Die thailändische Volkspartei steht am Montag vor einer Schlüsselsitzung, in der sie festlegen will, welches politische Bündnis sie bei der Bildung einer Minderheitsregierung unterstützt. Mit mehr als 140 Sitzen im Parlament könnte die Oppositionspartei damit maßgeblich den Ausgang der Regierungsbildung beeinflussen und die monatelange politische Blockade des Landes aufbrechen.

Parteichef Natthapong Ruangpanyawut betonte am Wochenende in Bangkok, dass bislang keine endgültige Entscheidung gefallen sei. Jede Partei, die um Unterstützung werbe, müsse jedoch die Bedingungen der Volkspartei offiziell anerkennen und ihre Spitzenvertreter an den Verhandlungstisch entsenden. „Wir akzeptieren keine Gespräche hinter verschlossenen Türen und keine inoffiziellen Absprachen“, stellte er klar.

Zentraler Streitpunkt bleibt die Forderung der Volkspartei, das Parlament nach spätestens vier Monaten aufzulösen, um parallel zu den nächsten Wahlen ein Referendum über Verfassungsänderungen zu ermöglichen. Einen Vorschlag der Pheu-Thai-Partei, diese Frist auf sechs Monate auszudehnen, wies Natthapong kategorisch zurück.

Formelle Kontakte habe bislang nur die Bhumjaithai-Partei von Anutin Charnvirakul aufgenommen. Andere Gespräche würden nicht als bindend betrachtet. Natthapong warnte zudem vor „politischen Ballonnachrichten“, die lediglich taktischen Zwecken dienten.

Das Votum der Volkspartei fällt in eine Phase zunehmender Spekulationen über mögliche Absprachen zwischen Ex-Premier Thaksin Shinawatra und Thanathorn Juangroongruangkit, dem Vorsitzenden der Progressiven Bewegung. Zugleich steht am 10. September ein Urteil des Verfassungsgerichts zu künftigen Referenden an, das die Lage zusätzlich beeinflussen könnte.

Ungeachtet möglicher Szenarien betonte Natthapong, dass das nationale Interesse Vorrang vor parteipolitischen Vorteilen habe. Ziel seiner Partei sei es, den Weg für Neuwahlen zu ebnen und den Wählerinnen und Wählern die Entscheidung über die nächste Regierung zurückzugeben.

Die entscheidende Linie, die die Volkspartei einschlagen wird, soll nach der internen Sitzung am Montagnachmittag bekanntgegeben werden.

 

 

STIN // AI

Von stin

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest

5 Comments
Älteste
Neueste Meistbewertet
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
berndgrimm
berndgrimm
4 Monate zuvor
Antwort auf  stin

STIN im Circulus Vitiosus oder wohl eher Zirkus Witziosus ?
Unstimmigkeiten ?
Aus der BP :

Mr Thanathorn confirmed on Saturday afternoon that Thaksin had called him on Thursday and that they met in person on Saturday morning. Thaksin asked whether the People’s Party would vote to support Pheu Thai candidate Chaikasem Nitisiri for prime minister, he said.

Mr ​Thanathorn said he reiterated the conditions the People’s Party has set. If Pheu Thai accepts those conditions, he said, Thaksin should speak directly with the party’s leader, Natthaphong Ruengpanyawut.

Please credit and share this article with others using this link: https://www.bangkokpost.com/thailand/politics/3095900/phumtham-denies-knowledge-of-thaksinthanathorn-talks. View our policies at http://goo.gl/9HgTd and http://goo.gl/ou6Ip. © Bangkok Post PCL. All rights reserved.

