Sisaket – Bei einer Routinepatrouille in der thailändischen Grenzprovinz Sisaket sind am Freitagmorgen (9. August) drei Soldaten durch die Detonation einer Landmine verletzt worden. Die Einheit der 111. Infanteriekompanie war gegen 10 Uhr zwischen den Orten Don Aow und Kritsana unterwegs, um Stacheldrahtbarrieren zum Gebietsschutz zu errichten, als sie auf die Mine traten.
Nach Angaben der thailändischen Armee erlitten Major Thani Paha eine schwere Verletzung am linken Knöchel, die teilweise Amputation erforderte, Private Phakphum Chaisura Verletzungen an Arm und Rücken sowie Private Thanachai Kraiwong eine starke Erschütterung mit Trommelfellschaden.
Im Zuge der Operation veröffentlichte das Militär außerdem Fotos eines umfangreichen Munitionsfundes in der Ortschaft Pumakhua. Dabei handelte es sich nach offiziellen Angaben um große Mengen kambodschanischer Munition, darunter insbesondere PMN-2-Landminen.
Laut Armeeangaben unterstützten Pioniereinheiten der 3. Armeeregion ihre Kollegen der 2. Armeeregion bei der Räumung des betroffenen Gebiets. Der Fund wirft Fragen auf: Thailändische Stellen verweisen darauf, dass Kambodschas nationale Minenräumbehörde unter Leitung von Heng Ratana den Einsatz solcher Minen bisher bestritten habe – trotz der nun beschlagnahmten Bestände.
STIN // AI