Bangkok – Verkehrsminister Suriya Juangroongruangkit hat sich am heutigen Dienstag öffentlich bei den Pendlern im Großraum Bangkok für die Verzögerung bei der Einführung des lang erwarteten 20-Baht-Einzelfahrscheinsystems entschuldigt. Ursprünglich war der Start für den 1. Oktober geplant, nun soll die Maßnahme frühestens am 15. November greifen.

Als Grund nannte Suriya die noch ausstehende Verabschiedung zweier zentraler Gesetzesentwürfe im Repräsentantenhaus – zum einen zur Einrichtung eines gemeinsamen Ticketmanagements, zum anderen zur Reform der Mass Rapid Transit Authority of Thailand (MRTA). Beide Gesetze befinden sich derzeit in zweiter Lesung.

Der Einheitspreis von 20 Baht für Fahrten mit verschiedenen Bahn- und Buslinien ist ein politisches Kernprojekt der regierenden Pheu-Thai-Partei. Das System soll thailändischen Staatsbürgern günstige und nahtlose Verbindungen auf insgesamt neun Linien ermöglichen – darunter die Grüne, Blaue, Violette, Rote, Goldene, Gelbe und Rosa Linie sowie die Flughafenverbindung. Insgesamt wären 276,84 Kilometer und 194 Stationen abgedeckt.

Zur Finanzierung des Projekts soll ein spezieller „Fonds zur Förderung des gemeinsamen Ticketmanagementsystems“ geschaffen werden. Dieser soll die verschiedenen Betreiber – darunter BTS, Bangkok BRT, MRT, Bangkok Monorail und Asia Era One – für Einnahmeverluste entschädigen. Eine Überbrückungsfinanzierung aus dem Zentralfonds lehnte der Staatsrat jedoch mit Verweis auf die fehlende Dringlichkeit ab. Daher sei es laut Suriya rechtlich nicht möglich, das System ohne klare Finanzierungsgrundlage einzuführen.

Unabhängig davon bleibt der Fahrpreis für die Purple Line (Taopoon–Bang Yai) und die Red Line (Rangsit–Taling Chan über Bang Sue) weiterhin bei pauschal 20 Baht.

Die Registrierung für das Einzelfahrscheinsystem ist bereits über die staatliche Plattform „Thang Rath“ möglich – allerdings ausschließlich für thailändische Staatsbürger.

Kritik an der Verzögerung kam unterdessen von der oppositionellen Move-Forward-Partei. Sprecher Parit Wacharasindhu begrüßte grundsätzlich die Idee erschwinglicher Verkehrsmittel, stellte jedoch die Frage, warum ein Parlament mit Regierungsmehrheit nicht in der Lage sei, die nötigen Gesetzesvorlagen rechtzeitig durchzubringen. Er äußerte zudem Bedenken, dass bestimmte Betreiber von der Maßnahme unverhältnismäßig profitieren könnten.

Die Umsetzung des Projekts hängt nun vom weiteren parlamentarischen Verlauf der Gesetzgebungsverfahren ab.

 

STIN // AI

Von stin

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berndgrimm
berndgrimm
4 Monate zuvor
Antwort auf  stin

