BANGKOK: Thailand baut aktiv seine Kapazitäten aus, um der zunehmenden Bedrohung durch den Klimawandel zu begegnen , insbesondere in seinen Meeres- und Küstengebieten . Diese Initiative, eine Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) , trägt den Titel „Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels in den Meeres- und Küstengebieten entlang des Golfs von Thailand“ und wird mit einem Zuschuss von 3 Millionen US-Dollar (101,2 Millionen Baht) aus dem Green Climate Fund unterstützt .

Seit seinem Start im August 2020 zielt dieses auf vier Jahre angelegte Projekt darauf ab, wirksame Lösungen zu finden, um Thailands Anfälligkeit gegenüber dem Klimawandel zu mindern. Als Pilotregionen wurden Rayong , Phetchaburi, Surat Thani und Songkhla ausgewählt. Wichtige Partner bei diesem Vorhaben sind das Ministerium für Klimawandel und Umwelt (DCCE) und das Ministerium für Meeres- und Küstenressourcen, die beide dem Ministerium für natürliche Ressourcen und Umwelt unterstehen.

Phirun Saiyasitpanich, Leiter des DCCE, betonte die Anfälligkeit Thailands und stellte fest, dass das Land laut dem Global Climate Risk Index Report 2021 zwischen 2000 und 2019 auf Platz neun der am stärksten von extremen Wetterereignissen betroffenen Nationen lag.

Die zunehmenden Auswirkungen extremer Klimaereignisse wie steigender Meeresspiegel, Stürme, Überschwemmungen, Hitzewellen und Küstenerosion belasten die Artenvielfalt, das Meeresleben und die Ressourcen, darunter Mangroven, Seegras und Korallenriffe in den Küstenprovinzen, erheblich. Diese Klimaveränderungen stellen auch eine Bedrohung für den lokalen Tourismus , die Landwirtschaft, Fischerei , Aquakultur und die natürlichen Ressourcen dar.

Thailands Bemühungen konzentrieren sich darauf, die Meeres- und Küstengemeinden entlang des Golfs von Thailand dabei zu unterstützen, ihre Widerstandsfähigkeit gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu stärken. Das UNDP hat mehrere Maßnahmen zur Klimaanpassung entwickelt, die Thailands langfristige Klimaresilienz stärken sollen. Dazu gehört ein Klimarisikoprognosetool namens Thailand Adaptation Platform, das über die DCCE-Website zugänglich ist. Diese Plattform bietet Daten zu Klimarisikoprognosen, Vulnerabilitätsbewertungen und ein Schulungshandbuch für die Klimaanpassungsplanung.

Zu den weiteren wichtigen Maßnahmen zählen die Einrichtung von Meeresressourcenbanken, der Bau von Sandzäunen zur Verhinderung der Küstenerosion sowie Bemühungen, Mangroven in gefährdeten Gebieten zu erhalten und neu zu pflanzen.

Phirun erklärte, dass die im Rahmen dieses Projekts gesammelten Daten und bewährten Praktiken an andere gefährdete Küstenprovinzen weitergegeben werden und ihnen so dabei helfen sollen, ihre Widerstandsfähigkeit gegen den Klimawandel zu stärken.

Während der vierjährigen Laufzeit des Projekts wurden sowohl Provinz- als auch Lokalbehörden in den vier Pilotprovinzen mit dem Wissen und den Fähigkeiten ausgestattet, die für eine fundierte Planung der Anpassung an den Klimawandel erforderlich sind, berichtete die Bangkok Post.

  • Quelle: The Thaiger (dir)
STIN // AI

Von stin

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berndgrimm
berndgrimm
1 Jahr zuvor

In anderen Worten: Es ist uns wieder gelungen Geld abzugreifen ohne selber dafür etwas zu leisten.
Nein , TH leidet (bis jetzt) eben nicht unter dem Klimawandel sondern gehört zu den Hauptverursachern desselben.
Es fällt nur nicht sosehr auf weil man nicht soviel Regenwald hat den man abholzen könnte.
Und was den angeblichen Küstenschutz angeht so lebe ich genau an der Küste die geschützt werden müßte. Unsere Bucht hat erhebliche Küstenerosionen. Unsere Halbinsel existiert nur deshalb noch weil hier privat etwas gemacht wurde.
Staatlicherseits passiert von Koh Chang im Osten bis Hua Hin im Süden
NICHTS! NOTHING! RIEN ! NADA!
Außer ein paar Propaganda Fotoshootings ohne jeden Wert.

berndgrimm
berndgrimm
1 Jahr zuvor
Antwort auf  stin

Also zunächst mal ist TH sicherlich nicht besser als Indonesien.
Hier ist die Wiki Seite incl TH.
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_carbon_dioxide_emissions
Ich nehme mal an daß die Zahlen offiziell aus TH sind und damit für mich unglaubwürdig.
Ich weiß auch nicht warum TH immer so rücksichtsvoll behandelt wird.Natürlich ist auch meine Wahrnehmung subjektiv.Mich stört die Luftverschmutzung. Co2 kann man nicht riechen.
Vom Klimawandel ist TH bisher eher positiv betroffen.
Durch mehr Wind und Wolken wird es nicht mehr so heiß und es gibt auch Regen in der Trockenzeit.
Nun ja , meine „Lügen“ sind zumindest glaubwürdiger als STIN’s Propaganda „Fakten“.
Der Besitzer der „Wahrheit (=Prawda)“ ist nur sauer daß er mit all seinen Verschwörungstheorien über Prawit , Thaksin , Srettha ,Paetongtarn seit der Wahl 2023 daneben lag.
Dafür kann ich aber nix.

berndgrimm
berndgrimm
1 Jahr zuvor
Antwort auf  stin

Natürlich wird TH bevorzugt behandelt.
Schließlich kommt man lieber nach TH zum bumsen als nach Indonesien (trotz Bali).
Natürlich gibt es ein positives TH.
Das hat aber überhaupt nix mit den Machthabenden zu tun.
STIN’s Prawda glaubt nur seinen eigenen Propagandalügen

berndgrimm
berndgrimm
1 Jahr zuvor
Antwort auf  stin

Meine „Blase“ ist die thailändische Realität die jeder sehen kann.
Warum soll ich die Medien hinter denen STIN seine Propagandalügen versteckt verklagen ?
Ich möchte hier nur die Realität beim Namen nennen.

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