Bewohner von 11 Wohnhäusern weigern sich, auszuziehen, und der Anwalt des Projektbesitzers reicht Beschwerde ein.

Die Behörden der Touristeninsel Koh Samui versuchen erneut, elf illegal errichtete Luxusvillen abreißen zu lassen, nachdem ihr erster Versuch Anfang dieser Woche gescheitert war.

Die Abrissarbeiten beim Ariya Residence-Projekt im Tambon Maret sollten ursprünglich am Montag beginnen, die Behörden konnten jedoch nicht fortfahren, da der Projektinhaber aus Protest einen Anwalt schickte.

Der Prozess wurde am Mittwoch auf Anordnung des stellvertretenden Gouverneurs von Surat Thani, Nanthawat Charoenwan, wieder aufgenommen. In seiner Funktion als amtierender Gouverneur wies er den Bürgermeister von Koh Samui, Ramnet Jaikwang, an, die Verwaltungsbehörde zum Abriss der Gebäude zu zwingen.

Als die Beamten dort eintrafen, fanden sie die 11 Villen besetzt vor. Die Bewohner weigerten sich, sich auszuweisen oder irgendwelche Informationen preiszugeben. Die örtlichen Behörden informierten sie durch die Türen über den Abrissbefehl und forderten sie auf, die Gebäude zu räumen.

Herr Ramnet sagte, die Beamten hätten die Behinderung am Montag der örtlichen Polizei gemeldet und seien dabei gewesen, eine formelle Beschwerde einzureichen, als der stellvertretende Gouverneur ihn angewiesen habe, seine Verwaltungsbefugnisse durchzusetzen.

Der Bürgermeister sagte, er habe den Rechtsexperten Panlop Meepian mit der Überwachung des Abrissprozesses beauftragt, nachdem er von den Provinzbehörden eine entsprechende Anweisung erhalten habe.

Herr Panlop sagte, dass auf dem Grundstück ein Abrissbescheid angebracht worden sei und dass rechtliche Schritte gegen diejenigen eingeleitet würden, die sich nicht daran hielten. Er sagte, dass die Gemeinde einen Auftragnehmer mit den Abrissarbeiten beauftragen werde, deren Kosten auf 11 Millionen Baht geschätzt würden.

Zur Gewährleistung der Sicherheit und zur Erleichterung der Arbeiten wurden Verwaltungsbeamte, Polizisten und Soldaten eingesetzt, während Beamte der zuständigen Behörden die Arbeiten beobachteten.

Mittlerweile hat ein Anwalt des Projektinhabers bei der Polizei Anzeige wegen angeblichen Hausfriedensbruchs gegen die Beamten erstattet.

Das aus 34 Luxusvillen bestehende Projekt wird von BS 2 Brothers Co. betrieben.

2019 wurde beim Büro des Ombudsmanns eine Beschwerde über illegale Bauarbeiten eingereicht. Eine anschließende Untersuchung ergab, dass 11 Villen nicht dem genehmigten Entwurf entsprachen.

Der Abriss wurde angeordnet, doch der Bauherr kam der Anordnung nicht nach.

  • Quelle: Bangkok Post (dir)
STIN // AI

Von stin

{title}
WP Twitter Auto Publish Powered By : XYZScripts.com