführte Regierung geplant, über ein digitales Geldbörsensystem 10.000 Baht an 50 Millionen Thailänder auszuzahlen, später wurde das Projekt jedoch auf 45 Millionen reduziert.
Es wurde beschlossen, den ersten Betrag von 145 Milliarden Baht in bar von Mittwoch bis Montag an 14,55 Millionen registrierte Unterprivilegierte oder Inhaber einer Sozialhilfekarte sowie Behinderte zu überweisen, da die erste Mittelzuweisung aus dem Haushalt für das Jahr 2024 stammt, der in diesem Monat endet.
Am ersten Tag der Überweisung wurde das Geld auf die Bankkonten von Sozialhilfekarteninhabern gutgeschrieben, deren Personalausweis auf 0 endet, sowie auf 2,1 Millionen registrierte Behinderte.
Während der Zeremonie sagte Paetongtarn, ihre Regierung sei sich darüber im Klaren, dass diese gefährdete Gruppe – Behinderte und Sozialhilfeempfänger – am härtesten von der Wirtschaftskrise betroffen sei, die das Land seit vielen Jahren quäle.
Der Premierminister sagte, die Wirtschaftskrise des Landes sei durch die weltweite Konjunkturabschwächung verursacht und zudem durch Naturkatastrophen, darunter Überschwemmungen, verschärft worden.
Die Krise habe dazu geführt, dass dem Wirtschaftssystem große Geldsummen entzogen worden seien, weshalb ihre Regierung beschlossen habe, eine erste Zuwendung in Höhe von 145,552 Milliarden Baht in die Wirtschaft zu pumpen, um den ersten wirtschaftlichen Taifun im thailändischen Wirtschaftssystem auszulösen, sagte Paetontarn in ihrer Rede.
Der Ministerpräsident fügte hinzu, dass die 10.000 Baht den Empfängern wirtschaftliche Chancen eröffnen und ihnen nach der Investition des Geldes ein Leben in Würde ermöglichen würden.
Sie wies darauf hin, dass eine Familie, die mehrere Empfänger hat, das Geld zusammenlegen und so ein kleines Unternehmen gründen kann.
Sie fügte hinzu, dass ihre Regierung das digitale Geldbörsenprogramm fortsetzen und die 10.000 Baht in den folgenden Phasen über das digitale Geldbörsensystem an die Empfänger überweisen werde.
Paetongtarn erläuterte, dass das digitale Geldbörsensystem eine digitale Infrastruktur für das Land schaffen würde, indem für jeden Bürger eine digitale ID erstellt würde, über die er mit Regierungsbehörden verbunden werden könnte.
Nachdem sie ihre Rede beendet hatte, nahm Paetongtarn per Videoanruf Kontakt zu den Empfängern in den Provinzen auf.
Eine Einwohnerin von Chiang Mai sagte, sie werde einen Teil der Spende für das Schulgeld ihres Kindes verwenden und den Rest für medizinische Ausgaben verwenden.
Eine behinderte Person in Samut Sakhon sagte, sie habe das Geld um 3:15 Uhr erhalten und würde es für medizinische Ausgaben und den Kauf notwendiger Dinge verwenden.
Ein anderer Einwohner von Mukdahan sagte, er habe das Geld um 2 Uhr morgens erhalten und werde es in den Kauf von Waren zum Weiterverkauf investieren.
Nachdem die Zeremonie gegen 9:30 Uhr beendet war, fragten Reporter den Premierminister, ob die Regierung die Verteilung der Gelder in der zweiten und dritten Phase unmittelbar fortsetzen würde.
Paetongtarn antwortete, dass die Regierung sich noch im Prozess der Einrichtung des digitalen Geldbörsensystems befinde und fügte hinzu, dass das Finanzministerium später Einzelheiten zu den nächsten Phasen bekannt geben werde.
Auf die Frage, was sie davon halte, dass die Menschen seit Mitternacht auf das Geld warten, sagte sie, sie freue sich für sie und hoffe, dass das Geld einen wirtschaftlichen Sturm im Land auslösen werde.
- Quelle: The NATION (dir)
Redaktion STIN // CTN-Media
Mal sehen, ob es nun als Stimulus-Projekt was taugt und um wieviel die
Wirtschaft nun steigt.
Projekt könnte für Paetongtarn das Ticket nach Dubai werden 🙂
Wo bleibt denn STIN’s Vorhersage es gäbe nix ?
Und die wirklich Bedürftigen bekommen zuerst was.
Ein Stimulus Programm ist ein Stimulus Programm.
Das war Prayuths Armenkarte auch. Besonders für die Unternehmen der Auftraggeber der Militärdiktatur.
Bei Srettha/Paetontarn können auch kleinere Händler davon profitieren.
