SI SA KET – Die Königlich Thailändische Armee hat Kambodscha wegen wiederholter Verstöße gegen das erst kürzlich unterzeichnete bilaterale Waffenstillstandsabkommen scharf kritisiert. Die Vorfälle untergraben nach thailändischer Darstellung die Bemühungen um eine friedliche Lösung des langjährigen Grenzkonflikts.
Das am 28. Juli in Kraft getretene Waffenstillstandsabkommen sah eine sofortige und bedingungslose Einstellung aller Feindseligkeiten zwischen den beiden Ländern vor. Während Thailand nach eigenen Angaben alle militärischen Aktivitäten entlang der Grenze reduziert habe, meldete die thailändische Armee mehrere Schusswechsel, die auf kambodschanisches Militär zurückgehen sollen.
Am Dienstagabend gegen 21:30 Uhr eröffneten kambodschanische Truppen demnach in Chong Khanma (Provinz Si Sa Ket) das Feuer auf thailändische Positionen. Weitere Zwischenfälle mit Kleinwaffen- und Mörserbeschuss wurden aus den Grenzgebieten bei Preah Vihear, Phu Makheu und Huai Thamariya gemeldet. Der schwerste Vorfall ereignete sich am Mittwochmorgen, als Mörsergranaten aus kambodschanischem Gebiet in Pha Mo E Daeng einschlugen.
Die thailändische Armee reagierte mit dem Hinweis auf ihr völkerrechtliches Recht zur Selbstverteidigung. In einer offiziellen Erklärung bezeichnete sie das Vorgehen Kambodschas als „schweren Bruch“ des Abkommens. Man warne eindringlich davor, das gegenseitige Vertrauen weiter zu untergraben.
„Diese Handlungen stellen bereits den zweiten Verstoß innerhalb weniger Tage dar. Sie gefährden nicht nur die bilateralen Beziehungen, sondern auch die regionale Stabilität“, erklärte ein Armeesprecher. Thailand werde weiter auf Deeskalation setzen, sich jedoch das Recht vorbehalten, im Ernstfall angemessen zu reagieren.
Internationale Beobachter sollen Lage beurteilen
Zur Unterstützung der Aufklärung will Thailand ausländische Militärattachés an die betroffenen Grenzabschnitte einladen. Außenminister Nikorndej Balankura erklärte, ein Besuch sei in Vorbereitung, müsse aber unter Berücksichtigung der Sicherheitslage geplant werden. Ziel sei es, der internationalen Gemeinschaft ein realistisches Bild der Lage zu vermitteln – insbesondere im Hinblick auf mutmaßliche kambodschanische Angriffe auf zivile Gebiete.
Auch der stellvertretende Verteidigungsminister Natthapon Narkpanich kündigte an, die Armee werde den Besuch koordinieren. Thailand wolle aufzeigen, wie sehr die Zivilbevölkerung von den jüngsten Vorfällen betroffen sei. Zudem werde Malaysia, das derzeit den ASEAN-Vorsitz innehat, um Unterstützung bei der Beobachtung der Grenzsituation gebeten.
Formeller Protest und Desinformationsvorwürfe
Parallel dazu reichte Thailand eine offizielle Protestnote bei Malaysia ein, die auch an internationale Beobachterstaaten wie China und die USA übermittelt wurde. General Natthapon warf Kambodscha gezielte Desinformation vor und kündigte die Vorlage technischer Beweismittel an, darunter Luftbilder und Geodaten. Diese seien zwar derzeit noch vertraulich, würden aber im Rahmen von Untersuchungen genutzt.
Maßnahmen zur inneren Sicherheit ausgeweitet
Als Reaktion auf die eskalierende Lage hat die thailändische Zivilluftfahrtbehörde ein umfassendes Drohnenverbot in 14 Grenzprovinzen verhängt. Darunter fallen auch Trat, Chanthaburi, Sa Kaeo und Ubon Ratchathani. Verstöße gegen das Verbot können mit bis zu einem Jahr Haft oder einer Geldstrafe von 40.000 Baht geahndet werden.
Ein Treffen des Gemeinsamen Grenzkomitees (GBC) ist für den 4. August geplant. Die thailändische Delegation erwartet derzeit noch eine offizielle Einladung aus Phnom Penh. Erste Gespräche auf regionaler Kommandeursebene haben laut Armeeführung bereits zu einer vorläufigen Einigung über einen weiteren Dialograhmen geführt.
