BANGKOK. Im Zuge des weltweiten KI-Booms positioniert sich Thailand zunehmend als wichtiges Zentrum für die Produktion von Leiterplatten (PCBs). Diese Platinen, die als Basis für elektronische Bauteile dienen, sind für KI-Geräte, Supercomputer und moderne Elektronik unerlässlich. Zahlreiche internationale Unternehmen, die unter dem Druck geopolitischer Spannungen ihre Produktion aus China verlagern, sehen in Thailand einen attraktiven Standort.

Thailand im Fokus der Tech-Giganten

Die Verlagerung von Produktionsstätten nach Thailand wird durch die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China sowie die Unsicherheiten rund um Taiwan beschleunigt. Dies hat zur Entstehung der Strategie „Taiwan plus eins“ geführt, bei der Unternehmen ihre Produktion diversifizieren, um Risiken in der Lieferkette zu minimieren. Infolgedessen haben in den letzten drei Jahren fast 60 Leiterplattenhersteller aus China und Taiwan neue Fabriken in Thailand eröffnet.

Zu den prominentesten Investoren gehört Victory Giant Technology (VGT), ein wichtiger Lieferant für Nvidias Chip-Produkte. Das chinesische Unternehmen baut in seiner zweiten thailändischen Fabrik die Produktion rasant aus. Auch der taiwanesische Gigant Gold Circuit Electronics (GCE), der Leiterplatten für Nvidias Netzwerkausrüstung herstellt, hat seine erste Fabrik in Thailand in Betrieb genommen. Weitere Branchengrößen wie Zhen Ding Tech und Unimicron haben sich ebenfalls Flächen gesichert und planen massive Investitionen.

Vom KI-Boom getrieben

Die treibende Kraft hinter dieser Investitionswelle ist die massive Nachfrage nach KI-Technologie. Unternehmen wie VGT konnten ihren Marktwert durch den KI-Boom auf 32,6 Milliarden US-Dollar steigern und damit sogar den weltgrößten Leiterplattenhersteller Zhen Ding Tech überholen.

Experten sehen die Entwicklung positiv. Das taiwanesische Industry, Science and Technology International Strategy Center prognostiziert, dass der Wert der thailändischen PCB-Produktion bis 2030 von 3,5 Milliarden US-Dollar (2024) auf 5,62 Milliarden US-Dollar steigen wird. Damit würde Thailand eine höhere Wachstumsrate als der weltweite Durchschnitt erzielen. Die thailändische Regierung erhofft sich, zum zweitgrößten PCB-Produktionsstandort der Welt aufzusteigen.

Herausforderungen und Zukunftsaussichten

Trotz des optimistischen Ausblicks gibt es auch Herausforderungen. Einige Analysten warnen vor der Volatilität der globalen Wirtschaft und geopolitischen Risiken. Auch die heimische Infrastruktur und steigende Arbeitskosten könnten die Entwicklung der Branche bremsen. Ob die neuen Fabriken die notwendigen Skaleneffekte erzielen können, hängt stark von der Erholung der Weltwirtschaft ab.

Dennoch scheint Thailand an einem Wendepunkt zu stehen. Wenn es dem Land gelingt, die Herausforderungen in den Bereichen Fachkräfte, Kosten und Infrastruktur zu bewältigen, könnte es sich nach China und Taiwan als dritter wichtiger Knotenpunkt in der globalen Technologie-Lieferkette etablieren.

 

Redaktion STIN // CTN-Media

Von stin

14 Comments
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Siamfan
Siamfan
10 Monate vor

Bei den Thailändern geht rund der Schimmelreiter wäre auf der Flucht!

1000007908
Siamfan
Siamfan
10 Monate vor
Antwort auf  stin

Gemäß Thainews ist er wieder ‚zurück‘!?
Ob er eine offizielle Genehmigung für ‚raus‘ hatte, wurde nicht angesprochen!

Siamfan
Siamfan
10 Monate vor

Iiuuo

1000006797
berndgrimm
berndgrimm
10 Monate vor

Ich möchte durchaus etwas zum Thread Thema schreiben:
Die Leiterplatte (Platine) ist fast so alt wie der Zuse Z1

Paul Eisler nämlich erfand die gedruckte Schaltung, eben die Leiterplatte, englisch: printed circuit board, PCB. Im Februar 1943 meldete Paul Eisler das Britische Patent 639,178 „Manufacture of Electric Circuits and Circuit Components“ in London an.

