Tausende Ausländer verlieren Aufenthaltserlaubnis: Thailand geht gegen Visa-Missbrauch vor

BANGKOK – Die thailändischen Behörden gehen hart gegen den Missbrauch von Studentenvisa vor. Wie das Einwanderungsbüro (IB) und das Ministerium für Hochschulbildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation (MHESI) bekannt gaben, wurde die befristete Aufenthaltserlaubnis von fast 10.000 Ausländern widerrufen, deren Visastatus nicht den geltenden Vorschriften entsprach.

Dieser Schritt ist Teil einer größeren Offensive gegen Ausländer, die mit einem Studentenvisum ins Land kommen, um illegal zu arbeiten. Um dies in Zukunft zu verhindern, haben die beiden Ministerien eine enge Zusammenarbeit beschlossen.

Gemeinsame Datenbank soll Kontrolle verbessern

Nach einem Treffen zwischen Ministerin Sudawan Wangsuphakijkosol und Vertretern des Einwanderungsbüros wurde vereinbart, ein zentrales Datenbanksystem für internationale Studierende einzuführen. Dieses System soll Informationen über ausländische Studierende, die an nicht-akademischen Kurzzeitkursen teilnehmen, zentral erfassen.

Alle Hochschulen sind nun verpflichtet, monatliche Berichte über die Anwesenheit und den Fortschritt ihrer internationalen Studierenden an das MHESI zu übermitteln. Diese Informationen werden dann an das Einwanderungsbüro weitergeleitet und dienen als Grundlage für die Erteilung und Verlängerung von Visa. So soll sichergestellt werden, dass Studentenvisa nur an Personen vergeben werden, die tatsächlich studieren und nicht illegal im Land arbeiten.

 

 

Redaktion STIN // CTN-Media

Von stin

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