In der thailändischen Grenzprovinz Sa Kaeo haben Sicherheitskräfte am Montag 50 kambodschanische Migranten festgenommen, die versucht hatten, illegal nach Thailand zurückzukehren. Unter den Festgenommenen befanden sich 33 Männer und 17 Frauen, die nach Angaben der Behörden erschöpft und unterernährt wirkten.

Die Gruppe erklärte, sie sei vor wenigen Wochen aus Thailand nach Kambodscha zurückgekehrt, nachdem Spannungen an der Grenze zugenommen hatten. Doch da sie in ihrer Heimat keine Arbeit fanden und keine Unterstützung erhielten, entschieden sie sich, erneut den riskanten Weg über die Grenze anzutreten. Um geschmuggelt zu werden, zahlten sie jeweils zwischen 5.000 und 6.000 Baht an drei kambodschanische Führer, die bei der Festnahme in ein Zuckerrohrfeld flohen.

„Es war bereits das 84. Mal seit der Grenzschließung im Juni, dass wir solche Festnahmen vorgenommen haben“, erklärte Oberst Chainarong Kasi, Kommandeur der Sondereinsatztruppe in Aranyaprathet. Laut seinen Angaben seien seit dem 17. Juni insgesamt 329 Kambodschaner aufgegriffen worden, die unter ähnlichen Umständen versuchten, nach Thailand zurückzukehren.

Die festgenommenen Migranten wurden anschließend zur Polizeiwache Khlong Nam Sai gebracht, wo rechtliche Schritte gegen sie eingeleitet werden sollen.

 

STIN // AI

Von stin

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