Unter den Top Ten der PCB Hersteller befindet sich 2024 kein (in Zahlen 0)
Thailändischer Hersteller.Es sind Firmen aus Österreich,Japan,Südkorea,Taiwan,China und USA die den Markt beherrschen.
https://www.viasion.com/de/Blog/10-Leiterplattenhersteller-weltweit/

STIN , der nur seiner eigenen Propaganda glaubt bringt nach seiner
thailändischen Automobilindustrie die nächst Heißluftnummer .
Aber bei ihm kommen Autos und Platinen ja aus dem Parlament, aus dem Finanzamt oder anderen Behörden und Industrieverbänden.
Das kommt davon wenn man sich zuviel mit Politik und zuwenig mit der Realität beschäftigt.
Ich weiß nur Eines: Wenn Autos, Pasltinen und andere Industrieprodukte von Beamten,Politikern und Lobbyisten gebaut würden , gäbe es in TH überhaupt keine Industrie.In anderen Ländern übrigens auch nicht.

berndgrimm
berndgrimm
10 Monate vor
Antwort auf  stin

Große Schnauze nix dahinter.
Im Gegensatz zu STIN habe ich für meine Behauptungeine Quelle gelinkt die jeder nachlesen kann.
https://www.viasion.com/de/Blog/10-Leiterplattenhersteller-weltweit/
Ich glaube kaum daß STIN’s Quellen seriöser sind sonst würde er verlinken.
In meiner Quelle steht auch ausrücklich:

Es gibt viele der besten Leiterplattenhersteller auf der Welt, aber wir haben einige von ihnen aufgrund von Produktqualität, Kundenservice, Erfahrung und Fachwissen, Testverfahren, Lieferkettenmanagement, Vorlaufzeit, Kundenzufriedenheit und Zertifikaten in die engere Auswahl genommen. Im Folgenden sind die Top 10 aufgeführt Leiterplattenhersteller weltweit.

Also wird es Gründe haben warum KCE dort nicht aufgeführt wird.
Ich habe genau wie STIN von PCB keine Ahnung und habe gegoogelt aber keine technischen Einzelheiten gefunden.
Nochetwas was STIN laufend versucht mit seiner Propaganda zu übertünchen:
Fast alle der „gut ausgebildeten“ thailändischen Arbeiter sind in ausländischen Firmen (meist Japaner) ausgebildet worden und sehr stolz darauf.
Als wir 2004 unser Werk in Bang Pa In schießen mußten wurden alle 1500 Arbeiter und Angestellte in kürzester Zeit bei meist japanischen Firmen untergebracht.
Unsere ca 120 Ingenieure wurden in unseren Werken in Taiwan,USA,Mexiko , Deutschland und Luxemburg untergebracht.
TH hat viele Naturtalente. Elektronik gehört nicht dazu.
STIN’s ständige Propagandalügen sind da kontraproduktiv.
Kiesow braucht man in TH nicht. Es gibt viele zertifizierte Übersetzungspüros.
Der Großonkel meiner Frau war Rechtsanwalt,Notar und zertifizierter Übersetzer in Englisch und Französisch.
Es kann nicht jeder ein Alleskönner und Alleswisser wie STIN sein.Aber es kann jeder in der Realität leben.

Zuletzt bearbeitet am 10 Monate vor von berndgrimm
berndgrimm
berndgrimm
10 Monate vor
Antwort auf  stin

So sieht es aus wenn ein Rechtverdreher Helfershelfer und Personalabteilungs Rumsitzer die Wirtschaft erklärt.
Heiland laß Hirn regnen. Aber STIN hat seinen Schirm der Unbelehrbarkeit immer aufgespannt.
Natürlich kommt nichts durch seinen Propaganda Nationalismus durch.
Ich kann doch nix dafür daß das thailändische Finanzamt noch nicht mal Platinen drucken kann obwohl man seit 1943 hätte üben können.
Vielleicht könnte eines der Witzblättchen aus dem STIN/KI seine Wirtschaftskompetenz herausfiltert ihm mal erklären daß das operative Management und die Aktionäre eines Unternehmens zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Sogar in TH.Die Platinen sind auch kein Endprodukt sondern werden an Produzenten von Waschmaschinen,Küchengeräten,Fernsehern und Autos etc.geliefert. Und diese sind hauptsächlich japanisch,taiwanesisch und südkoreanisch.Nix Thai.
Doch…. Otto…. das thailändische Samsung oder besser LG.
Ach so , wo ich gerade beim Erklären bin…..
vielleicht könnte STIN mal jemand erklären daß Autos nich auf Bäumen oder auf Feldern wachsen und die Technologie sich nicht durch Ganja oder Lao Khao einnehmen läßt.
Ich schrieb hier bereits daß die von Kindesbeinen auf die thailändische Überlegenheit gedrillten Arbeitsthai sehr stolz darauf sind für eine japanische Firma zu arbeiten.
Nicht nur weil sie lieber Japaner wären sondern weil man ihnen dort etwas beigebracht hat was ihnen kein thailändischer Politikerdepp oder Beamtendepp oder Feudaldepp mehr nehmen kann.

Im Gegensatz zu STIN’s Propaganda kann einem ein thailändischer Rechtsanwalt der Englisch und Französisch versteht und der zur eigenen Familie gehört durchaus helfen.
Wenn er halbwegs Thai Ehrlich ist.

Zuletzt bearbeitet am 10 Monate vor von berndgrimm
berndgrimm
berndgrimm
10 Monate vor
Antwort auf  stin

Also ich kenne KCE nicht (genauso wie STIN) und konnte im www auch nix über deren Entstehung erfahren.
Sollte STIN andere Quellen haben so bitte ich um entsprechende Verlinkung.

xxxxxxx

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