Das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant Raan Jay Fai in Bangkok, berühmt für sein Krabbenfleisch-Omelett, ist von der Abteilung für Binnenhandel mit einer Strafe von 2.000 Baht belegt worden. Grund: Auf der Speisekarte war der Preis für ein „spezielles“ Krabbenfleisch-Omelett nicht ausgewiesen – ein Verstoß gegen das Gesetz über die Preise von Waren und Dienstleistungen.

Auslöser war die Beschwerde einer Influencerin und ihrer Begleiter. Sie hatten das Gericht bestellt, das regulär für 1.500 Baht auf der Karte steht. Auf der Rechnung tauchte jedoch ein Preis von 4.000 Baht auf. Das Restaurant erklärte, es habe sich um eine „besondere Variante“ gehandelt – ohne dass dieser Preis zuvor kommuniziert worden sei. Die Influencerin bestritt, ein Spezialgericht bestellt zu haben, zahlte den Betrag aber.

Der Fall wurde in sozialen Netzwerken publik und sorgte schnell für Schlagzeilen. Am nächsten Tag suchte die Influencerin erneut das Restaurant auf. Raan Jay Fai bot an, die Differenz zu erstatten – ein Angebot, das die Influencerin ablehnte.

Anupong Charoenwech, Direktor der Verbraucherschutzabteilung 2 des OCPB, stellte klar, dass die Beschwerde nicht von der Influencerin selbst, sondern von ihren Freunden eingereicht wurde. Eine Entschädigung wolle die Betroffene nicht.

 

STIN // AI

Von stin

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