Fazit:
Thailand zeigt sich entschlossen, den eingeschlagenen Weg der Deeskalation fortzusetzen, warnt jedoch vor weiteren Provokationen. Internationale Unterstützung soll helfen, Transparenz zu schaffen – und Kambodscha stärker in die Pflicht zu nehmen.
STIN // AI
Halte ich für eine gute Idee – internationale, neutrale Beobachter dorthin
bringen, die dann sehen, woher die Geschosse kommen.
Da Thailand keine Sowjet-Waffen benutzt, sollte das leicht zu bewerten sein.
Experten können durchaus anhand der Einschläge, Metallteile usw. – feststellen,
woher die Rakete kam.
Dazu noch Aufklärungsdrohnen usw.
Na ja, ich halte zwar nicht viel von den westlichen Botschaften in TH, aber wenigstens lassen sie sich die Thai Fantasia an der Grenze mal vorspielen.
Jolly good show ?
Naja, ist ja deine Regierung die das alles umsetzt. 🙂
Jetzt kritisierst du also auch diese Regierung – na endlich.
Ich hätte es aber auch so gemacht – ich würde viele internationale Beobachter dorthin senden,
die haben meist Ahnung, weil sie sehr oft vom Militär kommen, ehem. Generäle usw.
Auch nehmen die dann wohl auch ihre Experten mit – sodaß man denen dann vor Ort
die Einschläge, die Raketenteile usw. zeigen kann.
Die machen Fotos davon und lassen das ev. auch überprüfen – welche Raketenteile dass sind.
Was genau ist daran falsch…..?
Es ist nicht „meine“ Regierung sondern es ist eine Koalitionsregierung in der die Strohmänner von STIN’s großen Helden Prayuth noch heftig mitmischen. Und wollte STIN nicht immer die BJT und Hackfresse Anutin an der Regierung?
STIN’s Wunsch gemäß wurde Paetongtarn als PM von einem parteiischen Gericht rechtswidrig entfernt und durch einen unsichtbaren Ersatzmann ersetzt.
Damit man ihr auch weiterhin die Untaten dieser Nichtregierung anlasten kann ist sie nicht abgesetzt sondern suspendiert worden.
Ich halte die Militärattachees der westlichen Staaten in den Botschaften nicht für Militärexperten.
Brauchen sie ja auch nicht zu sein.
Es genügt wenn sie Golf oder vielleicht sogar Polo spielen können und sich zwischen Central Embassy , Siamparagon,Iconsiam und dem Country Club auskennen.
Nun war STIN angeblich auch über 40 Jahre in TH aber hat garnix von den hier üblichen Fakes und Lügen mitbekommen.
Rund um den Doi Suthep war Alles sauber, genauso wie das Meer um Koh Larn.
Er glaubt fest daran…….
Wer ein wenig die Realität in TH mitbekommen hat glaubt solchen Quatsch natürlich nicht weil er höchstwahrscheinlich eigene Erfahrungen hier gemacht hat.
Die von deinem Lieblings-Premier Paetongtarn gelenkt wurde, die die Volkspartei als äußerst unfähig
bezeichnete.
Nein, wegen Hochverrat – aber nicht entfernt, erst einmal nur suspendiert.
Wurde Prayuth auch…..
Richtig, sind aber oft Generäle a.D. oder andersweitig gut informiert/ausgebildet.
Deutschland setzt dazu meist Oberst oder andere Offiziere als Militärattaches weltweit ein.
Sind aber meist Militärs.
Mitbekommen schon, aber auch ausgewichen.
Da ich mir angewöhnt habe, alles 3- und mehrfach zu checken, kann man mich sehr schwer
belügen. Geht eigentlich gar nicht…..
Nein, aber alles nicht so verdreckt, wie ich es nun in Berlin sehen und fotografieren musste.
So etwas habe ich nicht mal in Aachen gesehen und das ist schon verdreckt.
Ja, Koh Larn war bei uns sauber, sogar sehr sauber.
Ich muss nicht daran glauben, ich war ja dort und wenn es mir gefällt, ich im glasklaren Wasser spazieren kann,
meine Füße dabei sehe, der Sand sehr sauber ist – dann passt es.
Welche Realität, jene von dir, oder jene von A, B, C, D….. usw.
Jeder hat seine eigene Realität, je nach Ansprüchen.
Für den einen ist ein Strand schon verdreckt, wenn er ein Streichholz im Sand entdeckt – für den anderen ist es noch
sauber, wenn Plastikflaschen rumliegen.