Das thailändische Außenministerium empfängt an diesem Samstag Gesandte der Unterzeichnerstaaten des Ottawa-Übereinkommens zu einer Inspektionsreise in die Grenzprovinzen Ubon Ratchathani und Si Sa Ket. Ziel ist es, den Delegierten vor Ort die Arbeit thailändischer Minenräumeinheiten in Phu Makua zu demonstrieren – einem Gebiet, das Ende vergangenen Monats Schauplatz heftiger Gefechte zwischen thailändischen und kambodschanischen Streitkräften war.
Regierungssprecher Jirayu Huangsap erklärte, die Diplomaten würden zudem eine Schule im Unterbezirk Sao Thong Chai (Bezirk Kantharalak) besuchen, die bei einem kambodschanischen Raketenangriff schwer beschädigt worden sei. Ergänzt werde die Reise durch ein offizielles Briefing thailändischer Behörden.
Laut Jirayu soll die Exkursion dazu beitragen, der internationalen Gemeinschaft die thailändische Sicht auf mutmaßliche Verstöße Kambodschas gegen das Ottawa-Übereinkommen und grundlegende Menschenrechtsprinzipien zu vermitteln.
Parallel plant die thailändische Armee vom 18. bis 20. August eine separate Beobachtermission in die Provinz Ubon Ratchathani für ein vorläufiges internationales Inspektionsteam.
Redaktion STIN // CTN-Media