BANGKOK: Eine polnische Passagierin wurde heute am internationalen Flughafen Suvarnabhumi festgenommen, nachdem sie während eines Fluges der thailändischen Fluggesellschaft VietJet von Da Nang (Vietnam) nach Bangkok angeblich eine Bombendrohung ausgesprochen hatte.

Der Flug VZ961 beförderte 121 Passagiere, darunter ein Kleinkind, und sechs Besatzungsmitglieder.

Kittipong Kittikachorn, Generaldirektor des Flughafens Suvarnabhumi, berichtete, dass das Sicherheitszentrum des Flughafens um 14:18 Uhr über die Bedrohung an Bord des Flugzeugs informiert wurde.

Sicherheits-, Feuerwehr- und Rettungsteams nahmen das Flugzeug in Empfang, das zu einem isolierten Parkplatz auf der Ostseite des Flughafens geleitet worden war. Passagiere und Besatzung wurden umgehend evakuiert und zur Feuer- und Rettungswache des Flughafens gebracht.

Sicherheitsbeamte führten eine gründliche Durchsuchung der Passagiere und ihres Handgepäcks durch, während ein Kampfmittelräumungsteam (EOD) sämtliches aufgegebenes Gepäck und das Flugzeug inspizierte. Es wurden keine verdächtigen Gegenstände oder Sprengstoffe gefunden. Der Notfallplan wurde um 16:31 Uhr aufgehoben.

Thai VietJet begleitete anschließend alle Passagiere und die Besatzung durch die normalen Ankunftsprozeduren. Der Vorfall hatte keine Auswirkungen auf den Gesamtbetrieb des Flughafens.

Gemäß dem thailändischen Gesetz über Verstöße gegen die Luftfahrt kann jeder, der wissentlich falsche Informationen übermittelt und dadurch in einem fliegenden Flugzeug Panik auslöst, mit einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren und/oder einer Geldstrafe von bis zu 200.000 Baht bestraft werden.

Wenn durch derartige Handlungen die Sicherheit eines Flugzeugs im Flug gefährdet wird, droht dem Täter im Falle einer Verurteilung eine Gefängnisstrafe von fünf bis fünfzehn Jahren und/oder eine Geldstrafe von 200.000 bis 600.000 Baht.

  • Quelle: Thai PBS World (dir)

 

Redaktion STIN // CTN-Media

Von stin

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