Airbus sieht in der Asien-Pazifik-Region die treibende Kraft des weltweiten Luftfahrtbooms: Rund 20.000 neue Flugzeuge werden dort in den kommenden 20 Jahren benötigt – das entspricht der Hälfte des weltweiten Bedarfs. Besonders Thailand rückt dabei in den Fokus des europäischen Flugzeugbauers.

„Thailand entwickelt sich zu einem globalen Luftfahrtstandort“, sagte Anand Stanley, Präsident von Airbus für die Region Asien-Pazifik. Das Land verzeichne ein rasantes Wachstum sowohl bei Flugzeugbestellungen als auch in der Luftfahrttechnologie. Airbus sieht Thailand nicht nur als wichtigen Wartungs- und Reparaturstandort (MRO), sondern auch als technologische Drehscheibe der Region.

Aktuell setzen mehrere thailändische Fluggesellschaften – darunter Thai Airways International, Bangkok Airways, Thai AirAsia und Thai VietJet – auf Airbus-Flugzeuge. Thai Airways will zudem Ende des Jahres mit einer neuen Business-Class-Konfiguration die A321neo einführen.

Thailand ist dabei nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch ein Vorreiter. Airbus rechnet damit, dass das Land jährlich über fünf Millionen Tonnen nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF) produzieren kann – etwa aus Reisstroh, Melasse oder tierischen Abfällen. Diese Initiative unterstützt das Ziel, die Luftfahrt nachhaltiger zu gestalten.

Um die Zusammenarbeit zu vertiefen, hat Airbus kürzlich in ein neues Büro in Thailand investiert. Auf 1.200 Quadratmetern entsteht ein Zentrum für digitale Flugbetriebssoftware sowie eine regionale Schaltstelle zur Unterstützung asiatischer Kunden in Echtzeit.

„Wir glauben an das Potenzial Thailands – nicht nur als Markt, sondern als Partner für eine nachhaltige und technologisch fortschrittliche Luftfahrt“, betonte Stanley.

 

 

STIN // AI

Von stin

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