👮‍♂️ Frühe Karriere & Durchbruch

  • Geburtsdatum & Hintergrund: Surachate Hakparn wurde am 29. Oktober 1970 in Sadao (Provinz Songkhla) geboren. Er stammt aus einer Polizeifamilie und absolvierte die Royal Police Cadet Academy sowie die Armed Forces Academies Preparatory School.

  • Rascher Aufstieg: Er leitete eine lokale Polizeistation, wurde Leiter der Task‑Force 191 in Bangkok, übernahm später die Touristenpolizei und schlussendlich 2018 / 2020 die Leitung der Einwanderungsbehörde. Letztlich wurde er stellvertretender Polizeipräsident.


🚀 Erfolge & Image

  • Medienpräsenz & Charisma: Dank charismatischer Öffentlichkeitsarbeit wurde er weithin bekannt, insbesondere sein Stil mit saloppen Phrasen wie „Ja, Bro“.

  • Wichtige Einsätze:

    • Beteiligung an Ermittlungen gegen Menschenhandel und illegales Glücksspiel.

    • Leitung eines Großeinsatzes gegen Premium-Lotterie‑Betrüger (2 Millionen Lotterielose beschlagnahmt).

    • Aufklärung des Todes eines Polizisten (CCTV-Auswertung).

    • Hans-Peter Mack Mordfall
  • Internationale Aufmerksamkeit: Er unterstützte die Saudi-Flüchtling Rahaf Mohammed Alqunun im Bangkok-Flughafen und sorgte damit weltweit für positive Schlagzeilen.


🔄 Kontroversen & Machtkämpfe

  • Rückversetzung 2019: Obwohl er zum stellvertretenden Polizeipräsidenten ernannt wurde, erfolgte später die Umteilung ins Büro des Premierministers – vermutlich als Folge interner Machtspiele.

  • Anschlag auf Privatwagen: 2020 wurde auf seine geparkte Limousine in Bang Rak geschossen – ein nie aufgeklärter Vorfall.

  • NAC‑Ermittlungen wegen Bestechung: Im März 2024 leitete die Anti-Korruptionskommission (NACC) Ermittlungen ein, da ihm und weiteren Beamten Korruptionsvergehen im Zusammenhang mit einem Glücksspielnetzwerk vorgeworfen wurden.

  • Haussuchung & Online-Glücksspielvorwürfe: Im September 2023 erfolgte eine Hausdurchsuchung durch das Cyber Crime Bureau im Rahmen einer „Big Cleaning Day“-Aktion wegen des Verdachts auf Beteiligung an Glücksspielringe.


⚖️ Suspendierung & Entlassung

  • Suspendierung: Am 20. März 2024 wurde Surachate vom Dienst freigestellt, später offiziell suspendiert aufgrund von Verdacht auf Geldwäsche im Zusammenhang mit Online-Glücksspiel.

  • Entlassung: Am 18. April 2024 folgte die Suspendierung formal, und mit Veröffentlichung im Royal Gazette im August 2024 erfolgte seine endgültige Entlassung aus dem Polizeidienst .

  • Widerspruch & Rechtsweg: Er legte Einspruch gegen die Suspendierung ein und erhob Klage gegen Polizeichef Kitrat Phanphet, doch der Berufungsinstanz blieb ohne Erfolg.


🤷‍♂️ Persönlichkeit & Spitzname

  • Spitzname „Big Joke“: Der Name bezieht sich auf seine Vorliebe für den Joker (Playing Card) – eine Erklärung, die in Reddit-Diskussionen bestätigt wurde.

  • Neuer Name für Glück: Im September 2024 änderte er seinen Namen geringfügig, angeblich zur Beschwörung von Glück, behält aber weiterhin die gleiche Aussprache bei.


🧭 Fazit

Phase Charakterisierung
Aufstieg Medienwirksam, populär, Ermittler in wichtigen Fällen
Kontroversen Machtkämpfe, Rückversetzungen, Anschläge
Fall NACC-Ermittlungen, Suspendierung, Entlassung, juristische Kämpfe

Surachate „Big Joke“ war lange Zeit Thailands „Medienpolizist“ – erfolgreich, engagiert und beliebt. Doch interne Machtkämpfe, Vorwürfe wegen Korruption und Glücksspiel führten zu seinem jähen Absturz. Sein öffentlicher Kampf um Wiedereinstellung begleitet seinen Übergang vom gefeierten Top-Polizisten zum Symbol politischer Intrigen innerhalb der thailändischen Polizei.

