Der schwedische Verteidigungsminister Pål Jonson hat Thailands Recht bekräftigt, die neu beschafften Gripen-Kampfflugzeuge im Rahmen der Selbstverteidigung einzusetzen. Nach internationalem Recht sei der Einsatz der Jets legitim, solange Thailand seine Verpflichtungen einhalte, erklärte Jonson nach der Unterzeichnung des Kaufvertrags.

Zugleich rief der Minister beide Seiten – Thailand und Kambodscha – zu einer Entspannung der angespannten Lage auf. Die ASEAN-Beobachterkomitees sollten die Gelegenheit erhalten, einen Beitrag zur Deeskalation zu leisten, so Jonson.

Das Abkommen zwischen Bangkok und dem schwedischen Rüstungskonzern Saab sei nicht nur ein militärisches Geschäft, sondern auch eine Investition in Bildung, Forschung, Entwicklung und den Agrarsektor, betonte Jonson. Die vorgesehenen Ausgleichsprogramme würden „einen breiteren gesellschaftlichen Nutzen“ schaffen.

Trotz der Stationierung von Gripen-Jets an der Grenze zu Kambodscha bekräftigte Jonson Schwedens Respekt vor Thailands Recht auf Selbstverteidigung. Gleichzeitig machte er klar, dass die Region Stabilität brauche.

Jonson verwies zudem auf die engen bilateralen Beziehungen zwischen beiden Staaten: Mehr als 80.000 thailändische Staatsbürger leben in Schweden, während jährlich über 200.000 schwedische Touristen nach Thailand reisen.

 

STIN // AI

Von stin

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berndgrimm
berndgrimm
3 Monate zuvor
Antwort auf  stin

Und wieder steht ein Österreicher im fremden Land und blökt:
Wollt ihr den totalen Krieg?
Und da in TH nicht die richtige Antwort kam hat er wenigstens den totalen Propagandakrieg angefangen.

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