CHIANG MAI — Der Mordverdächtige im Zusammenhang mit der Tötung von Dr. Sammy, dem bekannten Besitzer einer Transgender-Klinik in Chiang Mai, wurde in der Türkei festgenommen und soll nach Thailand ausgeliefert werden, um sich dort der Anklage zu stellen, gaben die Behörden heute bekannt.

Polizeioberst Prachya Thisala, Leiter der Polizeistation der Stadt Chiang Mai, bestätigte, dass die Abteilung für auswärtige Angelegenheiten von Interpol über die Festnahme informiert worden sei. Der Verdächtige, Bilal Chefinu, ein 30-jähriger marokkanischer Staatsbürger, wurde in einem Hotel in der Türkei aufgrund eines Haftbefehls des Provinzgerichts Chiang Mai wegen vorsätzlicher Tötung festgenommen.

Das Opfer, Thitikan Dulikhanon, beruflich bekannt als Dr. Sammy, wurde am 6. Dezember 2024 tot in der Dr. Sammy Clinic im Bishop Point-Komplex aufgefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mord zwei Tage zuvor, am 4. Dezember, stattgefunden hat.

Laut der ärztlichen Untersuchung war die Todesursache Strangulation mit einem roten Gummiband, das die Ermittler an einem Kleiderständer im Badezimmer hängend fanden. Der Körper des Opfers wurde mit einer Decke und einem Handtuch bedeckt aufgefunden, mit sichtbaren Strangulationsspuren am Hals.

Die Ermittlungen ergaben, dass Chefinu, der vor der Trennung vor einem Jahr der ehemalige Lebensgefährte des Opfers war, am 4. Dezember mit Dr. Sammy in die Klinik gekommen war. Die Polizei geht davon aus, dass er versucht hatte, sich mit dem Opfer zu versöhnen.

Auf Videoaufnahmen einer Überwachungskamera ist zu sehen, wie Chefinu am 5. Dezember um etwa 2:00 Uhr morgens allein in Dr. Sammys schwarzem Toyota Camry abfuhr. Später wurde er dabei beobachtet, wie er das Fahrzeug in der Nähe des Stadtgrabens parkte und dann mit einem Tuk-Tuk zum internationalen Flughafen Chiang Mai fuhr, wo er um 6:00 Uhr einen Flug nach Hongkong bestieg.

Nach dem Vorfall sammelte die Polizei Beweise, erwirkte einen Haftbefehl und verteilte diesen in mehreren Ländern – durch die sogenannte Red Notices.

Nach fast zwei Monaten Ermittlungen gelang es den türkischen Behörden, den Verdächtigen festzunehmen.

Der Fall entwickelt sich weiter, während die Behörden an den Auslieferungsverfahren arbeiten, um Chefinu nach Thailand zurückzubringen, wo er sich der Anklage stellen kann.

  • Quelle: Khao Sod (dir)

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STIN // AI

Von stin

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berndgrimm
berndgrimm
1 Jahr vor
Antwort auf  stin

Natürlich kann man mit erzwungenen Geständnissen und Falschaussagen jeden Fall lösen.
Ja , die Kameras….. die zeigen nur daß was man sehen will, der Rest wird gelöscht oder ist einfach weg.
In den Morning Shows der Thai Fernsehstationen wird jeden Morgen ab 6 Uhr die traurige Realität auf TH Straßen der letzten Nacht gezeigt.
Natürlich sind diie Filmchen nicht gerichtsrelevant.

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