Thaksin und Thanathorn habe beide keine Funktion in ihren Parteien.
Wobei die Volkspartei nicht Thanthorns Partei ist sondern das war die Future Forward Partei , der Vor-Vor-gänger der Volkspartei.
Die können jederzeit miteinander sprechen aber die Entscheidungen fällen die Parteigremien.
Thanathorn hat ja klar gesagt daß die Parteivorsitzende miteinander sprechen sollen.Im Gegensatz zu STIN’s Propagandalügen geht es auch nicht um eine mögliche Koalition sondern zunächst mal nur wen die Volkspartei zu welchen Bedingungen als PM mitwählt.
Wenn jemand die Bedingungen erfüllt , bekommt dessen Kandidat die Stimmen der Volkspartei.Eine klare Ansage die STIN’s Märchen klar widerspricht.
Weshalb macht STIN dieses ganze Theater ?
Seit der Wahl 2023 ist keine von STIN’s Propagandavorhersagen zugetroffen. Aber statt vorsichtiger zu agieren haut der noch eine Schüppe Propaganda drauf.Und Alles geht in die Hose !
Aber STIN meint : Hauptsache in den Medien und wenns der eigene Miniblog ist. Ist der Ruf erstmal zerstört……….

Nur weiter so……

berndgrimm
berndgrimm
4 Monate zuvor
Antwort auf  stin

Zunächst mal: Ich habe nimals geschrieben STIN wäre blöd.
Andersherum ist es eher ein Schuh.
Ich habe geschrieben daß ich mit STIN jederzeit zu jedem Facharzt gehen würde der eine entsprechende Approbation hat.
Und dann verkauft sich der Täter STIN wieder als Opfer. Na ja , er ist Österreicher.Glücklicherweise sind nicht alle Österreicher so!

Was ist nun passiert:
STIN ist beim Poppen erwischt worden als er uns seine Wunschvorstellung einer Koalition Volkspartei – BJT einreden wollte.
Und nun leugnet er Alles und heult hier etwas über den bösen Linken berndgrimm vor.
Na ja , es ist ja auch nicht schön wenn man seit der Wahlt 2023 mit all seinen Prediktionen über Prawit,Anutin,Thaksin,Srettha, Thanathorn, Pita,Paetongtarn und nicht zuletzt Prayuth und Surachate immer auf die Schnauze gefallen ist.
Deshalb konzentriert er sich nun auf Märchenzahlen seiner eigenen Umfragen. Hier kann er phantasieren solange er will, denn nur einmal alle 4 Jahre kommen die Wahlzahlen.
Die sind zwar auch manipuliert aber nicht sosehr wie STIN’s Propagandazahlen.
Dann versteckt sich der große Propagandist STIN und leugnet dann Alles was er uns vorgelogen hat.
Und danach macht er mit demselben Quatsch weiter wie vorher , bis zur nächsten Wahl.
Und was ihm an jeglichen Sachverstand fehlt das mach er locker mit Hetzen und Lügen wett.
Wenn es ihm in den Kram paßt erfindet er Fraktionen in der Volkspartei die es so garnicht gibt und unterschlägt die durchaus rationale Begründung. Nämlich daß man den unterstützt der den Forderungen der Volkspartei am weitesten entgegen kommt.
Etwas ganz anderes ist es wenn die Volkspartei wirklich einmal selber die Regierung bilden kann.
Dann bietet sich eigentlich nur die Pheua Thai an weil sie genug Abgeordnete in das Parlament bringt.
Die BJT mag in STIN’s feuchten Träumen über 15% haben aber in der Realtät sind es unter 5%.Das ließe sich nur ändern wenn man die Stimmen der unnützen Militärparteien bekommen würde.
Aber dies ist nicht realistisch weil sich die PPRP gespalten hat und die UTN ohne rechtmäßigen Kandidaten dasteht.
Denn Prayuth darf gemäß seiner eigenen Militärverfassung nicht mehr antreten und einen Nachfolger für ihn hat man immer noch nicht gefunden, obwohl er den Maßstab sehr niedrig gehängt hat.

2-4
{title}
WP Twitter Auto Publish Powered By : XYZScripts.com
5
0
Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x