Die staatliche Thailand Post stellt ab dem 22. August die Annahme von Paketen in die USA im Rahmen der sogenannten De-minimis-Einfuhrregelung ein. Grund ist die Entscheidung der US-Regierung, das internationale Protokoll auszusetzen.

Wie das Unternehmen mitteilte, können Kundinnen und Kunden weiterhin Sendungen über die Dienste Courier Post, Courier One Price sowie Amazon FBA verschicken.

Auf der Facebook-Seite der Thailand Post sorgte die Ankündigung für Unmut: Viele Nutzer äußerten sich kritisch über den Wegfall der bislang zollfreien Versandoption.

Nach Angaben des thailändischen Department of International Trade Promotion betrifft die Entscheidung sämtliche Herkunftsländer. Für die US-Regierung bedeutet das zusätzliche Zolleinnahmen von schätzungsweise 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr.

Die De-minimis-Regelung erlaubte bislang den zollfreien Import von Waren im Wert von bis zu 800 US-Dollar pro Sendung. Sie galt als Vereinfachung für Verbraucher und kleine Händler, steht jedoch seit Jahren in der Kritik: US-Hersteller sehen sich durch Billigimporte benachteiligt, zudem befürchten Behörden den Verlust von Arbeitsplätzen sowie ein erhöhtes Risiko für Schmuggelware.

 

STIN // AI

Von stin

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