In der thailändischen Provinz Surin ist ein weiterer Soldat durch eine Landminenexplosion schwer verletzt worden. Das gab Generalleutnant Boonsin Padklang, Kommandeur der Zweiten Armeeregion, bekannt. Der Vorfall, bei dem der Soldat Adisorn Pomklang seinen rechten Fuß verlor, hat die Spannungen mit Kambodscha erneut angeheizt.
Generalleutnant Boonsin verurteilte die wiederholten Verletzungen des Waffenstillstandsabkommens und der Ottawa-Konvention durch Kambodscha scharf. Demnach soll die kambodschanische Armee neue Antipersonenminen in der Grenzregion verlegt haben.
Der Vorfall ereignete sich gegen 15:45 Uhr auf dem Hügel 350 in der Nähe von Prasat Ta Kwai, einem Gebiet, das von kambodschanischen Truppen besetzt ist. Nach Angaben des Generals detonierte die Mine, als Soldat Adisorn Pomklang bei einer Patrouille auf sie trat. Ein Sprengstoffdetektor schlug nicht an, da die Mine aus Plastik gefertigt war. Generalleutnant Boonsin geht davon aus, dass die Mine erst kürzlich verlegt wurde, und kündigte an, dass Bangkok nun militärische Optionen in Betracht zieht, um auf die Provokationen zu reagieren.
STIN // AI
Die Thais sollten mal den Grenzstreifen auf Kambodscha-Seite umpflügen, mit F-16 oder Gripen.
Die Khmers lernen es sonst nicht.