Nach einer schweren Massenkarambolage auf einer Hochstraße in der Provinz Nonthaburi untersucht die Polizei, ob ein illegales Straßenrennen Auslöser des Unfalls war. Bei dem Zusammenstoß in den frühen Morgenstunden des Samstags waren insgesamt elf Fahrzeuge beteiligt, darunter mehrere Luxusautos der Marken BMW, Mercedes-Benz und Toyota Alphard.
Der Vorfall ereignete sich gegen 0:30 Uhr auf der Sri Rat–Udon Ratthaya Schnellstraße in der Gemeinde Ban Mai im Bezirk Pak Kret. Drei Menschen erlitten leichte Verletzungen. Alkoholtests bei den Beteiligten ergaben keine Werte oberhalb des gesetzlichen Grenzwerts.
Generalleutnant Nithithorn Jintakanont, Verkehrsbeauftragter des Royal Thai Police Office, erklärte am Sonntag, die Ermittlungen deuteten zunächst auf rücksichtsloses Fahren als Ursache hin. Sollte sich der Verdacht auf illegale Straßenrennen bestätigen, müssten die Fahrer mit empfindlichen Strafen rechnen.
Nach thailändischem Recht drohen Teilnehmern illegaler Straßenrennen bis zu drei Monate Haft und Geldstrafen zwischen 5.000 und 10.000 Baht. Organisatoren können mit bis zu sechs Monaten Gefängnis und Geldstrafen von bis zu 20.000 Baht belangt werden. Fahrzeuge, die bei illegalen Rennen eingesetzt werden, werden zudem beschlagnahmt.
Für rücksichtsloses Fahren sieht das Gesetz Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr oder Geldstrafen von 5.000 bis 20.000 Baht vor. Die Polizei kündigte an, konsequent gegen illegale Straßenrennen vorzugehen, da diese nicht nur die öffentliche Ordnung stören, sondern auch Menschenleben gefährden.