 

STIN // AI

Von stin

2 Comments
Älteste
Neueste Meistbewertet
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
berndgrimm
berndgrimm
8 Monate zuvor

Jetzt fehlt nur noch ein neues STIN/KI Erfolgsmärchen über STN’s großen Helden Bad Joke. Mein lieber Buddha, habe ich doch…

Wenn dieser Artikel wirklich schon am 10.Juni hier drinstand dann habe ich ihn übersehen.
Meine Meinung zu STIN/KI’s „Fakten“:
Es werden die gleichen Propagandamärchen die STIN hier seit Jahren reinschreibt wiederholt. Richtiger werden sie dadurch aber nicht.
Zu Bad Jokes angeblichen Werdegang:
Die Tourist Police unterstand nicht der RTP sondern der TAT.
Es ist mehr als ungewöhnlich daß ein Polizist in die Tourist Police wechselt.
Die Tourist Police soll den Touristen schön in Englisch erzählen warum sie für den an ihnen verübten Beschiß bezahleen sollen.
Im Gegensatz zu STIN habe ich schon oft die Tourist Police bei ihrer „Arbeit“ beobachtet und belauscht.Es ist so ziemlich der korrupteste Haufen den ich in TH je erlebt habe.Da helfen auch die schönen sauberen Uniformen nix, sie sind nur Maskierung um seriös zu wirken.
. Außerdem können diesen Schmierlappen kaum etwas nachgewiesen werden weil sie ihr Korruptionsgeld von den Thai Betrügern bekommen denen sie beim Betrug der ausländischen Touristen geholfen haben.
Ja ,und dann die vielen Fälle wo Surachate sich mit fremden Federn geschmückt hat.Er ist der Typ der sich bei jedem Fall vor die Kamera drängelt.STIN vergaß auch zu erwähnen daß sein Auto vor seinem Puff in Bang Rak angeschossen wurde. Natürlich weiß auch ich nicht warum und von wem.Es ist aber durchaus möglich daß Bad Joke dies selber inszeniert hatte weil es zu einer Zeit war als er sich selber als Opfer der Verhältnisse in Rama I verkaufte.
Ich war bei Surachate von Anfang an stutzig , wegen seiner eigenartigen Karriere.Mit Polizeiarbeit hatte diese sehr wenig zu tun.
Das Saudi Girl ist wegen des internationalen Drucks und auf Anweisung der Saudis freigelassen worden, weil Saudi Arabien selber am Roten Meer große Urlaubsanlagen baut um westliche Touristen zu empfangen.
Dort wird es auch Alkohol geben was sonst in Saudi Arabien verboten ist.

Den Rest gab mir aber ein Interview welches Surachate vor vielen Monaten schon ARD Fernsehjournalisten gab , im Nachgang zur Festnahme des deutschen Pädophilen bei dem Bad Joke sich selber als Held feierte.
Er war ganz besoffen von seiner eigenen Bedeutung.Er antwortete auf keine Frage sondern schnauzte den fragenden Journalisten an , dieser kenne nicht die hervorragende Organisation der RTP.
Wenn ich ein Interview mache dann versuche ich mich doch möglichst positiv darzustellen. Nicht so Surachate. Er ließ seine angefressene Wampe durch das zu kleine Hemd klaffen. Er fläzte sich in seinem Sessel als wolle er sagen: Ihr könnt mir überhaupt nix , ich bin hier der Chef.
Vielleicht war er ja wirklich besoffen, er war aber sicher von seiner eigenen Bedeutung besoffen.
Auch der „Krieg“ mit dem damaligen Polizeichef Chakthip ging für Bad Joke wegen seiner eigenen Selbstüberheblichkeit verloren.
Da waren zwei aufgeblasene übergroße Ego’s zusammengeprallt und beide geplatzt.
Wenn Surachates Angriffe (Rudumschläge) irgendeinen Wahrheitsgehalt gehabt hätten so hätte er mit ihnen an die Öffentlichkeit gehen müssen. Tat er aber nicht.Er hat sich auch nie erklärt.
Vielleicht sehen wir die Wunderwaffe der Ausländer- und Gehirnhasser ja eines Tages als jungfräulich geborenen Politiker wieder.

{title}
WP Twitter Auto Publish Powered By : XYZScripts.com