Vor wem sollte Paetongtarn nach Dubai fliehen ? Vor Prayuth ?
Ich erinnere an die Flüchtung Yinglucks die Onkel Tu Nix auch beinahe verdattelt hat.
STIN gefällt sich in seinem Sexismus darin die Premierministerin Paetongtarn weiterhin Premierminister zu nennen.
Auch ein Spätschaden der Stammtischkultur.
Doch, ich habe nie gesagt, es wird nix geben. Halt nur verschoben, verschoben, abgeändert und nun
bekommen halt erst einmal die Bedürftigen die 10.000 Baht – sollten sie die Prozedur der Anmeldung
geschafft haben.
Wenn meine Familie es bekommt, erfahr ich es ja Minuten später, trotz 10.000km Entfernung 🙂
Nein, ein jahrelanges Sozialprojekt mit 1000+ Baht ist kein Stimulus-Programm.
Sonst müsste man das Bürgergeld auch als Stimulus-Programm bewerten.
Militärditatur hatte keine Unternehmen. Schon gar nicht, die Stände am Frischmarkt, die diese
Karte akzeptieren, die waren gegen das Militär, bei uns meist Rothemden.
Die Läden, die sich der Armenkarte-Akzeptanz angeschlossen haben, waren auch recht klein.
Nennt man in TH Thong Fa-Läden. Das Projekt Pracharat-Projekt.
Am Beginn war die Auswahl in der Tat recht überschaubar, also wenig Läden zur Auswahl – dass
wurde dann aber nach heftiger Kritik gelockert und immer mehr Läden, auch auf den Frischmärkten – erhielten die
Genehmigung, diese Karte zu akzeptieren.
Teil des Geldes konnte ja auch für Reisen, für Busgesellschaften, Bahn usw. verwendet werden –
vermutlich meinst du diese – sind aber keine Unterehmen der Militärdiktatur.
Das ist so ein kleinerer Tong Fah Laden, der die Karte auch akzeptierte….
Eher Prawit – danach vor dem Haftbefehl.
Yingluck hatte mit dem Reisprogramm ebenfalls ein Projekt gestartet, dass einen Schaden von 100en Millairden Baht
nach sich zog. Nun macht Paetongtarn das gleiche – trotz Warnungen zieht sie das
Projekt über insgesamt 500 Milliarden Baht durch. Ein Fressen für Gegner der Regierung und da gehört nicht unbedingt
Prayuth dazu, sondern Prawit an erster Stelle mit seinen 2 Bluthunden.
Keine Ahnung, ob Prayuth sein Einverständnis zur Flucht von Yingluck gegeben hat.
Möglich wäre es – um keine Dauer-Demos vor der Haftanstalt ertragen zu müssen.
Man lässt ja oft unbequeme PM´s ins Ausland reisen, mit der Hoffnung – sie kehren nie zurück.
Wie bei Thaksin…..
Ja, man könnte GOogle schon als „sexistische Sau“ bezeichnen. 🙂
Nix ist verschoben , nix ist abgeändert und die Leute könen mit den 10.000THB machen was sie wollen.
https://www.bangkokpost.com/thailand/general/2872873/no-restrictions-on-handouts
Ja , natürlich war die sogenannte Armenkarte auch ein Stimulusprogramm.Sie konnte nur auf bestimmten Wegen ausgegeben werden wo überall die Auftraggeber der Militärdiktatur mitkassierten.
Und bei der Ausgabe die als „loyal“ eingestuften Staatsbeamten.
Natürlich ist auch das Bürgergeld am Ende ein Stimulus für die Wirtschaft weil es ja ausgegeben wird.
Allerdings können deutsche Bürgergeld Empfänger ihr Geld auch im fernen Ausland wie z.B. TH ausgeben.
STIN will den Begriff der Unternehmen welche die Militärdiktatur beauftragt haben nicht verstehen.
Für Leute ohne Propagandaknäuel im Hirn:
Die Prayuth Militärdiktatur arbeitete im Auftrag der 5 großen Thai Konglomerate die erhebliche Zusatzgewinne dadurch erzielten.
Schätzungsweise über 500 Mrd. THB. Am Anfang der Militärdiktatur hat man auch noch ganz stolz Zahlen veröffentlicht.
Das hat man später eingestellt.
An Thaksins Reisdeal haben auch Gelbe mitverdient , deshalb ja die Flüchtung Yinglucks.
500 Mrd THB sind Peanuts bei TH angeblicher Kreditwürdigkeit.
Man hat es versäumt die Profiteure dieses Stimulus mitbezahlen zu lassen. Genau wie bei Prayuth’s Armenkarte.
