Chachoengsao: Zwei chinesische Staatsbürger wurden verhaftet und ihre Geschäftstätigkeit wurde eingestellt, weil sie gegen mehrere Gesetze verstoßen hatten, unter anderem gegen den Umgang mit gefährlichen Stoffen.

Gegen ein in Chachoengsao ansässiges, von einem chinesischen Staatsbürger geführtes Unternehmen werden rechtliche Schritte wegen des mutmaßlichen Schmuggels von Industrieabfällen eingeleitet, teilte das Industrieministerium am Freitag mit.

Gegen Chun Yip International (Thailand) im Bezirk Phanom Sarakham werden rechtliche Schritte eingeleitet, nachdem bei dem Unternehmen eine LKW-Ladung Industrieabfälle entdeckt wurde. Der Abfall stammte Berichten zufolge von T&T Waste Management 2017, einer Fabrik im Bezirk Si Maha Phot in Prachinburi, die im September letzten Jahres vom Ministerium wegen Verstößen gegen Industriegesetze geschlossen wurde.

Chun Yip International war außerdem in den illegalen Import von Elektroschrott durch EEE Trading über den Hafen Laem Chabang in Chonburi verwickelt, sagte Industrieminister Akanat Promphan.

Er wies darauf hin, dass sowohl Chun Yip International als auch EEE Trading dieselbe Adresse in Chachoengsao hätten, was seiner Ansicht nach illegal sei, da sie hierfür keine Genehmigung beim Industriebüro der Provinz eingeholt hätten.

Seit Freitag werde Chun Yip International des Besitzes gefährlicher Stoffe, des illegalen Betriebs einer Fabrik und eines Geschäfts, der Verletzung des Industrieabfallgesetzes und der Verlagerung beschlagnahmter Gegenstände angeklagt, sagte er.

Akanat fügte hinzu, dass die beiden chinesischen Staatsbürger, die die Unternehmen leiteten, unter dem Vorwurf illegaler Handlungen festgenommen wurden.

Das Industriebüro der Provinz Chachoengsao habe angeordnet, den Geschäftsbetrieb beider Unternehmen einzustellen, sagte er, ebenso wie den eines dritten Unternehmens namens Tongtai International, das ebenfalls in das Vergehen verwickelt sei.

Zuvor hatte Akanat in der Sendung „Inside Thailand“, die auf dem digitalen Fernsehkanal MCOT HD ausgestrahlt wurde, erklärt, dass illegale Geschäftsleute bereit seien, bis zu 300 Millionen Baht zu zahlen, um ihn aus dem Amt zu entfernen.

Er sagte, dass viele Produkte illegal nach Thailand eingeführt würden, was die Lieferkette des Landes beeinträchtige. Er fügte hinzu, dass einige Unternehmen Maschinen zur Automatisierung der Produktion importierten, um Steuern zu vermeiden und keine thailändischen Arbeiter einstellen zu müssen.

„Ich glaube nicht, dass sie [die illegalen Geschäftsleute] damit durchkommen, denn sie haben mich nicht zum Minister ernannt“, sagte er und fügte hinzu, dass die Ernennung der Minister weiterhin in den Händen des Premierministers liege.

  • Quelle: The Nation (dir)

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Redaktion STIN // CTN-Media

Von stin

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