Thailand plant, neue Beweise für Verstöße Kambodschas gegen das Völkerrecht den Vereinten Nationen vorzulegen. Außenminister Maris Sangiampongsa erklärte am Samstag, dass der jüngste Besuch an der thailändisch-kambodschanischen Grenze zusätzliche Informationen und Perspektiven vor Ort geliefert habe, die über die bestehenden Berichte hinausgingen.

Nachdem er die Schäden durch die jüngsten Zusammenstöße in der Grenzregion in Augenschein genommen hatte, betonte der Minister, Thailand habe bereits umfassende Beweise für Menschenrechtsverletzungen, Verstöße gegen die UN-Charta und das Völkerrecht gesammelt. Die neu gewonnenen Erkenntnisse sollen nun genutzt werden, um die internationale Gemeinschaft über die Gefahren des Einsatzes von Langstreckenwaffen aufzuklären, die auch Zivilisten gefährden.

Der Minister wies zudem auf die Gefahr von Landminen hin. Ein thailändischer Soldat sei am selben Tag durch eine Mine verletzt worden. Der amtierende Premierminister Phumtham Wechayachai hat das Außenministerium angewiesen, die Enttäuschung und Ablehnung über den Einsatz von Antipersonenminen auszudrücken, da dies gegen die Ottawa-Konvention verstößt.

Maris betonte, dass Thailands Haltung weiterhin auf dem Völkerrecht und diplomatischen Normen beruhe. Das Land dränge weiterhin auf einen bilateralen Dialog durch etablierte Mechanismen wie die Joint Boundary Commission. Er versicherte zudem, dass ASEAN-Mitglieder und befreundete Staaten Thailands Herangehensweise zur Konfliktlösung unterstützen. Hinsichtlich der Entsendung von Beobachtern durch die ASEAN betonte Maris, dass die von Thailand von Anfang an favorisierten Mechanismen nun akzeptiert würden und dies beiden Ländern sowie der Weltgemeinschaft Sicherheit gebe.

Die Vereinten Nationen und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) seien bereits involviert. Thailand sei bereit, deren Besuche zu erleichtern, auch im Rahmen der proaktiven Politik der Regierung, das IKRK einzuladen, wenn Zivilisten von den Zusammenstößen betroffen sind. Darüber hinaus gebe es Abstimmungen mit UN-Büros und mehreren interessierten Botschaftern.

 

STIN // AI

Von stin

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