Bangkok – Für Hollywood-Glamour ist auf Filmsets nicht immer Platz – besonders nicht unter tropischer Sonne. Die mexikanische Schauspielerin Eiza González hat in einem Interview mit The Star offen über die extremen Bedingungen beim Dreh ihres neuen Actionfilms Fountain of Youth in Thailands Hauptstadt gesprochen. Der Dreh sei eine ihrer härtesten Erfahrungen gewesen, sagte sie – vor allem wegen der unerbittlichen Hitze.
„Man denkt beim Filmschauen selten an das Wetter, aber für uns am Set ist es alles“, erklärt die 35-Jährige. „Man hat keine Kontrolle über die Umgebung. Man muss sich anpassen – oder man geht unter.“
Bekannt aus Filmen wie Baby Driver, Alita: Battle Angel und Ambulance, spielte González diesmal unter der Regie von Guy Ritchie eine Hauptrolle in einem Abenteuerfilm, der eine Gruppe Schatzsucher auf der Jagd nach dem sagenumwobenen Jungbrunnen begleitet. Bangkok dient dabei als einer der zentralen Drehorte – und als echte Bewährungsprobe für das Team.
Während der Actionsequenzen trug González einen schweren Ganzkörperanzug – ein Umstand, der die ohnehin drückende Hitze zur Tortur machte. „Mir wurde schwindlig, ich war klatschnass geschwitzt“, erinnert sie sich. „Ich musste mich mental austricksen und mir einreden, dass mir kalt sei, um es durchzuhalten. Das war… eine Erfahrung.“
Trotz der Strapazen zeigt sich González dankbar. Die Rolle habe ihr physisch wie mental alles abverlangt – und genau das liebe sie an ihrem Beruf.
Der Film steht kurz vor der Premiere, und Fans warten gespannt darauf, wie sich González inmitten der atemberaubenden, aber fordernden Kulisse Südostasiens schlägt.
Nicht ganz so hitzig, aber ebenfalls ernüchternd ist die Lage für Thailands Hotellerie: Trotz globaler Aufmerksamkeit durch Serien wie The White Lotus bleibt der erhoffte Tourismusboom in Regionen wie Phuket und Koh Samui bisher aus. Bill Barnett, Geschäftsführer der Hotelberatung C9 Hotelworks, sieht unter anderem einen Rückgang chinesischer Gäste, bedingt durch wirtschaftliche Faktoren und Sicherheitsbedenken. Das tropische Paradies kämpft weiter um seine Rückkehr als internationales Reiseziel.
STIN // AI