Die regierende Pheu-Thai-Partei hat versucht, die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Meinungsumfrage zu relativieren, die ein deutlich größeres Vertrauen der Bevölkerung in das Militär als in die Regierung bei der Bewältigung des thailändisch-kambodschanischen Grenzkonflikts zeigt. Der Parteisprecher Danuporn Punnakan betonte, dass es „verständlich“ sei, dass die Menschen in dieser Angelegenheit dem Militär vertrauten, da es die Hauptverantwortung für die Landesverteidigung trage.
Militär genießt hohes Ansehen
Die Umfrage, die vom National Institute of Development Administration (Nida Poll) durchgeführt wurde, zeichnet ein klares Bild:
- 62,52 % der Befragten gaben an, großes Vertrauen in die Streitkräfte zu haben, wenn es um die Verteidigung der nationalen Interessen im Konflikt mit Kambodscha geht.
- Im Gegensatz dazu drückten nur 11,99 % ihr Vertrauen in die Regierung aus.
- Auch die Zufriedenheit mit den Leistungen der Streitkräfte war mit 61,76 % deutlich höher als die der Regierung, die lediglich 10,31 % erreichte.
Pheu Thai: Vertrauen in Militär bedeutet kein Misstrauen gegenüber Regierung
Danuporn Punnakan versuchte, die Ergebnisse zu beschwichtigen und wies den Vorwurf mangelnder Leistung der Regierung zurück. Er argumentierte, dass das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Streitkräfte nicht gleichbedeutend mit einem Misstrauen gegenüber der Regierung sei. Er betonte, dass das Militär unter der Führung der Regierung agiere und beide in dieser Angelegenheit „vereint“ seien. Danuporn wies außerdem darauf hin, dass die Regierung mehrere Ausschüsse eingerichtet habe, an denen sowohl zivile als auch militärische Vertreter beteiligt seien, um die Grenzsituation zu klären.
„Es ist gut, wenn die Menschen Vertrauen in die Streitkräfte haben“, so der Sprecher, „da sie in dieser Situation die Hauptakteure sind.“
Redaktion STIN // CTN-Media