Innenminister bezeichnet das Treffen als „glücklich“ und bestreitet, dass der Patriarch von Bhumjaithai dem ehemaligen Premierminister jemals gesagt habe: „Es ist vorbei, Chef.“
Innenminister Anutin Charnvirakul gab am Dienstag zu, dass er den Patriarchen seiner Partei, Newin Chidchob, am Sonntag zur Villa des ehemaligen Premierministers Thaksin Shinawatra begleitet habe.

Anutin, der Führer von Bhumjaithai, sagte, das Treffen in der Chan Song Lar Villa habe anlässlich von Newins 66. Geburtstag stattgefunden. Er beschrieb es als „glücklich“ und sagte, Thaksin habe Newin eine Jacke als Geburtstagsgeschenk gegeben. Er lehnte es jedoch ab, preiszugeben, was die beiden während des Treffens besprochen hatten.

Anutin, der zugleich auch als stellvertretender Ministerpräsident fungiert, bestritt, dass es jemals Feindseligkeiten zwischen den beiden Politikern gegeben habe und sagte, Newin habe zu Thaksin nie gesagt: „Es ist vorbei, Chef.“

Man geht davon aus, dass Newin diese Erklärung gegenüber Thaksin abgegeben hat, als er eine Fraktion von Abgeordneten anführte, die die Demokratische Partei unterstützten und Abhisit Vejjajiva im Jahr 2008 dabei halfen, Premierminister zu werden.

„Ich weiß nicht, wer in aller Welt diese Worte gesagt hat. Ich habe von Newin nie gehört: ‚Es ist vorbei, Chef‘“, sagte Anutin. „Wie konnten wir das unserem Chef sagen? Ich habe das mehrmals abgestritten, aber die Leute erwähnen es immer noch.“

Als Thaksin im August letzten Jahres aus dem selbst auferlegten Exil zurückkehrte, traf ihn Newin am internationalen Flughafen Don Mueang, angeblich um alte Differenzen beizulegen und zu begraben.

Anutin wies außerdem Spekulationen zurück, er teile die politische Macht mit Premierministerin Paetongtarn Shinawatra, Thaksins jüngster Tochter.

„Unmöglich“, sagte er, als er gebeten wurde, die Spekulationen zu kommentieren.
„Ich tue mein Bestes, um die Politik von Premierminister Paetongtarn zu unterstützen … Jetzt arbeitet Bhumjaithai mit vollem Einsatz für diese Regierung.“

Er sagte weiter, dass er und Paetongtarn, der ihn Onkel Noo nennt, ein gutes Verhältnis hätten. Noo ist Anutins Spitzname.
Was Newins Segen angeht, Premierminister zu werden, wies Anutin derartige Gespräche zurück und sagte, er habe diesen Segen schon seit zehn Jahren und nichts sei geschehen.

Er bestritt auch, dass hochrangige Beamte des Innenministeriums am 4. Oktober nach Buri Ram gereist seien, um an Newins Geburtstagsfeier teilzunehmen. Sie sagten, sie seien dorthin gegangen, um die Umsetzung der Politik zur Bereitstellung von sauberem, trinkbarem Leitungswasser für die Bewohner voranzutreiben.

  • Quelle: The Nation (dir)

 

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Von stin

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