Myanmar – Das Handelsministerium von Myanmar hat neue Regelungen für Frachtschiffe auf der Handelsroute Ranong–Kawthaung–Yangon eingeführt. Alle Schiffe müssen künftig am Kontrollpunkt Kawthaung einer Inspektion unterzogen werden, bevor sie ihre Fahrt fortsetzen dürfen. Schiffseigner und Frachteigentümer sind verpflichtet, Einfuhrlizenzen zu beantragen und die gesetzlichen Handelsvorschriften einzuhalten.
Derzeit stauen sich etwa 40 Frachtschiffe in den Gewässern von Kawthaung, da sie auf ihre Freigabe warten. Seit dem 21. August sind hochrangige Beamte, darunter Generaldirektor U Myint Thura, sein Stellvertreter U Win Lwin, Direktor U Nay Lin Aung und Regionaldirektor U Aung Kyaw Moe, vor Ort, um die Inspektionen zu überwachen und die Einhaltung der Vorschriften durch Unternehmen sicherzustellen.
Importlizenzen werden ausschließlich an Händler vergeben, die nachweisen können, dass ihre Exporterlöse ordnungsgemäß verwendet werden. Sämtliche Waren müssen vor der Einfuhr nach Myanmar lizenziert sein. Auf der Handelsroute Ranong–Myeik–Yangon werden importierte Waren in Myeik geprüft und versiegelt, bevor sie in Yangon entsiegelt werden dürfen.
Laut dem Handelsministerium soll das neue Lizenzierungsverfahren illegale Devisenkäufe eindämmen, Wechselkurse stabilisieren und die Preise für Rohstoffe sichern. Händler betonen, dass die Routen Ranong–Kawthaung–Yangon und Ranong–Myeik–Yangon derzeit sicherer und kostengünstiger sind als die Route über Myawaddy.
STIN // AI