Kualar Lumpur – Beim 58. ASEAN-Außenministertreffen in Kuala Lumpur hat Thailands Außenminister Maris Sangiampongsa signalisiert, dass Washington trotz der zum 1. August geplanten Einführung eines 36-prozentigen Strafzolls weiterhin offen für Gespräche sei. In seinem ersten bilateralen Treffen mit dem US-Außenminister Marco Rubio habe Maris die thailändische Sorge über den drastischen Zollaufschlag deutlich gemacht und eine Neubewertung gefordert.
Rubio habe daraufhin zugesichert, dass die Ankündigung von Präsident Donald Trump keineswegs endgültig sei. „Die Tür für Verhandlungen bleibt auch nach Ablauf der Frist offen“, zitierte Maris seinen amerikanischen Amtskollegen. Die endgültige Entscheidung über das weitere Vorgehen sei abhängig von den laufenden Gesprächen auf diplomatischer Ebene.
Maris appellierte zudem an die USA, die lange Freundschaft und strategische Partnerschaft mit Thailand in ihre Überlegungen einzubeziehen. Er betonte die Rolle seines Landes als regionaler Sicherheitspartner und forderte eine ausgewogene Lösung, die beiden Seiten gerecht werde.
Redaktion STIN // CTN-Media