Der frühere thailändische Premierminister Thaksin Shinawatra hat erklärt, er akzeptiere die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, der ihn zu einer einjährigen Gefängnisstrafe verurteilt hat. In einer über seine Social-Media-Kanäle verbreiteten Botschaft betonte Thaksin, er wolle mit den politischen und juristischen Konflikten der Vergangenheit abschließen und den Blick nach vorne richten.

Der Gerichtshof hatte zuvor entschieden, dass Thaksins sechsmonatiger Aufenthalt im Police General Hospital nicht als verbüßte Haftzeit gewertet werden könne.

Thaksin, der zwischen 2001 und 2006 an der Spitze der Regierung stand, erinnerte zugleich an seine politische Bilanz. Seine größte Errungenschaft sei es gewesen, als gewählter Regierungschef eine Politik vorangetrieben zu haben, die auf die Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung und eine Neuausrichtung der politischen Landschaft Thailands abzielte.

Zugleich dankte er den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Unterstützung, ebenso wie den Mitgliedern seiner Partei Pheu Thai sowie langjährigen Verbündeten. Sein Schritt solle ein Signal für Versöhnung und gemeinsames Voranschreiten sein – im Dienste von Nation, Religion, Monarchie und Volk.

„Auch wenn ich meine körperliche Freiheit verloren habe, bleibt mir die Freiheit des Denkens“, erklärte Thaksin. Er wolle Körper und Geist stärken, um den Rest seines Lebens der Monarchie, dem Land und den Menschen zu widmen.

Abschließend zeigte er sich dankbar für die königliche Gnade Seiner Majestät des Königs, der seine ursprüngliche Strafe von acht auf ein Jahr verkürzt hatte – eine Entscheidung, die nach seinen Worten auch seiner Familie zugutekomme.

 

STIN // AI

Von stin

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