Srettha war kein unbequemer PM. Er ist auch auf eigenen Wunsch gereist nachdem er feststellte daß er nicht als PM sondern als Watschenmann für die Koalitionäre engagiert war.
Man hat ihn ja auch problemlos wieder ins Land gelassen.
STIN schiebt seinen Sexismus auch auf Google.
Praktisch wenn man soeinen convenienten Sündenbock hat.
Leider doch….
Zuerst sollten um die 50+ Millionen die 10.000 Baht erhalten, also fast jeder über 16.
Dann hat man es verschoben, von der Wahl 2023 bis heute…..
Geändert hat man es auch, indem man nun die Voraussetzungen erhöhten, es bekommen also nicht mehr 50 Millionen das
Geld, sondern nur noch – ich glaube 30 Millionen oder so.
Weiters hat man es insofern noch geändert, dass nun wohl Bargeld ausgezahlt wird.
Da meine Familie nicht zu den Behinderten gehört, rechnen die wohl erst 2025 mit dem
Geld – wird man sehen.
Also schon richtig erklärt: geändert und verschoben ohne Ende, immer noch.
Das wurde kurz nach Einführung gelockert – kam landesweit gut an und
machte Sinn. Die Regierung, also die Auftraggeber kassieren natürlich mit, durch die
Mehreinnahmen an Steuern.
Ob es KOrruption bei der Sozialkarte gab, weiß ich nicht – möglich, aber die gibt es
sicher bei den 10.000 Baht noch heftiger, weil das wesentlich schwieriger zu registrieren ist
und da kann man leicht Fake-Personen einsetzen.
Nein, eigentlich nicht, weil er gar nicht ins Ausland darf, nicht mal nach LUX – um eizukaufen.
Gab da einen Fall, da hat ein Hartz4´ler nahe der Grenze in Tschechien etwas eingekauft, weil es billiger war.
Bei der regelmäßigen Kontrolle der Kontoauszüge fiel der Jobmitarbeiterin die Abbuchung aus Tschechien auf, weil der
Hartz4´ler leider so blöd war, mit Karte zu bezahlen.
Danach wurden Sanktionen gegen ihn eingeleitet – war auch in der Presse.
Also nochmals nein, du darfst nicht mal nach TH reisen – man kann zwar glaube ich Urlaub beantragen,
aber wenn man das Reiseziel TH angibt, kann man sicher sein, dass man überprüft wird.
Woher hat ein Sozialhilfeempfänger Geld für Flug usw.
Da ich ja auch hier in diesem Bereich tätig bin, meist wenn Thailänder frisch aus TH einreisen und ich die dann zum Jobcenter begleite,
kenne ich mich auch hier recht gut aus.
Nein, ich verstehe es nicht, erkläre es mir bitte….
Was hat z.B. ein Laden bei unserem Frischmarkt – der die Sozialkarte annehmen
durfte, mit dem Militär zu tun?
Wo genau kassiert das Militär bei den kleinen Tong-Fa-Läden mit.
Ja, dass ist ja richtig – da floß dann mehr Steuer in die Kasse, aber nicht in die
Hosentasche der Militärs.
Sowie du es ausdrückst, handelt es sich um Mitkassierer, also um korrupte Militärs und das sehe ich einfach nicht
so.
Steuern ja – dass ist ja auch nachvollziehbar und positiv.
Kannst du dich bitte in sauberen Deutsch ausdrücken – versteht ja so kein Mensch.
Welche Profiteure, Finanzministerium – die dann über mehr Steuereinnahmen verfügen.
Dann würde es stimmen, ist bei uns hier ähnlich. Mehr Bürgergeld, mehr Ausgaben, mehr Steuern.
Falsch.
Srettha war ein Kompromiss-Kandidat, der aus dem Deal Thaksin –> Prawit entsprungen ist.
Prawit u.a. wollten Paetongtarn nicht als PM – also setzte Thaksin Srettha ein, angeblich auf Wunsch Yinglucks.
Nun hat Thaksin Prawit entfernt und konnte seine Tochter endlich platzieren.
Prawit´s Bluthunde wurden dann sofort auf die Tochter gehetzt und die erhält nun
schon fast täglich Anzeigen/Petitionen zu ihrer Amtsenthebung.
Mal sehen…..
Ja, versuch es mal selbst.
Warum übersetzt Google in einem Bericht den Titel mit Premierminister und im Bericht selbst dann
gemischt, mal so – mal so.
Keine Sorge, ich weiß schon genau, dass Paetongtarn ein Weiblein ist 🙂
Nur Google scheinbar nicht.
Ich werde etwas genauer darauf achten, wird aber nix helfen, dann findest aufgrund deines
Calimero-Syndrom halt was anderes zum jammern.