Wenn STIN/KI irgendetwas über TH Realität wissen würde , so wüßte er daß die 20 THB Tickets nur an Thai verkauft würden.
Also uns Ausländer betrifft es garnicht.
Seit Fertigstellung der MRT (U-Bahn) 2006 verspricht man uns wenigsten Verbundkarten für BTS und MRT. Prayuth versprach auch Verbundkarten wo die BMTA Busse und Boote inkludiert wären.Gekommen ist nix.
Warum nicht ? Weil keiner einen Teil seines Profits einbüßen will.
Im Gegensatz zu DACH ist der ÖPNV in TH sehr profitabel.
Nicht für die Steuerzahler und die Angestellten sondern für die Aktionäre und das Management.
Nirgendwo wird soviel bestochen und sowenig geleistet.
Dabei hatten wir durchaus schonmal 20 THB Flatrate.
Nicht in BTS oder MRT oder BMTA sondern in den privaten Metro Bussen.
Sie waren weiss und die Fahrer weiss livriert mit weißen Handschuhen.Wie in Tokyo.Es gab nur 12 Linien durch BKK und ich bin fast täglich damit gefahren. Eine Linie ging von Prawet bis Pratunam und zum MBK.
Sie fuhren nach Fahrplan und fast immer pünktlich. Sie nahmen den BMTA Bussen viele Kunden weg.Sie hatten keine Schaffner sondern man warf das Fahrgeld in einen Plexiglaskasten beim Fahrer.Ich saß meist vorn hinter dem Fahrer und konnte keine Schwarzfahrer erkennen.
Als sie zu gefährlich für die BMTA waren entzog man ihnen die Lizenz.
Die Busse gibt es heute noch .Z.B. auf der BMTA Linie 142 und als Gratis Shuttlebus von der BTS Udom Suk zum Central Bang Na und zu Mega Bangna.

berndgrimm
berndgrimm
4 Monate zuvor
Antwort auf  berndgrimm

So sahen die Metrobusse aus:

images
berndgrimm
berndgrimm
4 Monate zuvor
Antwort auf  stin

Diese Chaos Regierung ist schon die zweite an der TH Elite Parteien BJT,PPRP, UTN und ein paar Einmann Parteien ohne Männer und Frauen beteiligt sind oder waren.
Unter Prayuth waren sie noch Alleinherrscher, jetzt brauchten sie Thaksin und seinen Politladen um überhaupt ein paar Masken am Kabinettstisch zu haben.Wo die sind ist immer Chaos , wenn sie nicht gerade Krieg spielen.

berndgrimm
berndgrimm
4 Monate zuvor
Antwort auf  stin

Da sitzt einer jetzt wohl in Kärnten der in Aachen/Stolberg schon unter Verfolgungswahn vor türkisch/arabischen Clans phantasierte obwohl ihn keiner von denen haben wollte.
Nun phantasiert er über TH aus dem er selber schon vor vielen Jahren vor seinem großen Helden Prayuth geflohen ist.
Und da er für Leute schreibt die TH nur aus dem Fernsehen und/oder aus schlechten Filmen „kenne“, hofft er irgendjemand zu finden der ihm den Schwachsinn abnimmt.
Und je länger er aus TH weg ist um so unrealistischer wird seine Propaganda.
Ich lade STIN hiermit ein zusammen mit mir Prah Viharn und SiSaKet zu besuchen um zu sehen was dort wirklich los ist.
Und da wir ohne Militär nicht ins „Kampfgebiet“ dürfen würde ich gern ein paar Generäle mitnehmen die vor uns die Minen betreten.
Im übrigen hat STIN selber noch in einem Kambodscha Märchen Koh Chang als von den Khmer bedrohtes Gebiet verkauft.
Aber was kümmert ihn sein dummes Geschwätz von damals.
Da ist er sehr wendig.Da springt er auf jeden Zug auf der ihn voran bringen könnte.Leider immer in die falsche Richtung.
Ich erwarte jetzt seinen großen Propagandabericht über die kriminellen Balkanisten die Kärnten bedrohen.
Oder wenigstens über Slowenen die Kärnten heim ins Reich holen wollen.

berndgrimm
berndgrimm
4 Monate zuvor
Antwort auf  stin

Ich schließe mich hier der Kritik der Volkspartei an.

Die können sich ja nicht gegen Trittbrettfahrer wehren.
Genauso hat sich STIN auch angeblich Pita angeschlossen um ihn dann von hinten zu erstechen.
Nur bei Thanathorn hat er seinen Haß gleich rausgelassen. Aber dessen Future Forward hatte ja auch nicht so hohe Zustimmungswerte wie später Move Forward und Volkspartei.

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